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A beautiful Auwälder feels good

自分の住んでる街を流れる川に沿ってこんな森があればきっと気持ち良いよね。
Ich wünschte, es gäbe in Japan viele solche Auwälder.

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 Geographic Information Science / 地理情報科学

Austrian webinar for drone utilization

Written in Japanese

オーストリア連邦農業地域観光省が主催する農村地域活性化プログラムのオンラインセミナーに参加しました。
 
このプログラムは、農業や林業、バリューチェーン、環境保護、エネルギー生産、農村観光に関係する多くの参加者の協力とネットワークを促進することを目的に農村地域の課題に対する意識を高めることを目指しています。
 
第2回目のセミナー内容は農山村でのドローン活用の可能性についてです。資源量調査から管理体制整備までドローンはあらゆる場面で効果的に利用できることが研究面でも実務面でも分かってきています。

Webinar Drohnenflug im und über den Wald

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Austrian timber market report May 2020

Written in Japanese (original article is below)

Weltweit hat die Covid-19-Pandemie die Wirtschaft hart getroffen. In allen wichtigen Wirtschaftsregionen ist die Konjunktur im 1. Quartal 2020 deutlich eingebrochen. Experten prognostizieren für Österreich, dass die Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um mehr als 5% zurückgehen wird.
  
2020年5月のオーストリア木材市況が公表されました(記載価格は2020年4月から5月上旬の期間の取引を参照、消費税が加算される正味価格)
オーストリアの製材所は4月末までで時短営業は終わっているが、生産については未だ減産が続いている。
木材を運び出して製材することは早急にできないため、キクイムシ被害に対応するため保管所の拡大が進められている。
特に北部のNÖとOÖで損傷木が多く、このことが木材価格を引き下げ、またドイツバイエルン州とチェコで価格が下がっていることもオーストリアの価格引き下げに影響を与えている。
合板用、紙パルプ材用の在庫もまだたくさんあるので、溜まる損傷木を処理することが難しい状況。
 
In den Borkenkäfer Hot-Spot-Gebieten von Nieder- und Oberösterreich ist die von der Sägeindustrie angekündigte Abnahme von zusätzlichen 200.000 fm an einer gestiegenen Abfrachtgeschwindigkeit spürbar, zeitgleich wurden jedoch österreichweit weitere Preisabsenkungen angekündigt bzw. bereits umgesetzt. Die existenzbedrohenden Tiefstpreise in Bayern und Tschechien üben zudem einen fortdauernden Preis- und Mengendruck nach Österreich aus.

Holzmarktbericht der LKÖ Mai 2020

Mai 15, 2020 | Allgemein, Holzmarktbericht

Weltweit hat die Covid-19-Pandemie die Wirtschaft hart getroffen. In allen wichtigen Wirtschaftsregionen ist die Konjunktur im 1. Quartal 2020 deutlich eingebrochen. Experten prognostizieren für Österreich, dass die Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um mehr als 5% zurückgehen wird.

Der Nadelsägerundholzmarkt ist nach wie vor stark überlastet. Die Rundholzlager der Sägewerke sind aufgrund der hohen Mengen aus der Winterschlägerung, laufend aufzuarbeitenden und auch abzunehmenden Kalamitätshölzern und historisch hohen Importmengen nur insofern aufnahmefähig, als zur gleichen Zeit eingeschnitten wird. Die Produktion der Sägewerke läuft aufgrund der Corona bedingten Exportdrosselungen zwar noch auf reduziertem Niveau, einzelne Betriebe haben die Kurzarbeit wegen guter Auftragslage mit Ende April wieder beendet. Der Holzabtransport aus dem Wald erfolgt größtenteils nur schleppend, wodurch Waldlager aufgrund der notwendigen Aufarbeitung von Kalamitäten weiter zunehmen. Forstseitig ist man daher bemüht Nasslagerkapazitäten auszubauen, um Qualitätsverluste zu vermeiden. In den Borkenkäfer Hot-Spot-Gebieten von Nieder- und Oberösterreich ist die von der Sägeindustrie angekündigte Abnahme von zusätzlichen 200.000 fm an einer gestiegenen Abfrachtgeschwindigkeit spürbar, zeitgleich wurden jedoch österreichweit weitere Preisabsenkungen angekündigt bzw. bereits umgesetzt. Die existenzbedrohenden Tiefstpreise in Bayern und Tschechien üben zudem einen fortdauernden Preis- und Mengendruck nach Österreich aus.

Die Standorte der Papier- Zellstoff- und Plattenindustrie sind ebenfalls sehr gut mit Nadelindustrierundholz bevorratet. Die Mengennachfrage ist flau, die Abfrachtung stark verzögert und der Abbau von Waldlagern daher nahezu unmöglich. Mancherorts wird Faserholz mit dem Sägerundholz zu Niedrigstpreisen mitgeliefert, um Forstschutzerfordernissen gerecht zu werden. Waldverbände versuchen auch bei diesem Sortiment durch die Anlage von Trockenlagern zu einer Entspannung die Lage beizutragen. Nur alternative Vermarktungsmöglichkeiten von Großmengen in der Bioökonomie werden längerfristig zu einer Entlastung dieses Marktsegmentes beitragen können.

