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オーバーアマガウの受難劇が延期される / The Passion Play of Oberammergau is postponed

ドイツのオーバーアマガウで10年に1度開催の400年前から続くオペラのような劇が2年後に延期されました。
   
ドイツバイエルン州の最南端に近い、オーストリアとの国境に近いアルプスにオーバーアマガウという人口5400人程度の町があります。アルプスに囲まれて自然豊かな本当にきれいな街です。このオーバーアマガウは10年毎に村人総出の受難劇が催される場所として有名です。受難劇とはキリストが十字架刑で殺され受難を受ける過程に関する物語で、オーバーアマガウでは17世紀からずっと開催されていて、世界中から観光客が集まる大きなイベントです。
 
前回2010年に続き2020年に開催される予定でしたが、コロナパンデミックによる影響で2022年に延期されました。2018年頃から準備していた出演者や長期間取材していたクルーも延期という状況に衝撃が走ったと思います。コロナおそるべし。
 
2010年は山の上から音楽を聴くことができ?ましたが、いまだ直接には劇は見れていないので残念です。世界中にあるイベントのなかでも、ぜひ良い席で見てみたいショーです。

ちなみにこのオーバーアマガウという街の近くにもマッターホルンと言われる山があります。素晴らしいところです。

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナパンデミックによる木材包装業界への影響 / Impact of corona pandemics on the Wood packaging industry

ドイツ木材包装業界の業界団体であるHPEが、コロナパンデミックによる影響の調査結果を公開しました。この連邦協会には420社が参加し、業界全体売上の8割以上を占め、木材需要は推定約600万m3、とても大きな団体です。
  
調査対象企業の72%がマイナス影響、64%が中程度から高程度のマイナス傾向。調査対象企業の51%が木箱製造業(Kistenhersteller)で特に悪影響を受けていて、パレット製造の分野では42%。この差異の理由は、パンデミックの影響が特に強い機械工学、スタンド建設、自動車製造の分野で包装の需要が減った一方で食品や医薬品はほとんどがパレットで出荷されるため損失も低くなっているという考察。反対に、コロナ危機の影響を部分的または前向きに受けている企業もある。調査対象企業の30%が特にパレット製造、木箱製造および保管で恩恵を受けた。移動制限や物流チェーンでの商品の流れに困難が伴なっている一方で倉庫サービスなどの需要が高まっている。
 
勤務形態の変化については、この業界の企業の短時間勤務の平均レベルは40%程度。近い将来の見通してについては、回答者の30%が減損の増加を予想、24%が問題は同じレベルで継続、少なくとも26%の企業が悲観していない。一方で年間の見通しについては影響への見解はほぼ均衡する。回答者の36%が注文やキャンセルに関する減損が減少し、38%が減損が増加、15%が現状と変わらないと予想している。
 
将来の最大の課題点はどこかという質問には、仕事の確保(18%)と従業員の健康状況(17%)が大きく、コロナ禍の木材包装業界の主な関心事は、従業員の生活のこと。これは主に家族経営の中小企業で構成される業界の特別な責任感がでているらしい。
  
ドイツ木材包装業界のコロナパンデミックによる影響です

Corona-Blitzumfrage des HPE: Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter stehen im Fokus der Unternehmen

19. Mai 2020 Presse

Bad Honnef. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. hat – noch vor Beginn der aktuellen Lockerungen – unter seinen Mitgliedern eine Corona-Blitzumfrage gestartet, an der 151 Unternehmen teilgenommen haben. Dabei kommt Überraschendes zu Tage: Obgleich die negativen Entwicklungen der Wirtschaft auch die Holzpackmittelindustrie hart treffen, überwiegen doch in dieser fast ausschließlich von kleinen und mittelständischen geprägten sowie regional sehr verwurzelten und oft seit Generationen in Familienhand befindlichen Betrieben die Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze und die Gesundheit der Mitarbeiter. „Das ist typisch HPE. In Guten und in schlechten Zeiten steht die Branche zusammen und nimmt ihre Verantwortung – teils in 6. oder gar 7. Generation – nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter sehr ernst. Für viele war es ein schwerer Schritt, überhaupt zum ersten Mal in der langen Firmengeschichte vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch zu machen“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des seit 150 Jahren bestehenden Verbands.

