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Lifestyle / 暮らし

A beautiful Auwälder feels good

自分の住んでる街を流れる川に沿ってこんな森があればきっと気持ち良いよね。
Ich wünschte, es gäbe in Japan viele solche Auwälder.

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産

違法伐採に対するEUの取り組み / Illegal logging – evaluation of EU rules (fitness check)

一般市民にとって、森林の違法伐採問題はイメージはできても身近な問題として感じることが難しいものです。しかし、違法伐採をして利益を得ている存在は現実にあります。
  
一般的に、違法伐採とは国内法に違反した木材の収穫のことです。違法伐採によって経済、社会、環境に大きな影響を与える国際的な問題です。違法伐採を規制する国際的な動きとして、ヨーロッパには2つの主な法的措置があります。そのひとつが2013年から取り組まれているEU木材規制(EUTR)です。
  
EUTRは、木材産業に関わる事業者にとって、違法伐採木材のEU圏内市場での取扱禁止、輸入木材の情報を積極的に提供することとリスクアセスメント手順の実施(違法伐採された木材製品の発生リスク評価等)、リスク軽減対策としてトレーサビリティ義務、市場における木材製品の取扱者が供給側に関する情報を詳細に記録しなければならない、という3つの要件を定めています。
   
合法的に伐採されていない木材や木材製品の取引を禁止する法規制が進んでいるところですが、こうした法規制はそれまでの取り組みや成果を評価し、次の政策に活かすための評価期間が設けられています。このEUの違法伐採に関する法規制について、1月から2月までがフィードバック期間として設定され、成果と今後のロードマップが示されました。
この評価・適合性チェックでは、これらの規制が国際的視点からどのように機能しているか、その効果、効率、関連性、一貫性があるかどうか等、そして圏内の取り組みを効果的に補完しているかどうかが診断されます。
 
チェックの結果は概ね良好で、違法伐採阻止の枠組みとして機能できているという評価をした国や機関が多いです。
先の課題として、特に森林認証制度との効果的な関連性について規制の改善と拡張を望む意見もありました。

Illegal logging – evaluation of EU rules (fitness check)

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナパンデミックによる木材包装業界への影響 / Impact of corona pandemics on the Wood packaging industry

ドイツ木材包装業界の業界団体であるHPEが、コロナパンデミックによる影響の調査結果を公開しました。この連邦協会には420社が参加し、業界全体売上の8割以上を占め、木材需要は推定約600万m3、とても大きな団体です。
  
調査対象企業の72%がマイナス影響、64%が中程度から高程度のマイナス傾向。調査対象企業の51%が木箱製造業(Kistenhersteller)で特に悪影響を受けていて、パレット製造の分野では42%。この差異の理由は、パンデミックの影響が特に強い機械工学、スタンド建設、自動車製造の分野で包装の需要が減った一方で食品や医薬品はほとんどがパレットで出荷されるため損失も低くなっているという考察。反対に、コロナ危機の影響を部分的または前向きに受けている企業もある。調査対象企業の30%が特にパレット製造、木箱製造および保管で恩恵を受けた。移動制限や物流チェーンでの商品の流れに困難が伴なっている一方で倉庫サービスなどの需要が高まっている。
 
勤務形態の変化については、この業界の企業の短時間勤務の平均レベルは40%程度。近い将来の見通してについては、回答者の30%が減損の増加を予想、24%が問題は同じレベルで継続、少なくとも26%の企業が悲観していない。一方で年間の見通しについては影響への見解はほぼ均衡する。回答者の36%が注文やキャンセルに関する減損が減少し、38%が減損が増加、15%が現状と変わらないと予想している。
 
将来の最大の課題点はどこかという質問には、仕事の確保(18%)と従業員の健康状況(17%)が大きく、コロナ禍の木材包装業界の主な関心事は、従業員の生活のこと。これは主に家族経営の中小企業で構成される業界の特別な責任感がでているらしい。
  
ドイツ木材包装業界のコロナパンデミックによる影響です

Corona-Blitzumfrage des HPE: Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter stehen im Fokus der Unternehmen

19. Mai 2020 Presse

Bad Honnef. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. hat – noch vor Beginn der aktuellen Lockerungen – unter seinen Mitgliedern eine Corona-Blitzumfrage gestartet, an der 151 Unternehmen teilgenommen haben. Dabei kommt Überraschendes zu Tage: Obgleich die negativen Entwicklungen der Wirtschaft auch die Holzpackmittelindustrie hart treffen, überwiegen doch in dieser fast ausschließlich von kleinen und mittelständischen geprägten sowie regional sehr verwurzelten und oft seit Generationen in Familienhand befindlichen Betrieben die Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze und die Gesundheit der Mitarbeiter. „Das ist typisch HPE. In Guten und in schlechten Zeiten steht die Branche zusammen und nimmt ihre Verantwortung – teils in 6. oder gar 7. Generation – nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter sehr ernst. Für viele war es ein schwerer Schritt, überhaupt zum ersten Mal in der langen Firmengeschichte vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch zu machen“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des seit 150 Jahren bestehenden Verbands.