Am Energieholzmarkt ist die Vermarktung von Mengen außerhalb laufender Verträge auf Dauer unmöglich. Aufgrund fehlender Verwertungsalternativen von Faserholz drängt nun auch dieses Sortiment verstärkt in den Energieholzmarkt und verschärft die Lage zusätzlich.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf Geschäftsfälle im Zeitraum April – Anfang Mai 2020 und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Für den Holzverkauf an Unternehmer gelten folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind für Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden.

Holzmarktbericht_Mai

Preistabelle_Mai

Preisentwicklung

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If the oak comes before the ash, there is a big wash

Written in Japanese (original article is below)

Ein Patentrezept für den Schutz der Wälder gebe es nicht, daher sei es wichtig, die Natur wenigstens versuchsweise ihren eigenen Weg gehen zu lassen – und ihn dabei wissenschaftlich zu beobachten. Von einem privaten Waldbesitzer könne man das kaum erwarten.

森林を保護するための万能な処方箋はない。だから、自然の中で少なくとも試験的に方法を試し、それを科学的に観察することが重要。ただそうした見地は私有林の所有者からはほとんど期待できない。

 

12. Mai 2020, 7:11 Uhr

Agrar:Dürre und Schädlinge: Land erntet doppelt so viel Holz

Agrar

Holz stapelt sich an einem Feldweg in einem Wald. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbobild (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Magdeburg (dpa/sa) – Nach Stürmen, Dürren und Schädlingsbefall hat der Landesforstbetrieb (LFB) Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren mehr als doppelt so viele Bäume gefällt wie eigentlich geplant. Seit 2018 schlage der Landesforstbetrieb jährlich 1,2 bis 1,5 Millionen Festmeter Holz ein, teilte Sachsen-Anhalts öffentlicher Waldbesitzer mit. Geplant waren demnach nur rund 670 000 Festmeter. Mit dem massenhaften Fällen will der LFB dem Borkenkäfer das Brutholz entziehen und so die weitere Ausbreitung des Schädlings eindämmen.

Seit 2018 schlägt der Betrieb ausschließlich Schadholz – also Bäume, die bei Stürmen beschädigt oder durch Schädlinge befallen wurden. Wenigstens die Qualität des Schadholzes sei dabei in den vergangenen beiden Jahren besser geworden, berichtete der LFB: Wurden 2018 vor allem Bäume aus den Wäldern geholt, die von Stürmen gebrochen und umgeworfen wurden, ernten die Förster inzwischen vor allem Holz, das von Borkenkäfern befallen ist. “Bei stehenden Käferbäumen kann unter günstigen Umständen, durch eine gute Logistikkette, Holz in relativ frischer Qualität an die Abnehmer geliefert werden”, so der LFB.

Die enormen Mengen an Holz, die durch den massiven Einschlag auf den Markt geschwemmt werden, seien jedoch eine große Herausforderung, räumte der Direktor des Landesforstbetriebes, Bernd Dost, ein. “Der Einschlag kann aber nicht zurückgefahren werden.” Daher suche der Betrieb den Kontakt zu den Vermarktern und schaffe gleichzeitig Lagerkapazitäten, damit nicht alle geschlagenen Bäume direkt auf dem Holzmarkt landen und dort weiter die Preise drücken. Bis mindestens August werde der Landesforstbetrieb noch mit dem Schadholz aus den Landeswäldern beschäftigt sein, schätzte der Direktor.

Private Waldbesitzer sehen die Strategie der Landesregierung kritisch. Das Schadholz überschwemme den Markt und mache die Ernte für die Waldbesitzer unrentabel, sagte Uwe Daum, Vorstandsvorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Ostharz, in der sich 29 Waldbesitzer aus dem Harz organisieren. “Da tut uns der Landesforstbetrieb gar keinen Gefallen mit”. Die Wälder in Privatbesitz seien oft schwerer erreichbar, die Ernte des Schadholzes lohne sich daher für viele nicht. “Wir werden deshalb noch sehr viel länger mit dem Thema zu tun haben als bis zum August”.

Das Land unterstützt auch private Förster beim Abtransport von Schadholz und der Aufforstung. Dabei ist das Agrarministerium jedoch auch Bundesmittel angewiesen – und die sind unglücklich unter den Ländern verteilt. So wurde das Geld aus Berlin nicht nach der Betroffenheit von Waldschäden verteilt, sondern nach dem Anteil der Wälder an der Fläche des Bundeslandes insgesamt. Die ist in Sachsen-Anhalt mit 26 Prozent eher gering. Nach Regierungsangaben zählt das Land aber zu den fünf mit den größten Waldschäden.

Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) versuchten Ende April vergeblich, Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) zu Korrekturen zu bewegen. Stattdessen wollte sich die Bundesministerin dafür einsetzen, dass andere Bundesländer nicht abgerufene Fördermittel freiwillig stark betroffenen Ländern zur Verfügung stellen. In Sachsen-Anhalt waren von 11 Millionen Euro, die für die Förderung des Abtransports von Schadholz im ganzen Jahr zur Verfügung standen, Ende April bereits 8 Millionen Euro beantragt.

Förster Daum bewertet den Kahlschlag zum Waldschutz aber nicht nur aus ökonomischen Gründen kritisch, sondern auch aus ökologischen. “Auch tote Bäume haben eine Funktion im Wald“, sagte Daum. Sie würden zum Beispiel Schatten spenden und so verhindern, dass die Sonne direkt auf den Waldboden scheint und ihn so austrocknet.