Auch sonst lassen die Ergebnisse aufhorchen: So berichten 72,5 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen. 64 Prozent der befragten Unternehmen berichten von mittleren bis gravierenden negativen Umsatzentwicklungen. Bei den Bereichen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, ergibt sich dagegen ein eher differenziertes Bild: So ist die Kistenherstellung laut 51 Prozent der Befragten besonders negativ betroffen, während dies im Bereich der Palettenherstellung nur 42 Prozent der befragten Unternehmen so sehen. „Ein wesentlicher Grund für diesen recht großen Unterschied dürfte sein, dass Kisten besonders in den Bereichen Maschinenbau, Messebau und Automotive benötigt werden, die ja bekanntermaßen von der Pandemie besonders getroffen wurden. Lebensmittel und Pharmazeutika werden hingegen überwiegend auf Paletten verschickt, hier sind die Verluste daher auch geringer“, so Kirschner. Ebenfalls interessant: Es gibt laut HPE-Blitzumfrage auch Unternehmen, die insgesamt oder in Teilbereichen positiv von der Corona-Krise betroffen sind. So gaben rund 30 Prozent an, dass unter anderem die Bereiche Palettenherstellung, Kistenherstellung und Lagerung davon profitiert hätten. „Bei Lagerdienstleistungen ist das leicht erklärbar. Einerseits führen die Reisebeschränkungen dazu, dass keine Abnahmen der bereits produzierten Maschinen und Anlagen und damit auch kein Versand erfolgen können. Andererseits gibt es weiterhin Schwierigkeiten beim Warenfluss in den Logistikketten und damit auch mit der Teileversorgung“, erklärt Kirschner. Beim Thema Kurzarbeit gaben 43 Prozent der Befragten an, bislang keine beantragt zu haben. Dem stehen rund 61 Prozent der Betriebe gegenüber, die bereits Kurzarbeit angemeldet haben oder die dies aktuell vorbereiten. Dazu Kirschner: „Laut unserer Befragung liegt der durchschnittliche Umfang der Kurzarbeit in den Betrieben bei rund 41 Prozent. Das war für viele das erste Mal.“ Beim Blick auf die kommenden drei Monate ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Rund 30 Prozent der Befragten erwarten zunehmende Beeinträchtigungen, knapp 24 Prozent gaben an, dass die Probleme auf gleichem Niveau weitergehen und immerhin 26 Prozent der Unternehmen blicken optimistischer in die nahe Zukunft. Bei der Einschätzung bis zum Jahresende halten sich Optimisten wie Pessimisten fast die Waage: 36 Prozent der Befragten geben an, dass die Beeinträchtigungen in Sachen Aufträge und Stornierungen abnehmen werden, 38 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass diese zunehmen werden und 15 Prozent gehen davon aus, dass sich nichts verändern wird. Die Prognose für 2021 trauten sich hingegen nur 75 Prozent der Unternehmen zu. „Hier ergab sich ein sehr heterogenes Bild: 24 Prozent sind optimistisch, 22 Prozent glauben an eine sich nicht verändernde Lage und 21 Prozent gehen von schlechteren wirtschaftlichen Entwicklungen aus. Dass es sehr viel besser oder sehr viel schlechter wird, glauben hingegen die Wenigsten. Eine weitere Frage befasste sich mit den Problemen in der Lieferkette. „Die Sorgen diesbezüglich spielen tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings besteht eine ernstzunehmende Unsicherheit im Hinblick auf die Kontinuität und die Qualität der Schnittholzversorgung“, erklärt der HPE-Geschäftsführer.

Abschlussfrage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft

Spannendes Finale der HPE-Umfrage war eine frei zu beantwortende Frage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft, an der sich 125 Unternehmen beteiligten: Danach stehen die Sicherung der Arbeitsplätze (18 Prozent) und die Gesundheit der Arbeitnehmer (17 Prozent) gemeinsam an erster Stelle – dicht gefolgt von der Liquiditätssicherung, die für 11 Prozent der befragten Unternehmen ein wichtiges Thema darstellt. „Die Sorge der Holzpackmittelbranche gilt in allererster Linie den Mitarbeitern und der wirtschaftlichen Existenz dieser Mitarbeiter. Das zeigt das besondere Verantwortungsbewusstsein der Branche, die überwiegend aus familiengeführten kleinen und mittelständisch geprägten Unternehmen besteht“, so Marcus Kirschner und schließt: „Alles in allem kann man sagen, dass die Lage zwar ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Und die wichtigste Erkenntnis unserer Umfrage besagt ganz klar: Unsere Unternehmen sind seit Generationen dem Wohle der Mitarbeiter verpflichtet und am langfristigen Erfolg orientiert. Das überstrahlt die negativen Entwicklungen deutlich und macht die Stärke der Branche aus.“ HPE/DS

Grafiken zur HPE-Umfrage: HPE e.V.

Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. feierte 2019 sein 150-jähriges Bestehen. Er ist ein Fachverband mit mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie, die etwa 80 % des Branchenumsatzes von rund 2,3 Mrd. Euro repräsentieren. Die Mitglieder des HPE sind Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik. Der hochgerechnete Holzbedarf der Branche liegt – inklusive der Kleinbetriebe unter 20 Mitarbeitern – bei rund sechs Mio. Kubikmetern. 