Auch sonst lassen die Ergebnisse aufhorchen: So berichten 72,5 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen. 64 Prozent der befragten Unternehmen berichten von mittleren bis gravierenden negativen Umsatzentwicklungen. Bei den Bereichen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, ergibt sich dagegen ein eher differenziertes Bild: So ist die Kistenherstellung laut 51 Prozent der Befragten besonders negativ betroffen, während dies im Bereich der Palettenherstellung nur 42 Prozent der befragten Unternehmen so sehen. „Ein wesentlicher Grund für diesen recht großen Unterschied dürfte sein, dass Kisten besonders in den Bereichen Maschinenbau, Messebau und Automotive benötigt werden, die ja bekanntermaßen von der Pandemie besonders getroffen wurden. Lebensmittel und Pharmazeutika werden hingegen überwiegend auf Paletten verschickt, hier sind die Verluste daher auch geringer“, so Kirschner. Ebenfalls interessant: Es gibt laut HPE-Blitzumfrage auch Unternehmen, die insgesamt oder in Teilbereichen positiv von der Corona-Krise betroffen sind. So gaben rund 30 Prozent an, dass unter anderem die Bereiche Palettenherstellung, Kistenherstellung und Lagerung davon profitiert hätten. „Bei Lagerdienstleistungen ist das leicht erklärbar. Einerseits führen die Reisebeschränkungen dazu, dass keine Abnahmen der bereits produzierten Maschinen und Anlagen und damit auch kein Versand erfolgen können. Andererseits gibt es weiterhin Schwierigkeiten beim Warenfluss in den Logistikketten und damit auch mit der Teileversorgung“, erklärt Kirschner. Beim Thema Kurzarbeit gaben 43 Prozent der Befragten an, bislang keine beantragt zu haben. Dem stehen rund 61 Prozent der Betriebe gegenüber, die bereits Kurzarbeit angemeldet haben oder die dies aktuell vorbereiten. Dazu Kirschner: „Laut unserer Befragung liegt der durchschnittliche Umfang der Kurzarbeit in den Betrieben bei rund 41 Prozent. Das war für viele das erste Mal.“ Beim Blick auf die kommenden drei Monate ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Rund 30 Prozent der Befragten erwarten zunehmende Beeinträchtigungen, knapp 24 Prozent gaben an, dass die Probleme auf gleichem Niveau weitergehen und immerhin 26 Prozent der Unternehmen blicken optimistischer in die nahe Zukunft. Bei der Einschätzung bis zum Jahresende halten sich Optimisten wie Pessimisten fast die Waage: 36 Prozent der Befragten geben an, dass die Beeinträchtigungen in Sachen Aufträge und Stornierungen abnehmen werden, 38 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass diese zunehmen werden und 15 Prozent gehen davon aus, dass sich nichts verändern wird. Die Prognose für 2021 trauten sich hingegen nur 75 Prozent der Unternehmen zu. „Hier ergab sich ein sehr heterogenes Bild: 24 Prozent sind optimistisch, 22 Prozent glauben an eine sich nicht verändernde Lage und 21 Prozent gehen von schlechteren wirtschaftlichen Entwicklungen aus. Dass es sehr viel besser oder sehr viel schlechter wird, glauben hingegen die Wenigsten. Eine weitere Frage befasste sich mit den Problemen in der Lieferkette. „Die Sorgen diesbezüglich spielen tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings besteht eine ernstzunehmende Unsicherheit im Hinblick auf die Kontinuität und die Qualität der Schnittholzversorgung“, erklärt der HPE-Geschäftsführer.

Abschlussfrage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft

Spannendes Finale der HPE-Umfrage war eine frei zu beantwortende Frage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft, an der sich 125 Unternehmen beteiligten: Danach stehen die Sicherung der Arbeitsplätze (18 Prozent) und die Gesundheit der Arbeitnehmer (17 Prozent) gemeinsam an erster Stelle – dicht gefolgt von der Liquiditätssicherung, die für 11 Prozent der befragten Unternehmen ein wichtiges Thema darstellt. „Die Sorge der Holzpackmittelbranche gilt in allererster Linie den Mitarbeitern und der wirtschaftlichen Existenz dieser Mitarbeiter. Das zeigt das besondere Verantwortungsbewusstsein der Branche, die überwiegend aus familiengeführten kleinen und mittelständisch geprägten Unternehmen besteht“, so Marcus Kirschner und schließt: „Alles in allem kann man sagen, dass die Lage zwar ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Und die wichtigste Erkenntnis unserer Umfrage besagt ganz klar: Unsere Unternehmen sind seit Generationen dem Wohle der Mitarbeiter verpflichtet und am langfristigen Erfolg orientiert. Das überstrahlt die negativen Entwicklungen deutlich und macht die Stärke der Branche aus.“ HPE/DS

Grafiken zur HPE-Umfrage: HPE e.V.

Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. feierte 2019 sein 150-jähriges Bestehen. Er ist ein Fachverband mit mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie, die etwa 80 % des Branchenumsatzes von rund 2,3 Mrd. Euro repräsentieren. Die Mitglieder des HPE sind Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik. Der hochgerechnete Holzbedarf der Branche liegt – inklusive der Kleinbetriebe unter 20 Mitarbeitern – bei rund sechs Mio. Kubikmetern. 

Weitere Informationen unter www.hpe.de

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ダニの季節が到来 / Tick season is coming

Zeckensaison kommt schon
ダニが活発に動く季節になりました。山や森に行く人は注意しましょう。ドイツには約20種類のダニがいるけど、昨年はバイエルン州ではイボマダニHyalommaが流行しました。ライム病は本当に厄介な感染症なので気を付けないといけません。

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産

If the oak comes before the ash, there is a big wash

Written in Japanese (original article is below)

Ein Patentrezept für den Schutz der Wälder gebe es nicht, daher sei es wichtig, die Natur wenigstens versuchsweise ihren eigenen Weg gehen zu lassen – und ihn dabei wissenschaftlich zu beobachten. Von einem privaten Waldbesitzer könne man das kaum erwarten.

森林を保護するための万能な処方箋はない。だから、自然の中で少なくとも試験的に方法を試し、それを科学的に観察することが重要。ただそうした見地は私有林の所有者からはほとんど期待できない。

 

12. Mai 2020, 7:11 Uhr

Agrar:Dürre und Schädlinge: Land erntet doppelt so viel Holz

Agrar

Holz stapelt sich an einem Feldweg in einem Wald. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbobild (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Magdeburg (dpa/sa) – Nach Stürmen, Dürren und Schädlingsbefall hat der Landesforstbetrieb (LFB) Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren mehr als doppelt so viele Bäume gefällt wie eigentlich geplant. Seit 2018 schlage der Landesforstbetrieb jährlich 1,2 bis 1,5 Millionen Festmeter Holz ein, teilte Sachsen-Anhalts öffentlicher Waldbesitzer mit. Geplant waren demnach nur rund 670 000 Festmeter. Mit dem massenhaften Fällen will der LFB dem Borkenkäfer das Brutholz entziehen und so die weitere Ausbreitung des Schädlings eindämmen.

Seit 2018 schlägt der Betrieb ausschließlich Schadholz – also Bäume, die bei Stürmen beschädigt oder durch Schädlinge befallen wurden. Wenigstens die Qualität des Schadholzes sei dabei in den vergangenen beiden Jahren besser geworden, berichtete der LFB: Wurden 2018 vor allem Bäume aus den Wäldern geholt, die von Stürmen gebrochen und umgeworfen wurden, ernten die Förster inzwischen vor allem Holz, das von Borkenkäfern befallen ist. “Bei stehenden Käferbäumen kann unter günstigen Umständen, durch eine gute Logistikkette, Holz in relativ frischer Qualität an die Abnehmer geliefert werden”, so der LFB.

Die enormen Mengen an Holz, die durch den massiven Einschlag auf den Markt geschwemmt werden, seien jedoch eine große Herausforderung, räumte der Direktor des Landesforstbetriebes, Bernd Dost, ein. “Der Einschlag kann aber nicht zurückgefahren werden.” Daher suche der Betrieb den Kontakt zu den Vermarktern und schaffe gleichzeitig Lagerkapazitäten, damit nicht alle geschlagenen Bäume direkt auf dem Holzmarkt landen und dort weiter die Preise drücken. Bis mindestens August werde der Landesforstbetrieb noch mit dem Schadholz aus den Landeswäldern beschäftigt sein, schätzte der Direktor.

Private Waldbesitzer sehen die Strategie der Landesregierung kritisch. Das Schadholz überschwemme den Markt und mache die Ernte für die Waldbesitzer unrentabel, sagte Uwe Daum, Vorstandsvorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Ostharz, in der sich 29 Waldbesitzer aus dem Harz organisieren. “Da tut uns der Landesforstbetrieb gar keinen Gefallen mit”. Die Wälder in Privatbesitz seien oft schwerer erreichbar, die Ernte des Schadholzes lohne sich daher für viele nicht. “Wir werden deshalb noch sehr viel länger mit dem Thema zu tun haben als bis zum August”.

