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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナパンデミックによる木材包装業界への影響 / Impact of corona pandemics on the Wood packaging industry

ドイツ木材包装業界の業界団体であるHPEが、コロナパンデミックによる影響の調査結果を公開しました。この連邦協会には420社が参加し、業界全体売上の8割以上を占め、木材需要は推定約600万m3、とても大きな団体です。
  
調査対象企業の72%がマイナス影響、64%が中程度から高程度のマイナス傾向。調査対象企業の51%が木箱製造業(Kistenhersteller)で特に悪影響を受けていて、パレット製造の分野では42%。この差異の理由は、パンデミックの影響が特に強い機械工学、スタンド建設、自動車製造の分野で包装の需要が減った一方で食品や医薬品はほとんどがパレットで出荷されるため損失も低くなっているという考察。反対に、コロナ危機の影響を部分的または前向きに受けている企業もある。調査対象企業の30%が特にパレット製造、木箱製造および保管で恩恵を受けた。移動制限や物流チェーンでの商品の流れに困難が伴なっている一方で倉庫サービスなどの需要が高まっている。
 
勤務形態の変化については、この業界の企業の短時間勤務の平均レベルは40%程度。近い将来の見通してについては、回答者の30%が減損の増加を予想、24%が問題は同じレベルで継続、少なくとも26%の企業が悲観していない。一方で年間の見通しについては影響への見解はほぼ均衡する。回答者の36%が注文やキャンセルに関する減損が減少し、38%が減損が増加、15%が現状と変わらないと予想している。
 
将来の最大の課題点はどこかという質問には、仕事の確保(18%)と従業員の健康状況(17%)が大きく、コロナ禍の木材包装業界の主な関心事は、従業員の生活のこと。これは主に家族経営の中小企業で構成される業界の特別な責任感がでているらしい。
  
ドイツ木材包装業界のコロナパンデミックによる影響です

Corona-Blitzumfrage des HPE: Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter stehen im Fokus der Unternehmen

19. Mai 2020 Presse

Bad Honnef. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. hat – noch vor Beginn der aktuellen Lockerungen – unter seinen Mitgliedern eine Corona-Blitzumfrage gestartet, an der 151 Unternehmen teilgenommen haben. Dabei kommt Überraschendes zu Tage: Obgleich die negativen Entwicklungen der Wirtschaft auch die Holzpackmittelindustrie hart treffen, überwiegen doch in dieser fast ausschließlich von kleinen und mittelständischen geprägten sowie regional sehr verwurzelten und oft seit Generationen in Familienhand befindlichen Betrieben die Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze und die Gesundheit der Mitarbeiter. „Das ist typisch HPE. In Guten und in schlechten Zeiten steht die Branche zusammen und nimmt ihre Verantwortung – teils in 6. oder gar 7. Generation – nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter sehr ernst. Für viele war es ein schwerer Schritt, überhaupt zum ersten Mal in der langen Firmengeschichte vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch zu machen“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des seit 150 Jahren bestehenden Verbands.