Weitere Informationen unter www.hpe.de

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コロナウイルスによる封鎖の影響を受けたヨーロッパの港 / European Ports Hit by Coronavirus Lockdowns

コロナパンデミックにより、ヨーロッパ貿易港の3分の2で船の寄港が大幅に減った。フェリーやクルーズ船の乗客数は記録的な低水準。ロッテルダム、ハンブルク、ロサンゼルス、ニューヨークなどの大きなハブ港が最も影響を受けているけど、2008年金融危機後のように、最も早く回復することも期待されている。

European Ports Hit Hard by Coronavirus Lockdowns

Two-thirds of European ports report falling ship calls as pandemic triggers sharp contraction in global supply chains

European ports have been the hardest hit by crashing trade volumes due to the coronavirus pandemic. The Port of Hamburg in Germany is shown above. Photo: Krisztian Bocsi/Bloomberg News

By May 18, 2020 12:25 pm ET

European ports have been the world’s hardest hit trade gateways from the coronavirus pandemic, with up to two-thirds reporting significant declines in ship calls this month in a sign of the deep contraction in global supply chains.

The International Association of Ports and Harbors said in a report that in the first week of May around 65% of big European ports saw up to a quarter fewer ships coming in, compared with the average at this time of year.

Around 40% of ports outside Europe, including those in the U.S., saw a similar decline in port calls over the same period.

The reduced port calls come as container ship lines have sharply cut back on sailings out of Asia, scaling back capacity on the Asia-Europe and trans-Pacific lanes that are the backbones of global trade.



Shipping and port executives expect canceled sailings to peak in June and then start falling if the pandemic stops spreading and lockdowns continue to be relaxed. Container ships, car carriers and industrial dry-bulk vessels have been the hardest hit as manufacturing plants and auto factories continue to be rattled, while passenger numbers on ferries and cruise ships remain at record lows.

“In the coming weeks, several of the larger ports anticipate significant downturns in volumes due to blank sailings especially in the container and car moving segments,” said Theo Notteboom, a professor of port economics at the University of Antwerp in Belgium and a co-author of the report that was released on Friday.

“The larger hubs like Rotterdam, Hamburg, Los Angeles and New York will be impacted the most but are also expected to recover the fastest, as was the case after the 2008 financial crisis,” Mr. Notteboom said.

The study covered a total of 76 ports.

The figures paint a bleak picture of supply chains that have been roiled first by greatly diminished supplies from China after the country shut down a swath of its manufacturing sector in February to contain the spread of the virus and then by lockdowns in Western countries that have decimated consumer demand.

Retailers in the West have canceled large numbers of orders from Asian suppliers as a result, particularly from apparel providers.

“With global container volumes down overall between 8% and 10% and imports from Asia down between 10% and 15%, European and North American businesses are operating on survival mode to preserve cash, often suspending transit requests for goods already on their way,” Mr. Notteboom said.

Vessel operators are dropping scheduled sailings in a bid to conserve cash and maintain freight rates.

Denmark-based research group Sea-Intelligence LLC said Monday that canceled container ship sailings from Asia to Europe are up 350% from the average at this time of the year, while voided journeys to U.S. gateways on the West and East coasts were up 280% and 300%, respectively.

Port of Los Angeles Executive Director Gene Seroka said last week that activity in the country’s busiest port was at 80% compared with normal levels, after an 18.5% year-over-year drop in container volumes in the first quarter.

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Corona becomes a job killer

「コロナはだんだんと職も殺してゆく」
ミュンヘンにあるIfo Instituteによると、バイエルン州では既に20%の企業で従業員の解雇を考えている状況にあるそうです

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スウェーデンが選んだ特別な道とその後 / Sweden’s special route and its consequences

Written in Japanese (original article is below)

Schwedens Sonderweg und seine Folgen, 15. Mai 2020

「スウェーデンが選んだ特別な道とその後」

2020年5月15日の南ドイツ新聞の記事です。

コロナパンデミックで世界各国でロックダウンや外出禁止等の制限を課していくなかで、スウェーデンは特に制限を設けずに(ザクっというと)自由を優先することを選びました。

記事の趣旨はこの一言です。

“Wirtschaftsprognostiker haben derzeit einen ähnlich schweren Job wie Epidemiologen”

いま、(予測する)経済学者は疫学者と同じくらい困難な仕事に直面している

はたして、スウェーデンの経済は、厳しい規制をしてきたドイツや近隣の北欧諸国の経済よりも本当に影響は小さいのか。答えは、経済的な影響を説明するにも今の段階ではまだ誰も何も言えないということ。経済学者がいうひとつ確かなことは、世界的な景気後退はスウェーデンも直面するということ。

学校をはじめレストランやジム等の閉鎖はなかったけど、国内消費を見ても他国とあまり差はない。制限はされなかったけどホームオフィスが多くて、買い物に行く人は少なく、客が少ないホテルも営業をやめた。もしかすると「サービス業部門」に違いがでるかもしれない。欧州委員会ではスウェーデンの経済が6.1%、ドイツ6.5%、デンマーク5.9%下落し、フィンランドとノルウェーでも同程度の数値が予測されている。

経済活動を制限しなくても制限する場合と同じ効果になってしまう状況、日本の「自粛ムード」に似ている。

コロナパンデミックの影響は大きい。まだまだ見えない影響がたくさんある。

15. Mai 2020, 17:30 Uhr

Coronavirus:Schwedens Sonderweg und seine Folgen

Stockholm

Vergangene Woche in Stockholm: Die Restaurants sind geöffnet, und die Schweden nutzten die Möglichkeit, bei schönem Wetter draußen zu sitzen.(Foto: AFP)

In der Corona-Krise wird die Strategie Schwedens aufmerksam beobachtet. Läden, Cafés und Restaurants blieben normal geöffnet. Doch wird Schwedens Wirtschaft so wirklich weniger leiden?