Das Land unterstützt auch private Förster beim Abtransport von Schadholz und der Aufforstung. Dabei ist das Agrarministerium jedoch auch Bundesmittel angewiesen – und die sind unglücklich unter den Ländern verteilt. So wurde das Geld aus Berlin nicht nach der Betroffenheit von Waldschäden verteilt, sondern nach dem Anteil der Wälder an der Fläche des Bundeslandes insgesamt. Die ist in Sachsen-Anhalt mit 26 Prozent eher gering. Nach Regierungsangaben zählt das Land aber zu den fünf mit den größten Waldschäden.

Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) versuchten Ende April vergeblich, Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) zu Korrekturen zu bewegen. Stattdessen wollte sich die Bundesministerin dafür einsetzen, dass andere Bundesländer nicht abgerufene Fördermittel freiwillig stark betroffenen Ländern zur Verfügung stellen. In Sachsen-Anhalt waren von 11 Millionen Euro, die für die Förderung des Abtransports von Schadholz im ganzen Jahr zur Verfügung standen, Ende April bereits 8 Millionen Euro beantragt.

Förster Daum bewertet den Kahlschlag zum Waldschutz aber nicht nur aus ökonomischen Gründen kritisch, sondern auch aus ökologischen. “Auch tote Bäume haben eine Funktion im Wald“, sagte Daum. Sie würden zum Beispiel Schatten spenden und so verhindern, dass die Sonne direkt auf den Waldboden scheint und ihn so austrocknet.

Auch Naturschützer sehen das Vorgehen mit Skepsis. Das Abholzen sei der einzige Weg, das Holz noch einigermaßen gut zu vermarkten, sagte der stellvertretende Vorsitzende des BUND Sachsen-Anhalt, Dieter Leupold. Aus wirtschaftlicher Sicht sei die Strategie also nachvollziehbar, jedenfalls für private Waldbesitzer. Vom Land wünscht sich Leupold aber etwas mehr Mut: “Man sollte auch große Flächen befallenen Waldes sich selbst überlassen, um zu schauen, welche Strategie die Natur entwickelt”, sagte der Umweltschützer.

Ein Patentrezept für den Schutz der Wälder gebe es nicht, daher sei es wichtig, die Natur wenigstens versuchsweise ihren eigenen Weg gehen zu lassen – und ihn dabei wissenschaftlich zu beobachten. Von einem privaten Waldbesitzer könne man das kaum erwarten. Wohl aber könnten auch diese etwas mehr Demut zeigen, sagte Leupold. Die privaten Besitzer hätten mit den Monokulturen, durch die die Wälder nun besonders anfällig seien, jahrelang gutes Geld verdient. Das räche sich nun. Die Wälder fielen nun den Auswirkungen des Klimawandels zum Opfer, vor denen Umweltschützer schon lange warnten.

Inzwischen werfen die privaten Wälder laut Förster Daum kaum noch Geld ab, wenn überhaupt. Einen dritten Dürresommer würden viele private Waldbesitzer nicht überstehen, sagte er. Doch er ist bester Dinge, dass kein solcher dritter Sommer ins Haus steht. Grund dafür ist eine alte Försterweisheit: “Kommt die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche”, zitiert Daum. Und in diesem Frühjahr sei die Eiche deutlich vor der Esche gekommen.

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

チロル州の森林保護措置 / Measurement package for protected forest and forestry in tyrol

Written in Japanese (original article is below)

2020年5月4日 オーストリア森林協会

チロル州の森林保護措置

東チロルで損害木のための最初の湿式貯蔵施設が建設された

「チロルにある森林は過去2年間で極端な気象イベントと膨大な量の損害木に苦しんでいる。さらに、暖かな気候が重なったことで今年の早い段階でキクイムシの活動が活発になり、大きなリスクを抱えている。一方で、コロナ危機の結果、すでに緊迫した木材市場は崩壊して、国産木材は実質的に販売されなくなった。この状況では、森林での木材生産は全て経済的な損失につながる。しかし、私たちが何もせずにこのまま損害木を森林から運び出さなければ、キクイムシによって私たちの保護されている森林は被害を受ける。」チロル州の州副知事はいう。
 
この林業の危機に対して、チロル州政府は東チロルに焦点を当てた林業のための一連の措置をまとめた。これには150万ユーロが見積もられ、連邦資金の増加により、500万ユーロに上る林業投資のプログラムとした。

このプログラムに関連する特別な措置の1つは、損害木の湿式貯蔵施設の設立を支援すること。継続的な灌漑(水やり)は、キクイムシが増殖するのを防ぎ、木材が市場で販売されるまで木材の品質を維持する。60,000㎥にものぼる木材のためのこの施設は、東チロルのGemeinde Ainetに建設される。