Auch Naturschützer sehen das Vorgehen mit Skepsis. Das Abholzen sei der einzige Weg, das Holz noch einigermaßen gut zu vermarkten, sagte der stellvertretende Vorsitzende des BUND Sachsen-Anhalt, Dieter Leupold. Aus wirtschaftlicher Sicht sei die Strategie also nachvollziehbar, jedenfalls für private Waldbesitzer. Vom Land wünscht sich Leupold aber etwas mehr Mut: “Man sollte auch große Flächen befallenen Waldes sich selbst überlassen, um zu schauen, welche Strategie die Natur entwickelt”, sagte der Umweltschützer.

Ein Patentrezept für den Schutz der Wälder gebe es nicht, daher sei es wichtig, die Natur wenigstens versuchsweise ihren eigenen Weg gehen zu lassen – und ihn dabei wissenschaftlich zu beobachten. Von einem privaten Waldbesitzer könne man das kaum erwarten. Wohl aber könnten auch diese etwas mehr Demut zeigen, sagte Leupold. Die privaten Besitzer hätten mit den Monokulturen, durch die die Wälder nun besonders anfällig seien, jahrelang gutes Geld verdient. Das räche sich nun. Die Wälder fielen nun den Auswirkungen des Klimawandels zum Opfer, vor denen Umweltschützer schon lange warnten.

Inzwischen werfen die privaten Wälder laut Förster Daum kaum noch Geld ab, wenn überhaupt. Einen dritten Dürresommer würden viele private Waldbesitzer nicht überstehen, sagte er. Doch er ist bester Dinge, dass kein solcher dritter Sommer ins Haus steht. Grund dafür ist eine alte Försterweisheit: “Kommt die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche”, zitiert Daum. Und in diesem Frühjahr sei die Eiche deutlich vor der Esche gekommen.

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

オーストリアの木材産業が危機対策に集中 / Austrian timber industry concentrates on crisis measures

Written in Japanese (related article is below)

オーストリアの森林に関する危機について、5月末までにおよそ20万㎥の損傷した木材を受け入れること、木材輸入の減少に努めること、損傷した木材を長期間保存するための保管施設の調整など、危機対策に集中的に取り組むことに、連邦政府と製材業界が合意しました。

2017年以降、オーバーエスターライヒ州、ニーダーエスターライヒ州、ブルゲンラント州、シュタイアーマルク州南部で年間降水量が不足しています。年間降水量に関して、これらの地域では、約3年間で平均15〜30%の降雨がありませんでした。旱魃や乾燥により、キクイムシの蔓延が広がり、これにより損傷する木材の数が大幅に増加しました。2019年には、約430万㎥の損傷した木材がオーストリア全土で発生しました。これは、日本最大の林業地域である九州全体の年間スギ素材生産量に匹敵する量です。オーストリアの生産量のおよそ6割が、2019年に損傷した木材が原因である可能性があるとされています。

 

06.05.2020.

Holzindustrie gibt wieder Gas

Wärme und Trockenheit begünstigen die Vermehrung des Borkenkäfers in unseren Wäldern. Schon im Vorjahr fielen diesem Schädling 2,2 Mio. Festmeter Holz zum Opfer, für heuer muss man mit einer noch größeren Katastrophe rechnen. Insgesamt mussten in den letzten Jahren rund 20.000 Hektar Waldflächen abgeholzt werden, davon 13.000 Hektar im Waldviertel. Bei einem Gespräch mit Vertretern der Sägeindustrie wurde dieses Problem und mögliche Schritte nun besprochen.

Franz Kirnbauer, Obmann der Fachgruppe Holzindustrie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich: „Wir werden bis Ende des Monats zusätzliche 200.000 Festmeter Holz aus den heimischen Wäldern abholen und auch die internen Lagerkapazitäten massiv erhöhen. Wir wollen so noch mehr auf heimisches Holz setzen und damit natürlich auch die Importe aus dem Ausland reduzieren.“ Positiv sei auch, dass mit dem Wiederhochfahren der Wirtschaft nun die Nachfrage nach Schnittholz aktuell wieder ansteigen würde.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Die Zusagen, dass die Industrie mehr Holz als bisher aus den Wäldern holt und auch neue Lager aufbaut, sind wichtige erste Schritte. Wir sind aktuell erst am Anfang des Jahres, uns stehen noch viele Wochen mit Trockenheit und klimabedingten Nutzungen bevor. Deshalb werden wir gemeinsam genau beobachten, wie sich die Situation in unseren Wäldern und die Abholung des Holzes das ganze Jahr über entwickelt.“

Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager: „Die Waldbesitzer sind sehr gewissenhaft bei der Aufarbeitung der befallenen Waldflächen und der Waldpflege, aber das frische Holz muss von der Säge- und Zellstoffindustrie auch rasch aus dem Wald gebracht und verarbeitet werden, um die Schädigung durch den Borkenkäfer eindämmen zu können. Gemeinsam werden wir auch eine Koordinierungsstelle einrichten, um auch die Abstimmung zwischen der Forstwirtschaft und der Industrie zu verbessern.“