Von Kai Strittmatter und Bastian Brinkmann, Stockholm

In der Coronavirus-Pandemie ist etwas geschehen, was die Schweden selbst am meisten verblüfft: Ihr Land ist zu einer Chiffre geworden. Ihr Kurs in der Krise, der mehr auf Appelle und Eigenverantwortlichkeit setzt denn auf Restriktionen, ist mit einem Mal ein Banner, hinter dem sich überall auf der Welt erstaunliche Koalitionen versammeln, denen die Linie des eigenen Landes nicht passt: unter den neuen Schweden-Fans finden sich amerikanische Libertäre und europäische Rechtspopulisten, aber auch Unternehmer und Wirtschaftsvertreter, die schon länger neidisch ins vermeintlich geschäftigere Schweden blicken angesichts der zu erwartenden Wirtschaftseinbrüche.

In den USA warf Moderator Tucker Carlson vom konservativen Sender Fox News den eigenen Behörden vor, mit Ausgangssperren dem “chinesischen Modell zu folgen” anstatt dem großartigen schwedischen Kurs der Freiwilligkeit. Auf den Demos der rechten Wutbürger konnte man Plakate sehen: “Be like Sweden!” In Deutschland forderte die FAZ “Mehr Schweden wagen!” Die Bild fragt in einer Kolumne: “Und wie geht’s Schweden?” (Unterm Strich, so die Botschaft, super). In der Welt konnte man lesen, dass “Schweden vieles besser macht”, unter anderem, weil in dem Land “das Coronavirus ohne Schaden für Grundrechte und Arbeitsplätze erfolgreich eingedämmt” worden sei.

Wirtschaftsprognostiker haben derzeit einen ähnlich schweren Job wie Epidemiologen

Wenn die Sache mit den Arbeitsplätzen denn stimmte. Das ist die große Frage: Wird Schwedens Wirtschaft am Ende tatsächlich glimpflicher davonkommen als die Deutschlands oder auch die der nordischen Nachbarländer, die auf strengere Restriktionen setzten? Die Behörden in Stockholm untermauerten ihren Kurs gern mit dem Argument, es sei langfristig der nachhaltigere. Die Hoffnung war, dass die psychischen aber auch die ökonomischen Folgekosten in der Gesellschaft bei dem entspannteren Ansatz am Ende die geringeren seien. Zumindest was die Wirtschaft angeht, könnte diese Hoffnung allerdings eine trügerische sein. Schweden werde am Ende wohl “nicht als wirtschaftlicher Gewinner” dastehen, betitelte das wirtschaftsfreundliche Svenska Dagbladet unlängst einen Vergleich Schwedens mit den anderen skandinavischen Ländern.

Die Prognosen liegen eng beieinander. Die Europäische Kommission etwa prophezeit Schweden einen Konjunktureinbruch von 6,1 Prozent, Deutschland ein Minus von 6,5 Prozent, und Dänemark 5,9 Prozent. Für Finnland und Norwegen werden ähnliche Zahlen vorhergesagt. Die deutsche Bundesregierung wiederum erwartet für Deutschland ein Minus von 6,3 Prozent, während die Riksbank, die schwedische Zentralbank ihrem Land gar ein Minus zwischen sieben und zehn Prozent vorhersagte. All diese Werte liegen zu nah beieinander. Die Methoden ihrer Berechnung sind zum jetzigen Zeitpunkt zu unsicher, um wirklich Unterschiede belegen zu können. Wirtschaftsprognostiker haben derzeit einen ähnlich schweren Job wie Epidemiologen: Sie wissen auch nicht, wie das Virus sich weiter verhalten wird – und wie die Menschen darauf reagieren.