 国産木材の優先

州副知事は、国内の製材業界に、輸入材より国産材を優先するよう訴えている。チロルでの年間総伐採量に相当する130万m³の損害木が、2018年10月の暴風雨「Vaia」や2019年1月と11月に雪害により発生した。特に影響を受ける主な地域は東チロルで、100万㎥以上の木材が損傷している。この量はこの地域での年間伐採の5倍に相当する。「森林の所有者と協力して、風の吹雪と降雪材の半分以上を処理することができた。少なくとも海抜1,000 mまでの低い地域では、6月末までに残りの木材を森林から取り除くか、キクイムシが繁殖できないように処理する必要がある」と森林局長のジョセフフックス氏は林業の課題について説明している。

気候変動に対応した樹種による森林再生

チロルの森林保護プログラムは、キクイムシのリスク対策を提供するだけでなく、木材市場の安定化と気候変動に対応した樹種による植林促進も提供している。自然災害管理に関連する重要なトピックは、損傷した木材の伐採。ここでも、チロル州が追加のサポートを提供していて、余分な作業を補うことができる。より高品質の損傷木のための湿式貯蔵施設の建設に加えて、エネルギー木材部門およびペレット製造におけるリサイクルの選択肢をチェックし、消費を増やす必要がある。極端な天候によって破壊された森林地域の再植林、特に保護林では、モミ、カラマツ、カエデ、ブナなどの混合樹種がチロルのプログラム「Klimafitter Bergwald」に従って使用されている。

 

TIROL: MAßNAHMENPAKET FüR SCHUTZWALD UND DIE FORSTWIRTSCHAFT GESCHNÜRT

Mai 4, 2020 | Allgemein, Borkenkäfer, Wald & Klima, Wald im Klimawandel

Geisler: In Osttirol entsteht erstes Nasslager für Schadholz

Innsbruck, 4. Mai 2020 (aiz.info). – “Der Tiroler Wald hat unter den Extremereignissen und enormen Schadholzmengen der letzten zwei Jahre stark gelitten. Die Borkenkäfer sind aufgrund der warmen Witterung heuer sehr früh gestartet, es droht ein massiver Befall. Durch die Corona-Krise ist der ohnehin schon angespannte Holzmarkt zusammengebrochen, heimisches Holz findet so gut wie keinen Absatz mehr. Unter diesen Voraussetzungen ist jede Holzernte im Wald ein finanzieller Verlust. Wenn wir aber nichts tun und das Schadholz nicht aus den Wäldern bringen, frisst der Borkenkäfer unsere Schutzwälder”, fasst LH-Stellvertreter Josef Geisler die dramatische Situation zusammen.

Um das zu verhindern und die Forstwirtschaft durch die Krise zu bringen, hat die Tiroler Landesregierung ein Maßnahmenpaket für die Forstwirtschaft mit Schwerpunkt Osttirol geschnürt. Dieses ist mit 1,5 Mio. Euro dotiert. Durch die Aufstockung mit Bundesmitteln ergibt sich ein forstliches Investitionsprogramm von 5 Mio. Euro. “Damit sichern wir Hunderte regionale Arbeitsplätze und unseren Lebens- und Wirtschaftsraum”, so Geisler. Eine der speziellen Maßnahmen im Rahmen des Tiroler Forstpakets ist die Unterstützung der Errichtung von Nasslagern für Schadholz. Damit wird durch dauerndes Beregnen die Vermehrung des Käfers verhindert und die Holzqualität erhalten, bis das Holz am Markt wieder verkauft werden kann. Ein solches Lager für 60.000 m3 Holz entsteht in Kürze in der Osttiroler Gemeinde Ainet.

 Vorrang für heimisches Holz

An die heimische Sägeindustrie appelliert Geisler, heimischem Holz Vorrang gegenüber Holzimporten einzuräumen, denn es liegt noch viel Holz im Wald. 1,3 Mio. fm Schadholz, das entspricht dem gesamten Jahreseinschlag in Tirol, haben das Sturmtief “Vaia” im Oktober 2018 sowie die Schneeereignisse im Jänner und November 2019 verursacht. Hauptbetroffen ist Osttirol mit mehr als 1 Mio. fm Schadholz, das entspricht dem fünffachen Jahreseinschlag in der Region. “In einer außerordentlichen Kraftanstrengung ist es gemeinsam mit den Waldbesitzern gelungen, mehr als die Hälfte des Windwurf- und Schneebruchholzes aufzuarbeiten. Zumindest in den tieferen Lagen bis 1.000 m Seehöhe müssen wir das restliche Holz bis Ende Juni entweder aus dem Wald bringen oder so behandeln, dass sich der Borkenkäfer nicht vermehren kann”, schildert Landesforstdirektor Josef Fuchs die Herausforderung der Forstwirtschaft. Es geht um 500.000 m3 Holz.