Bereits vor einigen Tagen haben Pernkopf und Schmuckenschlager entschlossene Maßnahmen zu Rettung des Waldes eingemahnt, unter anderem die Reduzierung der Holzimporte. „Zusätzlich zu den Zusagen der Sägeindustrie braucht es noch weitere Schritte. Denn der Klimawandel und seine Folgen sorgen dafür, dass tausende Hektar Wald zusammenbrechen. Der Schaden ist enorm, er trifft aber nicht nur die Waldbesitzer, sondern die gesamte Gesellschaft, denn der Wald ist Wasserspeicher, sorgt für saubere Luft und kühlt das Klima. Wir brauchen weitere Investitionen in die Wiederaufforstung von klimafitten Wäldern und Entlastungen für die betroffenen Waldbauern. Und auch jeder Einzelne kann etwas beitragen, indem er auf heimisches Holz als Baustoff oder Energielieferant setzt.“

 

KÖSTINGER: VEREINBARUNG MIT SÄGEINDUSTRIE SOLL SITUATION ENTSCHÄRFEN

Mai 8, 2020 | Allgemein, Borkenkäfer

200.000 Festmeter Schadholz werden zusätzlich bis Ende Mai abgenommen

Wien, 7. Mai 2020 (aiz.info). – Angesichts der dramatischen Borkenkäfersituation in Österreich ist die rasche Aufarbeitung von befallenen Bäumen ein Gebot der Stunde. Durch die Corona-Krise ist jedoch der Holzmarkt enorm unter Druck geraten, heimisches Holz findet so gut wie keinen Absatz mehr. Um diese Situation zu entschärfen hat Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger gemeinsam mit den Ländern eine Vereinbarung mit der Sägeindustrie geschlossen. Demnach werden 200.000 Festmeter österreichisches Schadholz zusätzlich bis Ende Mai von der Sägeindustrie abgenommen, damit können die Lager entlastet werden. Weiters sieht die Vereinbarung eine kontinuierliche Schadholzabnahme und die Reduktion der Importe während der Zeit mit Anfall von Borkenkäferholz vor. Das Datenmanagement zwischen Forstwirtschaft und Sägeindustrie soll verbessert werden, außerdem sollen höhere Kapazitäten bei Nasslagern geschaffen werden, um Schadholz für längere Zeit lagern zu können.

“Die Situation in unseren Wäldern ist alarmierend. Die aktuelle Trockenheit und der Borkenkäfer sind eine tödliche Mischung. Dieser Schädling entwaldet derzeit ganze Regionen in Niederösterreich und Oberösterreich. Befallene Bäume sollten rasch aus dem Wald transportiert und verarbeitet werden, aber die Lager sind voll und wir haben die schlimmste Zeit noch nicht überstanden. Wir müssen nun alle zusammenhalten, um die weiteren katastrophalen Auswirkungen auf unsere Wälder zu verhindern. Die Zusagen der Industrie sind eine wichtige Sofortmaßnahme und ein bedeutender gemeinsamer Verhandlungserfolg. Wir werden seitens der Bundesregierung unseren Waldbauern weiterhin zur Seite stehen”, betonte Köstinger bei einem Lokalaugenschein in der Nähe von Grein (OÖ).

Pernkopf: Tausende Hektar Wald brechen zusammen

“Die Zusage der Industrie, dass mehr Holz als bisher aus den Wäldern abgeholt werden soll, ist sehr wichtig. Zusätzlich braucht es noch weitere Schritte, denn der Klimawandel und seine Folgen sorgen dafür, dass tausende Hektar Wald zusammenbrechen. Der Schaden ist enorm, er trifft aber nicht nur die Waldbesitzer, sondern die gesamte Gesellschaft, denn der Wald ist ein bedeutender Wasserspeicher, er sorgt für saubere Luft und kühlt das Klima”, erklärte Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Jeder Einzelne könne die betroffenen Waldbauern unterstützen, indem er auf heimisches Holz als Baustoff oder Energielieferant setze.

Hiegelsberger: Waldbauern doppelt belastet

“Die hohen Temperaturen und die Niederschlagsdefizite im Sommer 2019 förderten die Entwicklung des Borkenkäfers. 2020 fand er im trockenen März und April ideale Bedingungen vor. Wenn die befallenen Stämme jetzt nicht aus dem Wald geräumt werden, dann steigert sich die Schadmenge bis in den Sommer enorm”, unterstrich OÖ Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. “Unsere Waldbauern trifft die Belastung durch die Corona-Krise und klimatische Veränderungen doppelt hart, daher braucht es hier eine umfassende Unterstützung. Der Wald kann seine vielfältigen Funktionen für die Gesellschaft nur erfüllen, wenn Kahlflächen wieder aufgeforstet und gepflegt werden”, so Hiegelsberger. Bund, Länder, Gemeinden, Industrie und Forstwirte müssten nun an einem Strang ziehen, um weitere katastrophale Auswirkung des Borkenkäfers in den österreichischen Wäldern zu verhindern.

Enorme Trockenheit gefährdet heimische Wälder

Durch die enorme Trockenheit und wochenlang fehlenden Niederschläge sind die österreichischen Wälder in ernste Gefahr geraten. Bereits seit 2017 zeigt sich ein Defizit in der Jahresniederschlags-Summe in Oberösterreich, Niederösterreich, im Burgenland und in weiten Teilen der Südsteiermark. In diesen Regionen fehlen im Schnitt seit ungefähr drei Jahren zwischen 15 und 30% an Niederschlägen.