In einem allerdings sind sich die Ökonomen einig: Der Absturz der Weltwirtschaft wird auch Schweden voll treffen, und das ist kein Wunder. Denn auch in Schweden ist die Industrieproduktion zum Erliegen gekommen, erst Ende April wurde sie teilweise wieder aufgenommen. Der Autobauer Volvo etwa ließ letzte Woche wieder all seine Fabriken anlaufen. Wie in Deutschland haben auch schwedische Fabriken Probleme, etwa dass Teile fehlen, weil die weltweiten Lieferketten gerissen sind. Für die erwartete Arbeitslosigkeit haben Schwedens Arbeitgeberverband und die Gewerkschaft eben erst für dieses Jahr Werte von um die zehn Prozent vorhergesagt. Und ähnlich wie Deutschland ist Schweden sehr abhängig vom Export, der fast die Hälfte seiner Wirtschaftsleistung ausmacht. Prognosen auf diesem Feld beruhen im Moment fast ausschließlich auf Umfragen unter betroffenen Firmen, und da klingen die Klagen im Norden fast überall gleich. Ein “Horrorjahr für die dänischen Exporte” erwartet der Verband der dänischen Industrie, “nachtschwarze” Monate prognostiziert in Stockholm der Verband “Business Sweden”.

Es lohnt jedoch der Blick auf den Binnenkonsum, denn hier könnte der schwedische Sonderweg einen Unterschied machen. Schließlich waren die Restaurants, die Fitnessstudios und die Schulen bis zur zehnten Klasse hier nie geschlossen. Kaufen die Schweden also in diesem Jahr mehr ein als die Deutschen, gehen sie häufiger ins Café? Erste Indizien deuten an, dass die Antwort ist: ein bisschen. Allerdings kann noch niemand sagen, wie groß das Bisschen ist.

Einen positiven “Schweden-Effekt” im Dienstleistungssektor vermutet etwa die Versicherungs- und Bankengruppe Länsförsäkringar. “Verglichen mit anderen Ländern haben wir die Möglichkeit, besser durchzukommen,” sagte auch Ylva Hedén Westerdahl der SZ. Sie ist die Prognose-Chefin des staatlichen Konjunkturinstituts. Allerdings ist ihr wichtig zu betonen, dass auch die Schweden zu Hause bleiben und viele im Homeoffice arbeiten. Ja, theoretisch könne man einkaufen gehen, aber in der Praxis meldet der schwedische Einzelhandel “sehr, sehr niedrige Zahlen”. Hotels etwa durften geöffnet bleiben, tatsächlich aber schlossen nicht wenige Hotels, weil die Gäste ausblieben. Die Altstadt von Stockholm sah die letzten zwei Monate kaum weniger gähnend leer aus als die Innenstadt anderer europäischer Städte. Die Bekleidungskette MQ meldete im April Insolvenz an, nachdem die Kunden ausgeblieben waren. Auch freiwillige Verhaltensänderungen könnten “sehr dramatische Folgen haben”, sagt John Hassler. Er arbeitet als Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Stockholm. Menschen in Ländern mit hohem Vertrauen in die Regierung wie in Schweden folgten auch ohne Verbote und Restriktionen den Behördenempfehlungen eher als in anderen Staaten, glaubt Hassler.

Ob die Strategie den Schweden am Ende einen kleinen Vorteil verschafft, ist noch unklar

Erste Bewegungsdaten von Smartphone-Kartenunternehmen wie Google und Apple deuten darauf hin, dass sich das Ausgehverhalten der Schweden im März und April nicht allzu sehr unterschied von dem der Dänen und der Norweger. Die Schweden waren demzufolge ein wenig mehr unterwegs, zum größten Teil blieben aber auch sie zu Hause. Ein ähnliches Bild zeichnen die Banken mit Blick auf die Kredit- und Bankkarten-Transaktionen ihrer Kunden. SEB und Swedbank etwa meldeten jeweils bis Mitte April einen Rückgang der Kartenzahlungen um 25 bis 30 Prozent. Forscher der Universität Kopenhagen, die die Konto-Daten von fünf Millionen Kunden der Danske Bank in Dänemark und Schweden ausgewertet haben, kommen für die ersten Wochen der strengen Ausgangssperren in Dänemark auf einen nur kleinen Unterschied zwischen beiden Ländern: Von Anfang März bis zum 5. April waren von dänischen Konten im Durchschnitt 29 Prozent weniger Geld abgeflossen, von den schwedischen 25 Prozent.

Unterm Strich bleibt: Die Schweden wird es wohl ähnlich hart treffen wie andere europäische Länder. Ob ihre Strategie ihnen am Ende einen kleinen Vorteil verschafft, ist derzeit unklar. Und so schnell wird es dafür auch keine Antwort geben, sagt Torbjörn Isaksson, Chefanalyst der Nordea-Bank in Schweden: “Bis wir das richtig wissen, dauert es noch ein bis zwei Jahre.”