Auch sonst lassen die Ergebnisse aufhorchen: So berichten 72,5 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen. 64 Prozent der befragten Unternehmen berichten von mittleren bis gravierenden negativen Umsatzentwicklungen. Bei den Bereichen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, ergibt sich dagegen ein eher differenziertes Bild: So ist die Kistenherstellung laut 51 Prozent der Befragten besonders negativ betroffen, während dies im Bereich der Palettenherstellung nur 42 Prozent der befragten Unternehmen so sehen. „Ein wesentlicher Grund für diesen recht großen Unterschied dürfte sein, dass Kisten besonders in den Bereichen Maschinenbau, Messebau und Automotive benötigt werden, die ja bekanntermaßen von der Pandemie besonders getroffen wurden. Lebensmittel und Pharmazeutika werden hingegen überwiegend auf Paletten verschickt, hier sind die Verluste daher auch geringer“, so Kirschner. Ebenfalls interessant: Es gibt laut HPE-Blitzumfrage auch Unternehmen, die insgesamt oder in Teilbereichen positiv von der Corona-Krise betroffen sind. So gaben rund 30 Prozent an, dass unter anderem die Bereiche Palettenherstellung, Kistenherstellung und Lagerung davon profitiert hätten. „Bei Lagerdienstleistungen ist das leicht erklärbar. Einerseits führen die Reisebeschränkungen dazu, dass keine Abnahmen der bereits produzierten Maschinen und Anlagen und damit auch kein Versand erfolgen können. Andererseits gibt es weiterhin Schwierigkeiten beim Warenfluss in den Logistikketten und damit auch mit der Teileversorgung“, erklärt Kirschner. Beim Thema Kurzarbeit gaben 43 Prozent der Befragten an, bislang keine beantragt zu haben. Dem stehen rund 61 Prozent der Betriebe gegenüber, die bereits Kurzarbeit angemeldet haben oder die dies aktuell vorbereiten. Dazu Kirschner: „Laut unserer Befragung liegt der durchschnittliche Umfang der Kurzarbeit in den Betrieben bei rund 41 Prozent. Das war für viele das erste Mal.“ Beim Blick auf die kommenden drei Monate ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Rund 30 Prozent der Befragten erwarten zunehmende Beeinträchtigungen, knapp 24 Prozent gaben an, dass die Probleme auf gleichem Niveau weitergehen und immerhin 26 Prozent der Unternehmen blicken optimistischer in die nahe Zukunft. Bei der Einschätzung bis zum Jahresende halten sich Optimisten wie Pessimisten fast die Waage: 36 Prozent der Befragten geben an, dass die Beeinträchtigungen in Sachen Aufträge und Stornierungen abnehmen werden, 38 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass diese zunehmen werden und 15 Prozent gehen davon aus, dass sich nichts verändern wird. Die Prognose für 2021 trauten sich hingegen nur 75 Prozent der Unternehmen zu. „Hier ergab sich ein sehr heterogenes Bild: 24 Prozent sind optimistisch, 22 Prozent glauben an eine sich nicht verändernde Lage und 21 Prozent gehen von schlechteren wirtschaftlichen Entwicklungen aus. Dass es sehr viel besser oder sehr viel schlechter wird, glauben hingegen die Wenigsten. Eine weitere Frage befasste sich mit den Problemen in der Lieferkette. „Die Sorgen diesbezüglich spielen tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings besteht eine ernstzunehmende Unsicherheit im Hinblick auf die Kontinuität und die Qualität der Schnittholzversorgung“, erklärt der HPE-Geschäftsführer.

Abschlussfrage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft

Spannendes Finale der HPE-Umfrage war eine frei zu beantwortende Frage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft, an der sich 125 Unternehmen beteiligten: Danach stehen die Sicherung der Arbeitsplätze (18 Prozent) und die Gesundheit der Arbeitnehmer (17 Prozent) gemeinsam an erster Stelle – dicht gefolgt von der Liquiditätssicherung, die für 11 Prozent der befragten Unternehmen ein wichtiges Thema darstellt. „Die Sorge der Holzpackmittelbranche gilt in allererster Linie den Mitarbeitern und der wirtschaftlichen Existenz dieser Mitarbeiter. Das zeigt das besondere Verantwortungsbewusstsein der Branche, die überwiegend aus familiengeführten kleinen und mittelständisch geprägten Unternehmen besteht“, so Marcus Kirschner und schließt: „Alles in allem kann man sagen, dass die Lage zwar ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Und die wichtigste Erkenntnis unserer Umfrage besagt ganz klar: Unsere Unternehmen sind seit Generationen dem Wohle der Mitarbeiter verpflichtet und am langfristigen Erfolg orientiert. Das überstrahlt die negativen Entwicklungen deutlich und macht die Stärke der Branche aus.“ HPE/DS

Grafiken zur HPE-Umfrage: HPE e.V.

Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. feierte 2019 sein 150-jähriges Bestehen. Er ist ein Fachverband mit mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie, die etwa 80 % des Branchenumsatzes von rund 2,3 Mrd. Euro repräsentieren. Die Mitglieder des HPE sind Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik. Der hochgerechnete Holzbedarf der Branche liegt – inklusive der Kleinbetriebe unter 20 Mitarbeitern – bei rund sechs Mio. Kubikmetern. 

Weitere Informationen unter www.hpe.de

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コロナウイルスによる封鎖の影響を受けたヨーロッパの港 / European Ports Hit by Coronavirus Lockdowns

コロナパンデミックにより、ヨーロッパ貿易港の3分の2で船の寄港が大幅に減った。フェリーやクルーズ船の乗客数は記録的な低水準。ロッテルダム、ハンブルク、ロサンゼルス、ニューヨークなどの大きなハブ港が最も影響を受けているけど、2008年金融危機後のように、最も早く回復することも期待されている。

European Ports Hit Hard by Coronavirus Lockdowns

Two-thirds of European ports report falling ship calls as pandemic triggers sharp contraction in global supply chains

European ports have been the hardest hit by crashing trade volumes due to the coronavirus pandemic. The Port of Hamburg in Germany is shown above. Photo: Krisztian Bocsi/Bloomberg News

By May 18, 2020 12:25 pm ET

European ports have been the world’s hardest hit trade gateways from the coronavirus pandemic, with up to two-thirds reporting significant declines in ship calls this month in a sign of the deep contraction in global supply chains.

The International Association of Ports and Harbors said in a report that in the first week of May around 65% of big European ports saw up to a quarter fewer ships coming in, compared with the average at this time of year.

Around 40% of ports outside Europe, including those in the U.S., saw a similar decline in port calls over the same period.

The reduced port calls come as container ship lines have sharply cut back on sailings out of Asia, scaling back capacity on the Asia-Europe and trans-Pacific lanes that are the backbones of global trade.



Shipping and port executives expect canceled sailings to peak in June and then start falling if the pandemic stops spreading and lockdowns continue to be relaxed. Container ships, car carriers and industrial dry-bulk vessels have been the hardest hit as manufacturing plants and auto factories continue to be rattled, while passenger numbers on ferries and cruise ships remain at record lows.

“In the coming weeks, several of the larger ports anticipate significant downturns in volumes due to blank sailings especially in the container and car moving segments,” said Theo Notteboom, a professor of port economics at the University of Antwerp in Belgium and a co-author of the report that was released on Friday.

“The larger hubs like Rotterdam, Hamburg, Los Angeles and New York will be impacted the most but are also expected to recover the fastest, as was the case after the 2008 financial crisis,” Mr. Notteboom said.

The study covered a total of 76 ports.

The figures paint a bleak picture of supply chains that have been roiled first by greatly diminished supplies from China after the country shut down a swath of its manufacturing sector in February to contain the spread of the virus and then by lockdowns in Western countries that have decimated consumer demand.

Retailers in the West have canceled large numbers of orders from Asian suppliers as a result, particularly from apparel providers.

“With global container volumes down overall between 8% and 10% and imports from Asia down between 10% and 15%, European and North American businesses are operating on survival mode to preserve cash, often suspending transit requests for goods already on their way,” Mr. Notteboom said.

Vessel operators are dropping scheduled sailings in a bid to conserve cash and maintain freight rates.

Denmark-based research group Sea-Intelligence LLC said Monday that canceled container ship sailings from Asia to Europe are up 350% from the average at this time of the year, while voided journeys to U.S. gateways on the West and East coasts were up 280% and 300%, respectively.

Port of Los Angeles Executive Director Gene Seroka said last week that activity in the country’s busiest port was at 80% compared with normal levels, after an 18.5% year-over-year drop in container volumes in the first quarter.

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コロナウイルスに関する現在の数字 / Current figures on the corona virus 9. May. 2020

8. Mai 2020, 14:55 Uhr

Alle Daten zur Pandemie:Aktuelle Zahlen zum Coronavirus

Die USA verzeichnet über 75 000 Todesfälle. Die Infektionszahlen in Russland steigen weiter an. Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Grafiken.

Von Christian Endt und Benedict Witzenberger