Der Klimawandel verschärft somit die Situation zusehends, denn durch Trockenheit geschwächte Bäume sind anfälliger für den Borkenkäfer. Das führt zu einem massiven Anstieg der Schadholzzahlen: 2019 sind österreichweit aufgrund des Borkenkäfers rund 4,3 Mio. Festmeter Schadholz angefallen, davon allein 2,2 Mio. Festmeter in Niederösterreich. Rund 62% der gesamten österreichischen Holzernte sind 2019 auf Schadholz zurückzuführen. In den vergangenen Jahren hat der Borkenkäfer allein in Niederösterreich auf einer Fläche von rund 20.000 ha gewütet.

Die rasche Aufarbeitung von befallenen Bäumen und ein schneller Abtransport sind nun entscheidend, um die weitere Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen. Dazu soll die nunmehr erzielte Vereinbarung mit der Sägeindustrie einen wichtigen Beitrag leisten.

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バーデン=ヴュルテンベルク州のキクイムシ対策 / Countermeasures for bark beetles in Baden-Württemberg

Writtten in German (original article in below)

Borkenkäfergefahr steigt rasant

23.04.2020

Die fehlenden Niederschläge im Land schwächen die Waldbäume und lassen die Borkenkäfergefahr rasant steigen. Waldbesitzer sind deshalb gehalten, ihre Fichtenbestände laufend zu kontrollieren und sich in Zweifelsfällen an den zuständigen Förster zu wenden.

„Die Wälder leiden praktisch in ganz Mitteleuropa seit zwei Jahren unter Hitze, Trockenheit, Stürmen und Borkenkäfern. Die Situation in den allermeisten Wäldern, auch in Baden-Württemberg, ist momentan sehr angespannt. Die aktuell frühsommerlichen Temperaturen gepaart mit den fehlenden Niederschlägen schwächen die Waldbäume und begünstigen die Borkenkäfer. Bleibt die Witterung in den nächsten Wochen weiterhin trocken-warm, wird 2020 für die Waldbesitzer und Forstleute das dritte Krisenjahr in Folge“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Ausgehend von den gravierenden Waldschäden in 2018 und 2019 habe das Land ein umfangreiches und passgenaues Paket an Fördermaßnahmen auf den Weg gebracht, das den Waldbesitzern in der angespannten Situation bestmögliche Unterstützung bietet.

„Durch das warme Frühlingswetter fliegt der Borkenkäfer bereits jetzt auch in höheren Lagen. Ein Befall durch Borkenkäfer ist bereits im Anfangsstadium durch braunes Bohrmehl oder Harztropfen deutlich zu erkennen. Waldbesitzer sind deshalb gehalten, ihre Fichtenbestände ab jetzt und bis in den September hinein unbedingt laufend alle ein bis zwei Wochen zu kontrollieren und sich in Zweifelsfällen an den für sie zuständigen Förster zu wenden“, betonte der Forstminister. Diese Kontrolle sei eine wichtige Grundvoraussetzung, um größere Käferschäden in den Wäldern zu vermeiden.

Schwieriges Umfeld für Wald- und Holzwirtschaft

„Europaweit belasten zig Millionen Kubikmeter an Schadhölzern aus den Wäldern wegen Dürre, Käfer und Sturm die Märkte. Gleichzeitig führt die Corona-Krise dazu, dass für viele Sägewerke ein normales Arbeiten oft nicht möglich ist, weil die Absatzmöglichkeiten für Schnittholz vielfach zurückgegangen sind“, erklärte Minister Hauk. Dies führe zu einem Stocken der Holzabfuhr aus den Wäldern und drücke die Rundholzpreise für die Waldbesitzer auf ein ruinöses Niveau.

„Wir hatten im vergangenen Jahr im Land eine Schadholzmenge von rund 6,3 Millionen Kubikmetern zu verzeichnen. Unsere Forstexperten prognostizieren für das Jahr 2020 Schadhölzer in einer ähnlichen Größenordnung“, sagte Minister Hauk. Ob diese frühe Vorhersage letztlich eintrete, hänge wesentlich vom Witterungsverlauf der nächsten Wochen ab. „Lang anhaltende und ergiebige Niederschläge sowie kühle Temperaturen schwächen den Borkenkäfer und stärken die Vitalität der Bäume. Wir brauchen dringend Regen“, sagte Hauk.

Land handelt und hilft

„Das Land unterstützt die Waldbesitzer nach Kräften. Neben einem umfangreichen Maßnahmenpaket in Höhe von rund 29 Millionen Euro zur Bewältigung der Schäden unterstützen die Förster der Landesforstverwaltung vor Ort durch ihre Beratungsleistungen“, erklärte der Forstminister. Darüber hinaus habe Hauk für den staatlichen Waldbesitz der ForstBW den bereits geltenden Einschlagsstopp für frisches Nadelstammholz weiter verlängert, um die Märkte zu entlasten.

„Mit dem im Dezember 2019 verabschiedeten Notfallplan Wald wurden bereits wichtige Hilfspakete geschnürt, um dem Wald und den Waldbesitzern schnell und effektiv zu helfen. Die Försterinnen und Förster der Landesforstverwaltung an den unteren Forstbehörden beraten Sie gerne, um Sie in dieser Situation bestmöglich zu unterstützen“, betonte Hauk. Auch könnten Forstbetriebe von den Corona-Soforthilfen profitieren.