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ドイツでコロナデモ / Corona demo in Germany

Written in Japanese (related article is below)

明日ミュンヘン市では1万人規模のデモが実施される可能性があります。コロナパンデミック対策としてとられている色んな制限に抗議するためです。
 
デモ自体は珍しいことではなくて、今の時期はコロナ関連で他の都市でもよくされています。
メルケル首相の政治力を評価する世論がある一方で、どこの国も同じように、今の政策に(理性的に)反対する人も一定数います。色んな意見があって色んな人が声を上げること、当然なことです。
 
通常、デモを行う場合はデモ主催者が市に届け出をだします。ただ、現在コロナ対策で屋外で1000人以上の規模で集会をすることは制限されているにも関わらず、先週のデモでは予定されていた人数80人を大きく超えて3000人の参加者があったため、政治的だけではなくて防疫的にも問題視されていました。
明日は1万人参加者がいるのではないかと言われていますが、それに備えて500人の警官を配置するそうです。1000人を越える場合は1001人目からは帰ってもらう作戦です。参加者2人に1人の警官を配置するわけなので、徹底して対応することが分かります。
  
ところで、ミュンヘンの警察官は市だけで6400人くらいいるらしいです。京都府全体の警察官数と同じくらいです。ちなみに日本で最も多い東京都では43000人です。
 
ミュンヘンの「コロナ禍の政策と市民の声」事情でした。
コロナ禍の読み方が分かりませんでした。渦なのか鍋なのか、ドイツでもコロナのせいで一般的になった言葉がいくつもあります。

Corona in München: Demonstranten wollen nicht locker lassen – „Nächsten Samstag sind wir wieder hier“

Die Teilnehmerzahl bei der Münchner Demo gegen die Corona-Beschränkungen war auf 1000 beschränkt. Diese Zahl war 20 Minuten vor Beginn erreicht. Zu schaffen machte der Polizei mehr die große Zahl von Demonstranten, die sich am Rand der Wiesn versammelten.

Die Corona-Demo auf der Theresienwiese ist friedlich verlaufen. Jenseits der Kundgebung versammelten sich jedoch 2500 Menschen rund um die Wiesn. Die Polizei schritt ein und erteilte 600 Platzverweise. Die Initiatoren der Demo* wollen auch kommenden Samstag protestieren.

Die Versammlung auf der #Theresienwiese läuft seit ca. einer Stunde mit der genehmigten Teilnehmerzahl.

Rund um das Gelände stehen nach wie vor viele Personen, die den Mindestabstand von 1,5 Meter deutlich unterschreiten.

Wir fordern diese auf, sich zu entfernen.#muc1605— Polizei München (@PolizeiMuenchen) May 16, 2020

Am Rednerpult auf der Bühne ist ein Pappschild aufgeklebt. „Weder rechts noch links“, ist darauf zu lesen. Die Botschaft der Demo-Organisatoren: Sie wollen sich nicht in eine Ecke drängen lassen. Die Immobilienmaklerin Sina Bodden, eine der Rednerinnen, erklärt, sie sei es leid, als Verschwörungstheoretikerin hingestellt zu werden. Und sie finde es unerträglich, dass so viel Angst vor dem Virus verbreitet werde. „Angst, Angst – und noch mal Angst.“

Corona-Demo in München: Stadt beschränkt Zahl der Kundgebuns-Teilnehmer

1000 Demonstranten versammeln sich am Samstag innerhalb eines großräumig abgesperrten Bereichs auf der Theresienwiese. Mehr hat die Stadt aus Infektionsschutz-Gründen nicht zugelassen. Die Initiatoren hatten die Kundgebung für 10 000 Personen angemeldet. Die maximal zulässige Zahl von 1000 Teilnehmern ist rund 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn erreicht. Um 14.50 Uhr macht die Polizei erstmals eine Durchsage per Lautsprecher an die Menschen, die sich am Rande der Theresienwiese entlang des Bavariarings drängen: „1000 Teilnehmer sind erreicht. Bitte verlassen Sie die Wiesn.“ Es folgt ein gellendes Pfeifkonzert der immer stärker anwachsenden Menge im Umfeld der Wiesn.

Randprobleme: Rund um die Wiesn versammelten sich etwa 2500 Menschen. Die Polizei schritt mehrfach ein.© Sigi Jantz

Die Polizei hat unterdessen nicht wie angekündigt gut 500 Beamte, sondern 1000 Einsatzkräfte bereitgestellt. „Nicht weil wir Ausschreitungen befürchten würden, sondern um unsere Strategie umsetzen zu können“, wie Sprecher Marcus da Gloria Martins erklärt. Maxime sei, den Zustrom aufs Gelände rechtzeitig und weitläufig zu begrenzen und weitere Menschenansammlungen zu verhindern. Letzteres gelingt nicht. Dazu später mehr.

Einige Personen an der #Theresienwiese halten sich nicht an die geltenden Regeln und ignorieren die Lautsprecherdurchsagen.

Wir beginnen nun, konsequent gegen diese Personen mit polizeilichen Maßnahmen vorzugehen. #muc1605— Polizei München (@PolizeiMuenchen) May 16, 2020

Auf der Demo selbst halten die Teilnehmer brav die Mindestabstände von 1,5 Metern ein. Zwischen den Redebeiträgen ertönt Musik aus dem Hippie-Musical „Hair“. Die Altersstruktur der Demonstranten ist gemischt, die Organisatoren selbst – alle Privatpersonen ohne politischen Hintergrund – sind eher älteren Semesters. Die Polizei spricht später von einem „überwiegend bürgerlichen Publikum“. Kleingruppen aus dem extremen Spektrum von rechts und links seien jedoch zu sehen gewesen. Hier habe es Versuche des Anheizens der Menge gegeben. Der Großteil der Leute habe jedoch vernünftig reagiert.