Aufforstung mit klimafitten Baumarten

Auf die Borkenkäfergefahr, aber auch auf die Stabilisierung des Holzmarktes und die Aufforstung mit klimafitten Baumarten bietet das nunmehr geschnürte Tiroler Forstpaket Antworten. “Derzeit kann der Markt das anfallende Holz nicht aufnehmen. Es macht wirtschaftlich keinen Sinn, das Holz aus dem Wald zu bringen. Daher heben wir die Förderungen für alle Forstschutzmaßnahmen im Wald an, um zumindest den Borkenkäfer hintanzuhalten”, erklärt Fuchs. Die Bäume werden im Wald entrindet, damit sich der Borkenkäfer nicht zwischen Rinde und Holz einnistet und sich dort vermehrt. Verstärkt zum Einsatz kommen sollen auch Fangbäume, die nach der Besiedlung durch den Borkenkäfer aus dem Wald entfernt oder an Ort und Stelle entrindet werden.

Ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit dem Naturgefahrenmanagement ist die Räumung der Wildbäche von Schadholz. Auch hier bietet das Land Tirol zusätzliche Unterstützung, damit der Mehraufwand abgegolten werden kann. Neben der Errichtung von Nasslagern für Schadholz höherer Qualität sollen die Verwertungsmöglichkeiten im Energieholzsektor und in der Pelletsproduktion geprüft und bestenfalls erhöht werden. Für die Wiederaufforstung der durch die Wetterextreme zerstörten Waldflächen vor allem im Schutzwald kommen gemäß des Tiroler Programms “Klimafitter Bergwald” verstärkt an die neuen klimatischen Verhältnisse angepasste Mischbaumarten wie Tanne, Lärche, Ahorn oder Buche zum Einsatz.

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バーデン=ヴュルテンベルク州のキクイムシ対策 / Countermeasures for bark beetles in Baden-Württemberg

Writtten in German (original article in below)

Borkenkäfergefahr steigt rasant

23.04.2020

Die fehlenden Niederschläge im Land schwächen die Waldbäume und lassen die Borkenkäfergefahr rasant steigen. Waldbesitzer sind deshalb gehalten, ihre Fichtenbestände laufend zu kontrollieren und sich in Zweifelsfällen an den zuständigen Förster zu wenden.

„Die Wälder leiden praktisch in ganz Mitteleuropa seit zwei Jahren unter Hitze, Trockenheit, Stürmen und Borkenkäfern. Die Situation in den allermeisten Wäldern, auch in Baden-Württemberg, ist momentan sehr angespannt. Die aktuell frühsommerlichen Temperaturen gepaart mit den fehlenden Niederschlägen schwächen die Waldbäume und begünstigen die Borkenkäfer. Bleibt die Witterung in den nächsten Wochen weiterhin trocken-warm, wird 2020 für die Waldbesitzer und Forstleute das dritte Krisenjahr in Folge“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Ausgehend von den gravierenden Waldschäden in 2018 und 2019 habe das Land ein umfangreiches und passgenaues Paket an Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht, das den Waldbesitzern in der angespannten Situation bestmögliche Unterstützung bietet.

„Durch das warme Frühlingswetter fliegt der Borkenkäfer bereits jetzt auch in höheren Lagen. Ein Befall durch Borkenkäfer ist bereits im Anfangsstadium durch braunes Bohrmehl oder Harztropfen deutlich zu erkennen. Waldbesitzer sind deshalb gehalten, ihre Fichtenbestände ab jetzt und bis in den September hinein unbedingt laufend alle ein bis zwei Wochen zu kontrollieren und sich in Zweifelsfällen an den für sie zuständigen Förster zu wenden“, betonte der Forstminister. Diese Kontrolle sei eine wichtige Grundvoraussetzung, um größere Käferschäden in den Wäldern zu vermeiden.

Schwieriges Umfeld für Wald- und Holzwirtschaft

„Europaweit belasten zig Millionen Kubikmeter an Schadhölzern aus den Wäldern wegen Dürre, Käfer und Sturm die Märkte. Gleichzeitig führt die Corona-Krise dazu, dass für viele Sägewerke ein normales Arbeiten oft nicht möglich ist, weil die Absatzmöglichkeiten für Schnittholz vielfach zurückgegangen sind“, erklärte Minister Hauk. Dies führe zu einem Stocken der Holzabfuhr aus den Wäldern und drücke die Rundholzpreise für die Waldbesitzer auf ein ruinöses Niveau.

„Wir hatten im vergangenen Jahr im Land eine Schadholzmenge von rund 6,3 Millionen Kubikmetern zu verzeichnen. Unsere Forstexperten prognostizieren für das Jahr 2020 Schadhölzer in einer ähnlichen Größenordnung“, sagte Minister Hauk. Ob diese frühe Vorhersage letztlich eintrete, hänge wesentlich vom Witterungsverlauf der nächsten Wochen ab. „Lang anhaltende und ergiebige Niederschläge sowie kühle Temperaturen schwächen den Borkenkäfer und stärken die Vitalität der Bäume. Wir brauchen dringend Regen“, sagte Hauk.