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2020年のキクイムシ群れの移動予測 / Borkenkäfer Schwärmflug Prognose für 2020

Written in German (original article)

23.04.2020

Der Schwärmflug der Fichtenborkenkäfer hat begonnen – Blickpunkt Waldschutz 3/2020

von Karin Bork und Cornelia Triebenbacher

Das Borkenkäfermonitoring startete zum 01.04.2020 an bayernweit 123 Standorten. Anhand der Monitoringergebnisse wird das Schwärmverhalten von Buchdrucker, Kupferstecher und Nordischem Fichtenborkenkäfer beobachtet. Auf der Internetseite www.borkenkaefer.org können tagesaktuell die regionale Gefährdungseinschätzung zum Buchdrucker- und Kupferstecherbefall sowie die Daten der einzelnen Monitoringstandorte abgerufen werden. In wärmeren Lagen bis 800 m NN hat der Schwärmflug seit Mitte April eingesetzt. In Mittel- und Unterfranken sowie in Niederbayern lagen vereinzelt Fallenfänge über der Warnschwelle für Stehendbefall von 3000 Buchdruckern/Falle/Woche. In den höheren Lagen über 800 m NN beginnen die Käfer ebenfalls zu schwärmen. Angesichts der hohen Populationsdichten aus dem Vorjahr rechnen wir mit einem starken Ausflug der überwinternden Borkenkäfer.

Der Hauptschwärmflug wird entsprechend der aktuellen Temperaturprognosen des Deutschen Wetterdienstes Ende April erwartet. Derzeit ausfliegende Käfer befallen zunächst im Wald vornehmlich liegendes frisches Fichtenholz von Holzpoltern und unaufgearbeiteten Windwürfen.

Ist das Holz durch anfliegende Käfer besetzt, kann es zu Stehendbefall im näheren Umkreis kommen. Sollte in den kommenden Wochen zunehmend Stehendbefall vorliegen, werden wir kurzfristig gesondert dazu berichten.

Zwei untereinander stehende Liniendiagramme für 2019 und 2020 mit Kurven. Zwei rote waagerechte Linien geben eine kritische Schwelle an.

Abb.1: Schwärmverlauf Buchdrucker (Grafik: LWF)

Gegenwärtig ist es v.a. in Teilen Mittel- und Unterfrankens sowie in den Wuchsgebieten „Tertiäres Hügelland“ und „Frankenalb und Oberpfälzer Jura“ bereits wieder sehr trocken.

Der aktuelle Dürreindex des Helmholzinstitutes meldet in diesen Regionen bereits Trockenstress. Hält dieser Trend an, trifft der Hauptschwärmflug der Fichtenborkenkäfer auf abwehrgeschwächte Fichten.

Die verminderte Harzproduktion aufgrund von Trockenstress erleichtert den Befall durch Borkenkäfer.

Seite zum “Dürremonitor Deutschland” vom Helmholtz – Zentrum für Umweltforschung

Handlungsempfehlungen

  • Sturmholz der Februarstürme konsequent aufarbeiten. Abgebrochene Gipfel müssen aus den Beständen entfernt werden. Sie sind noch nicht ausreichend abgetrocknet und stellen ideales Brutmaterial dar.
  • Im Wald stehendes und liegendes, befallenes Holz muss schnellstmöglich aufgearbeitet und aus dem Wald abgefahren werden, bevor die Käfer ausgeflogen sind. Ggf. ist eine kurzfristige Vorausflugbehandlung der Polter mit einem Pflanzenschutzmittel sinnvoll.
  • Die Suche nach frischem Stehendbefall ist erst mit Einsetzen des Hauptschwärmfluges sinnvoll.

Ihr Einsatz ist bei der gründlichen Aufarbeitung des Käferbefalls der ersten Schwärmwelle ist am wirkungsvollsten! Denn dann haben Sie eine Chance, die Käferpopulation abzuschöpfen und so die Ausbreitung des Befalls erfolgreich zu verhindern.

Weitere Informationen

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オーストリアのコロナ危機に対する林業分野の支援 / Forestry fund for Austria’s corona crisis

Written in Japanese (original article is below)

コロナウイルス流行によってオーストリアの一次産業は大きな影響を受けています。オーストリア経済を支える一次産業従事者への支援もなにより大切で、どういった支援でこの課題を乗り越えていくのか注目しています。

 

17.04.2020 | von LK Tiro

Härtefallfonds für die Forstwirtschaft

Achtung: Fotodokumentation des Holzpolters vor dem 22. April 2020 erforderlich!

 

Für bereitgestelltes Sägerundholz, das bis 15. Mai 2020 nicht abgeholt wird, gibt es Mittel aus dem Härtefallfonds. Die Höhe der Förderung beträgt maximal 2.000 Euro. Diese Mittel fließen aber nur, wenn für das Holz vor dem 16. März 2020 ein Vertrag abgeschlossen wurde. Eine erste Fotodokumentation ist allerdings vor dem 22. April 2020 erforderlich.