Corona-Demo in München: Flugblätter mit obskuren Theorien

Auf der Demo sieht man Transparente mit Slogans wie „Freiheit statt Zwang“, andere Masken mit der Aufschrift „mundtot“. Es kursieren aber auch Flugblätter mit obskuren Theorien. Die Redner auf der Bühne prangern „die Unverhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen“ an und sprechen von politischer Willkür. Ein Arzt fordert unter großem Beifall: „Lasst uns wieder ins normale Leben zurückkehren.“ Vor den Absperrungen stehen auch Kritiker der Demo – vor allem von Verschwörungstheoretikern. Sie werfen auf Plakaten die Frage auf: „Euer Ernst?“

Protest: Viele Demonstranten fühlen sich in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt© Sigi Jantz

Es ist 16 Uhr, die Leute am Bavariaring – laut Polizei rund 2500 – stehen mittlerweile dicht an dicht. Auch mehrere Seitenstraßen sind abgesperrt. Die Einsatzleitung wartet ab. Erst um 16.20 Uhr erneuert die Polizei ihre Aufforderung, umgehend das Gelände zu verlassen, weil es sich um eine „unerlaubte Versammlung“ handele. Nun kommt die Durchsage im Fünf-Minuten-Takt. Die Demonstranten skandieren: „Grundgesetz, Grundgesetz!“ Bis die Polizei ernst macht. Immer mehr Menschen, die sich widersetzen, werden abgeführt. Die Lage droht kurzzeitig zu eskalieren.

Corona-Demo in München: Polizei spricht 600 Platzverweise aus

Tut sie aber nicht. Weil die Polizei mit Umsicht vorgeht, und es auch vonseiten der Demonstranten zu keiner Gewalt kommt. Am Ende werden jedoch 600 Platzverweise ausgesprochen, von mehr als 200 Demonstranten wird die Identität festgestellt. Über 20 Personen erhalten eine Anzeige wegen Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz. Martins resümiert: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf.“ Auch in Nürnberg, Augsburg und Würzburg verlaufen die Proteste weitgehend friedlich.

Fußballfan kritisiert Coronaregeln.© Christina Pahnke/sampics

Dominik Krause, Stadtrat und Vorsitzender der Münchner Grünen, ist einer der wenigen Politiker, die die Szenerie am Samstag live mitverfolgen. Anders als vor einer Woche am Marienplatz sei die Veranstaltung nicht aus dem Ruder gelaufen. Krause, der relativ unverdächtig ist, der Staatsgewalt unkritisch gegenüberzustehen, sagt: „Da muss man die Polizei auch mal loben.“ Er beurteilt das Teilnehmerfeld als „sehr heterogen“. Die Veranstaltung habe eher „Happening-Charakter“ gehabt. Dennoch hätten Rechtsradikale erneut versucht, die Bühne für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

Rigoros: Störer werden von der Polizei abgeführt.© Sigi Jantz

Die Organisatoren der Demo wollen unterdessen kommenden Samstag wieder protestieren. Man sei guten Mutes, „dann mit 10 000 Menschen hier zu stehen“, lassen sie verlauten. Mal sehen, wie viele Personen die Stadt diesmal genehmigen wird.

*Merkur.de und tz.de sind Teile des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Sigi Jantz

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フィンランドの木材貿易事情 / Finnish timber trade situation

Written in Japanese (original article is below)

フィンランドの主な製材輸出国のひとつはエジプト。その主な輸出先の産業は観光と石油に由来しているものだけど、どちらもコロナウイルスの影響で上手くいっていない。もうひとつは中国。コロナの影響で工業生産全体で急激な減速があったけど、今は明らかに改善している。イギリスでは建設部門がほぼ停止していて、5月に再開する予定。サウジアラビアでは、原油価格の急激な下落が建設を縮小する予測。ドイツとフランスでは、建設が大幅に減少している。あと日本の状況ではフィンランドからの製材輸出状況は今の状態が妥当だと。
 
オーストリアの業界誌が取り上げる記事で日本とフィンランドのことが書かれていた。フィンランド大使館にフィンランド形式の木造建築物を日本の技術者と協力して素早く建てた先例だっていう話だと思うけど、これはまるで、技術者付き木造建築製品の輸出の例だな。

Japan am Beginn einer neuen Holzbauära

Tragkonstruktion aus Finnland in nur elf Tagen errichtet

Ein Artikel von Raphael Zeman | 14.05.2020 – 10:39 Dieser Holzpavillon ist ein Vorzeigebeispiel für internationale Zusammenarbeit. Unter anderem wurde schon bei der Herstellung der Holzbauelemente in Finnland auf die Gegeben- und Gepflogenheiten in Japan geachtet. Laut dem Architekten Atsushi Ueda habe die Ära des Bauens mit Holz dort gerade erst begonnen und ein grenzübergreifender Austausch sei dabei für alle Beteiligten von Vorteil.