Land handelt und hilft

„Das Land unterstützt die Waldbesitzer nach Kräften. Neben einem umfangreichen Maßnahmenpaket in Höhe von rund 29 Millionen Euro zur Bewältigung der Schäden unterstützen die Förster der Landesforstverwaltung vor Ort durch ihre Beratungsleistungen“, erklärte der Forstminister. Darüber hinaus habe Hauk für den staatlichen Waldbesitz der ForstBW den bereits geltenden Einschlagsstopp für frisches Nadelstammholz weiter verlängert, um die Märkte zu entlasten.

„Mit dem im Dezember 2019 verabschiedeten Notfallplan Wald wurden bereits wichtige Hilfspakete geschnürt, um dem Wald und den Waldbesitzern schnell und effektiv zu helfen. Die Försterinnen und Förster der Landesforstverwaltung an den unteren Forstbehörden beraten Sie gerne, um Sie in dieser Situation bestmöglich zu unterstützen“, betonte Hauk. Auch könnten Forstbetriebe von den Corona-Soforthilfen profitieren.

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森林火災のリスクはまだ低くならない / Forest fire risk still not low

Written in Japanese (related article is below)

中欧では先週やっと雨が降りました。
どこもおよそひと月以上ぶりくらいの雨で、森林火災リスクが最高レベルにあったこともあり、大きな雨量を期待されていました。

しかし、ドイツでは期待されていた4月の雨量の3分の1くらいしか降らず、今年は1881年の観測以来4番目に乾燥した4月だったようです。森林や耕作地の土壌はいまだ乾燥水準にあり、森林火災リスクが下がり切れていない状態です。

スイスではカントン(県みたいな区域)ごとに森林火災リスクの程度が、連邦環境庁によって報告されています。北部と東部が高い状態です。東部では基本的に森林周辺では火気厳禁です。

http://www.waldbrandgefahr.ch/aktuelle-lage?fbclid=IwAR3r-MYbzGWUme_ymgbJe21TtYq4egPOoJnv-2KpN298dAeQponL_Xu-fmI
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林業以外の事業が主力の会社が林業経営体として参入するためには / For a company whose main business is other than forestry to enter as a forestry management entity

暮らしているすぐそばにジョギングできるような自然の空気を感じられる整備された森林があると気持ちが良いですね。人工林に限って言えば、継続的に手入れの行き届いた森林環境を保ちたいとは誰もが考えるのではないかなと思います。林業は森林を相手に事業を展開する産業ですが、森林環境をつくるのも大切な仕事だと思います。

地域の林業を支えるのは、林業事業体と呼ばれる民間業者さんや森林組合さん等で働く方々です。ところが、どこの事業体でも、その多くで人材が不足しているという課題を抱えていて人材の確保や育成を必要としておられます。これはどの分野にも当てはまることかと思いますが、人口が減っていく時代に入っている中で、林業の持続的かつ健全な発展を図るためには、施業集約化等の推進、低コストで効率的な作業システムによる施業、そして、これらを担う人材が必要となっています。

自社で森林経営計画(施業計画)を作成することを

施業計画は森林組合が作成し、実行段階では民間業者に委託する場合が多い。

森林組合と民間の林業事業体が、仕事を奪い合う関係になってしまっている

森林計画研究会が編纂した「森林経営計画ガイドブック」にはこう書いてあります。

森林経営計画を作成する場合、森林の現況の把握が正確であるほど計画の作成及び実行が容易になりますので、都道府県知事等から提供された森林簿や図面の他に、過去の施業履歴データ等を整備し、必要に応じて現地調査を行うことも重要なポイントとなります。また、計画対象森林全体を見て、作業路網その他の施設の配置、具体的な木材搬出方法等についてあらかじめ検討しておきます。

森林所有者が森林経営計画を立てる方法(森林経営計画ガイドブック)

パターン1 個人で100ha以上の森林を所有している場合(自分で計画を立てるる場合)

  • 所有森林のすべてを対象にした計画を立てることができる(属人計画)
    ※他の森林所有者から委託を受けた森林も対象にできる

パターン2 100ha未満の森林を所有している場合(自分で計画を立てる場合)

  • 他の森林所有者や森林経営の受託者(森林組合や林業事業体など)と共同(連名)で、森林を面的にまとめて計画を立てることができる(属地計画)
  • 林班等の面積の2分の1以上の面積規模となる場合は、単独で計画を立てることができる
    ※森林経営計画を立てている者又は立てようとしている者は、同一林班内の他者から共同による計画作成の申出があった場合は、これに協力する必要がある

パターン3 所有森林の経営を他に任せる場合(自分で計画を立てない場合)

  • 森林組合や林業事業体などに森林の経営を委託し、森林を面的にまとめて計画を立ててもらうことができる(属地計画)
    ※森林の経営の委託は森林の施業及び保護の委託であり、木材の販売など財産の処分に関わることの委任は必須ではない

森林経営計画制度や森林施業集約化については、林野庁の公式資料でも簡易で分かりやすいものが多く公開されている。例えば、森林経営計画制度の概要資料林家のための森林経営計画ガイドは参考となる。

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森林認証とはなにか / what’s the forest certification?