Vorgaben für bereitgestelltes Holz

Betriebe, die auf Basis von Verträgen, die vor dem 16. März geschlossen, wurden, Sägerundholz erzeugten, dieses aber bis zum 16. Mai nicht mehr zur Abholung kommt, können unter folgenden Voraussetzungen Mittel aus dem Härtefallfonds beantragen:

  • Beim abgeschlossenen Abnahmevertrages muss eine mindestens 50%ige Differenz zwischen dem Sägerundholzpreis für die Qualität ABC und dem Faserholzpreis geben.
  • Der oder die Verträge wurden vor dem 16. März 2020 abgeschlossen, das Sägerundholz wurde bis einschließlich 15. Mai 2020 nicht abgeholt.
  • Die Nichtabholung des Sägerundholzes ist durch zwei Fotos über den Lagerbestand mit Aufnahmedatum (erstes Foto vor dem 22. April 2020 und zweites Foto nach dem 15. Mai 2020) und der jeweiligen Grundstücksnummer zu belegen.
  • Für alle Fälle, wo keine schriftliche Vereinbarung erfolgte, ist der Holzmarktbericht der LK Österreich heranzuziehen, wobei der untere Wert des angegebenen Preisbandes für Oberösterreich anzusetzen ist.
  • Im Falle von mündlich abgeschlossenen Abnahmeverträgen werden nachträgliche Verschriftlichungen zum Zwecke der Nachweisführung akzeptiert. Hier empfiehlt sich eine Formulierung wie z.B.: „Hiermit bestätigen wir, dass wir am 20. Februar die Bereitstellung von 50 fm Rundholz vereinbart haben. Unterschrift durch Waldeigentümer und Holzkäufer“

Folgende Voraussetzungen sind laut Härtefallfonds zu erfüllen

  • Führen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Sitz oder Betriebsstätte in Österreich
  • Der Antragsteller hat keine weiteren Förderungen in Form von Barauszahlungen durch Gebietskörperschaften oder deren Beauftragte erhalten, die der Bekämpfung der Auswirkungen von COVID-19 dienen (ausgenommen davon sind Förderungen aufgrund von Corona-Kurzarbeit und die Inanspruchnahme staatlicher Garantien)
  • Bei natürlichen Personen muss eine Pflichtversicherung in der Krankenversicherung nach dem BSVG vorliegen
  • Kein Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw. beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen
  • Gegen den Förderwerber darf kein Insolvenzverfahren anhängig sein
  • Nebeneinkünfte (abseits von Einkünften aus land- und forstwirtschaftlicher Tätigkeit) sind möglich
  • Mehrfachversicherung in der Kranken- und/oder Pensionsversicherung ist zulässig
  • Natürliche Personen, die zum Antragszeitpunkt eine Leistung aus der Arbeitslosenversicherung beziehen, sind nicht förderfähig
  • Im Eigentum von Körperschaften und sonstigen Einrichtungen öffentlichen Rechts stehende Einrichtungen sind ebenfalls nicht förderfähig
  • Ansuchen können vorbehaltlich der budgetären Bedeckung bis 31. Dezember 2020 eingebracht werden
  • Einkünfte, die für Tätigkeiten bezogen werden, die nicht der Versicherung nach dem Bauern-Sozialversicherungsgesetz unterliegen, sind vom errechneten Förderbetrag in Abzug zu bringen.

Höhe des Förderbetrages

Die Förderung beträgt 80 % der Differenz vom Preis für Sägerundholz ABC und dem Preis von Faserholz; der Unterschied muss mindestens 50 % betragen, was in der Regel der Fall ist. Wurde kein Vertrag erstellt, gilt der Preis des Holzmarktberichtes der LK Österreich.

Z.B.: Es wurden 200 efm per 1. März bereitgestellt, aber per 16. Mai nur 100 efm abgeholt. Der vereinbarte Preis für B/C Holz war 75 Euro, der Faserholzpreis beträgt 35 Euro; dies ergibt einen Schaden durch Holzentwertung von 40 Euro pro m³, bei 80%iger Förderung somit einen Förderbetrag von 32 Euro pro m³. Für 100 m³ würde der Förderbetrag 3.200 Euro ergeben, aufgrund der Deckelung beträgt er aber 2.000 Euro.

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森林(現場)から商品(消費者)までを繋ぐ品評会 / Competitive exhibition linking forests to products

先日、主に地理情報システムを扱うIT業界の方から、ご自身の能力を活かして地方で整備の進んでいない森林を良くしたいというお話とそのビジネススキームについてご相談を受けました。

相談者は、昨今の木材製品に限らず森林の価値が向上していないことに問題意識を持っておられ、さらにデザイン性にもこだわった木材を原料とした商品開発にも関心を持っておられました。

「どのように森林の価値を向上させ、より多くの人にその価値を知ってもらうのか」という方法論に対して、相談者は「森林の情報化」と「都会と地方の繋がり強化」をどうにか進められないかというお話でした。

森林経営に役に立つ森林の情報化だけではなく、商品を購入する側=一般市民から見ても森林の情報化がメリットとなるような仕組みが必要だと感じます。関わる主体それぞれにメリットがありつつ、その取り組みを進めれば進めるだけ森林整備が進むような仕組みはないのだろうか。例えば、ひとつの例として製品をアピールする場を設ける、従来の品評会のような製品だけを評価するのではなく、情報化された森林やその森林を管理する人物なども一緒に見ることができるような場があれば面白そう。例えばこんな感じです。