Seit Anfang Mai bereichert der Holzpavillon die finnische Botschaft in Tokio und wird fortan als Veranstaltungsort genutzt. Während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2021 soll zudem das finnische Nationalteam darin untergebracht werden. Die von der finnischen Holzindustrie Metsä Wood gefertigten Elemente wurden im Werk von Timberpoint in Loviisa abgebunden. Die schnelle Herstellung der vorgefertigten Elemente innerhalb von nur sieben Wochen sei auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Produzenten von Beginn an in den Planungsprozess involviert waren und eng mit dem Statiker zusammenarbeiteten, so Metsä Wood in einer Aussendung. Ein besonderes Detail stellte dabei die Treppe aus Furnierschichtholz-Platten dar: „Die Treppe lag mir am meisten am Herzen. Sie war außerordentlich anspruchsvoll und hochwertig und es hat Spaß gemacht, sie zu bauen“, erzählt Marko Suonpää, Miteigentümer von Timberpoint.

Teamarbeit ist Um und Auf

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Ein 25 t-Mobilkran reichte aus, um die vorgefertigten Holzelemente zu montieren. © Metsä Wood

Bereits bei der Herstellung der Holzbauelemente wurde auf die Vorgehensweise in Japan geachtet. Da die dortige Gesetzgebung die Verwendung großer Transportfahrzeuge im Stadtgebiet verbietet, waren die Bauteile maximal 9 m lang. Zudem wurden sie in der Reihenfolge der Montage in die Container gelegt und dann nach Japan verschifft. Vor Ort übernahm dann der Holzbaubetrieb Puurakentajat die Montage der Tragkonstruktion, welche in nur elf Tagen errichtet wurde. Danach war Guest House unter der Leitung des japanischen Architekten Atsushi Ueda für den Fenstereinbau und die Fertigstellung der Innenräume und sichtbaren Oberflächen zuständig. „Das Design des Pavillons unterscheidet sich deutlich vom japanischen Stil. Das Beste ist die Vorfertigung“, so Ueda.

„Wenn sie gut konzipiert sind, können neue Holzstrukturen leicht auf älteren Fundamenten errichtet werden“, befindet Jyrki Huttunen, CEO von Puurakentajat. In diesem Fall wurde der Pavillon mithilfe eines 25 t-Mobilkrans auf einer bestehenden Garage platziert. Nach den Olympischen Spielen kann der Pavillon abgebaut und an einem anderen Standort neu errichtet werden.

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„Die Zusammenarbeit mit den japanischen Zimmerleuten lief sehr gut, auch wenn wir keine gemeinsame Sprache haben“, erzählt Huttunen und Ueda fügt hinzu: „Es wäre für beide Länder von Vorteil, wenn wir diese Verbindung und dieses Netzwerk für die Zukunft ausbauen würden. Die neue Ära des Bauens mit Holz hat in Japan gerade erst begonnen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies auch für Finnland eine große Chance ist.“

Quelle: Metsä Wood

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産

日本の農林水産業のためのコロナ対策措置 / Corona countermeasures for Japanese agriculture, forestry and fisheries

Written in Japanese

EyeCatch: 新型コロナウイルスの影響を受けている農業者が利用可能な助成金まとめ, SMART AGRI

コロナパンデミックによって、日本の農林水産業でもまだ見えていない部分も含めて大きな影響がでてくると思う。
 
他分野に比べて生産現場での作業自体には比較的影響が少ないかもしれないけど、ほとんどの場合サプライチェーンのどこかで流れが止まるような状態になっている、と思う。
 
農林水産業に従事する方々に対してはどのような支援制度があるのか、日本の行政の動きも注視しているけど、いくつかよく分からないところもある。例えば、輸出原木の一時保管のためにその費用を林業経営体に支援するというものがある。補正予算額は約10億円、実施主体は全木連。対象が原木だけで製材にはないらしい。あと政府の輸出額目標が5兆円になっていたのは知らなかった。

 

農林水産省

新型コロナウイルス感染症の影響を受ける農林漁業者・食品関連事業者への支援策

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coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナウイルスに関する現在の数字 / Current figures on the corona virus 9. May. 2020

8. Mai 2020, 14:55 Uhr

Alle Daten zur Pandemie:Aktuelle Zahlen zum Coronavirus

Die USA verzeichnet über 75 000 Todesfälle. Die Infektionszahlen in Russland steigen weiter an. Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in Grafiken.

Von Christian Endt und Benedict Witzenberger

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Dogs waiting in front of a store in Italy

イタリアで店の前で待つ犬たち

コロナの時代に空気を読む犬たち