Written in Japanese

森林認証とは

森林認証とは、森林やその経営組織において適切な森林管理が行われていることを、一定の基準に則して独立した第三者機関が審査・認証する制度のことです。森林認証がある森林から生産される木材や木材製品、紙、食品には認証されたラベルを表示することができ、持続可能性に配慮された製品を私たち消費者が選択的に購入することができます。一般的には、森林認証制度は、こうした市場メカニズムにより持続的で適正な森林管理を川下※1(住宅建築部門や消費者サイド)から促すことを目的としています。

森林認証制度は、ひとつではなく複数あります。いずれも定める基準に則して、適切な森林管理が行われていることを認証する「森林管理認証」と、森林管理の認証を受けた森林から生産される木材・木材製品・紙などの林産物であることを認証する「加工・流通過程管理の認証」の2種類の認証制度があります。前者は森林管理のFM認証(Forest Management)、後者は加工・流通過程管理のCoC認証(Chain of Custody)と呼ばれます。

近くのスーパーや本屋さんでこうしたラベルを見たことはありませんか?

森林認証ラベル(FSC、PEFC)

ドイツではこんな感じで色んな商品に森林認証ラベルが表示されています。

先に森林認証制度は複数あるといいましたが、日本で取り組まれている認証制度は3つです。それは国際NPOが運営するFSC(Forest Stewardship Council)認証制度、一般社団法人緑の循環認証会議が運営するSGEC(Sustainable Green Ecosystem Council)森林認証制度、国際NGOのPEFC(Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes)です。PEFCは、世界各国で地元の関係者によって独立的に設立運営されている森林認証制度を、国際的に共通するものとして審査及び相互承認を行うことで、森林認証制度として認められています。

森林認証ができた背景

森林認証の発端は熱帯林での森林破壊が顕在化してきた1980年代にあります。熱帯林を主とする森林破壊問題に関心が高まり、適切な森林管理から生産された林産物への需要が増えていきました。1992年にブラジルのリオデジャネイロで行われた地球環境サミットでは、世界的に持続可能な森林経営を目指すことを宣言し(森林原則声明)、その後の森林に関する政府間フォーラムでそのための基準と指標の検討につながります。そうした中で生まれてきたのが、森林認証システムでした。世界には50を超える森林認証システムがありますが、代表的なものでは、WWFを中心に発足したFSC(森林管理協議会)、環境管理システムの国際標準規格であるISO14000シリーズ、など。世界統一基準の認証システムであるFSCは1993年に設立され、地域認証システムであるPEFCは1999年に設立されました。ざくっとした流れでした。

森林認証の必要性と取得メリット

森林認証を取得するメリットについて、FM認証では、森林認証を取得した森林から生産される木材を必要とする需要側にその木材を供給することが可能になります。なにより、森林管理の国際的な水準である森林認証制度の基準に則して公的に認められることは、目に見える経済的メリットだけではなく森林を管理する方にとって誇りでもあり、経営上のリスク低減を図ることにもつながります。CoC認証では、認証製品の性質でもあるように、認証材を利用した商品を購入することで持続可能な森林管理を支援することができます。また、森林認証に関心が高い新しい顧客を開拓できること、取り扱う企業にとっては、環境保全への積極的な取り組みをアピールでき、ブランドイメージの向上につながります。マーケティング以外の部分では、例えば、森林管理の方法を文書化することで管理体制を可視化でき、森林に対する地域住民の意識の変化を促すことも考えられます。このように森林認証を取得し、それを活用することで、その関係者が協働し、地域の森林をより豊かな森林へと改善していくことができるというのも森林認証制度の良い点だと思います。

森林認証(認証された森林面積)は木材貿易が盛んな北米や欧州などを中心に、世界全体で増加傾向にあります。そのような中で森林認証を取得していないことで想定されるリスクは、例えば、調達した木材が違法伐採された木材であるリスク、合法性やトレーサビリティのない木材を使用することでその企業の評判を下げるリスク、海外の情勢変化によって材料調達が難しくなるリスク、国際市場に国産材が輸出できなくなるリスクなどが挙げられます。

森林認証の役割や取得するメリットなどを簡単に書きましたが、日本国内の動向や海外の動向については、別の記事で書きたいと思います。

※1 林業・木材産業においては、木材の生産から加工、利用までの流通体制のことを川の上流から下流までになぞらえて、川上、川中、川下と呼ぶ。川上は森林所有者を含め造林・素材生産部門など、川中は製材・加工部門など、川下は住宅建築部門や消費者などが該当する。