関わる主体は林業事業体、一般市民、実行委員会(仮)、品評会場の4つです。

林業事業体は保有山林が中小規模(3~10ha程度)の林産企業や林家を想定、一般市民は年齢住所問わず森林や木材製品に関心のある人を想定、実行委員会は本スキームを中心となって進める組織、林業事業体と一般市民を品評会というイベントで繋ぐ役割をもつ。

  1. [実➡林]森林の情報化と森林情報の蓄積促進
  2. [林➡実]情報化に対する支払い
  3. [市➡実]会員費支払い
  4. [実➡市]森林情報の公開と会員特典提供
  5. [林➡会]製品の出品、森林から商品までのプレゼン、[市➡会]協力者として参加、[実➡会]開催準備
  6. [林、市➡会]一般参加
  7. [会➡市]気に入った商品の購入、[会➡林]参加費一部を参加林業事業体に配当
  8. [会➡実]開催収益

一般的な話ですが、農林水産業以外からメーカーや技術者の方が関わる場合、その技術や製品を使用することが事業の中心となってしまって、その分野で課題となっている本当の根っこが解決されないことが見られます。

カテゴリー
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新たなアクターが地域の森林にビジネスとして関わるための4つのアプローチ / Four approaches for new actors to engage in local forest business

Written in Japanese

これまでお付き合いのあまりなかった他産業・他分野の方や社会起業家と呼ばれる方などにお会いすると、予想以上に農林水産の分野に関心をもっておられることが分かります。そんな方々からは、もっておられる技術・ノウハウや経験を活かし、しっかりしたビジネスとして農林水産業の発展や課題解決に貢献できないものか、というお話をよく伺います。

これは、例えば、林業分野についてのお話です。

「木材資源からクリーンで持続的な地域内エネルギー供給の仕組みをつくることで進んでいない森林整備を促し、森林環境をより良くしたい」というお話や、「子供から大人まで自然に触れる教育現場として森林を活用し、木材という天然資源の良さを次世代に伝えたい」というようなお話もよくあることです。そのために、木材を効率良く熱エネルギーに変換できる装置を開発しているメーカーが山村地域に参入したり、都会から地方に移住した地域住民が主体となって森に幼稚園を設立したり、地域の暮らしの状況に合わせて様々な取り組みが展開されているところも実際にあります。もちろん、無線通信でリアルタイムな状況を把握できるようなIoT技術導入推進などは、人口減少時代で効率的な事業を進める上で大変有効な手段なので、行政で政策として掲げていることもあり、これは林業分野に限らないことです。

基本的に、私は、森林という環境の整備や利用などに対して、今よりももっと多様な主体が様々なカタチで関わることがあっても良いと思っています。

言い換えると、森林という環境(現場)を舞台にした登場人物は、これまでの林業事業体と呼ばれる組織や林家だけではなく、森林を散歩する一般市民から森林で会議をする公人まで、森林が所在する地元住民から生まれて初めてその地域に足をいれる都会の住民まで、様々な立場の人がいたほうがきっと面白いと思います。また、森林は資源としての利用だけではなく、いま地球規模で環境保全の取り組みが進められているように、森林に対しても社会的価値が求められている現代では、様々な人が関わることの必要性を感じています。そのためのツール(手法)のひとつがIoT技術のような先進的技術の導入であり、上手く活用することでこれまで繋がることができなかった人との関係性や新たな方法論を生み出し、課題の解決に結び付くモノもあるかと思います。

しかし、そうした新たなアクターがこれまで繋がりの無かった地域の自然環境を舞台に、ビジネスとして継続的に関わることはそう簡単なことではありません。たとえ、森林という場を借りてイベント開催のような一時的な企画は可能だったとしても、その環境を根本的に変化させたり事業を行う資本として森林を扱うことは、地元の方でも難しいことと思います。それは、財産権のような個人資産の権利や森林法など法令に基づいた理解と活動が必要であること、既存のアクターとの利害関係が発生する等の理由から、ほとんどの場合、新たなアクターだけで遂行できる活動ではないからです。

では、どうすれば、技術も持っていてやる気もある新しいアクターは地域の森林とその管理に関わる主体と良い関係を築いていけるのか、今回はそのことについて考えたいと思います。ちなみに、ここでいう「新しいアクター」とは、メインの仕事を既にもっていて、その仕事の業務上もしくは副業的活動において地域の森林とその管理に関わる主体と関係をもつという人物を想定しています。住む場所は限定していません。

 

まず、考える前提として、他産業にはない林業分野の、また、農林水産業のなかでも森林という環境がもつ特殊性をしっかり理解する必要があると思います。林業分野へのビジネスとしての新規参入は、ひとえにこの特殊性が前提にあるため、他分野に比べ継続的な関わりが難しくなっているのだと思います。

前提1、林業生産は多様で長期にわたる事業であること

基本的に、林業は生産サイクルが長期であるため、生産活動によって得られる利益がすぐには回収できないことに加えて、他産業より生産工程が多段階で、その方法やリスクヘッジの方法などが多様です。また、森林から生産・採取される、人間にとって有用な産物を総称して「林産物」と呼んでいますが、建築用材、紙パルプ用材、合板用材のような木材だけではなく、キノコや樹実類、樹脂類、山菜類など特用林産物と呼ばれるものも含まれます。林業としては主に、木材用途の一般林産物で林業生産所得を生み出しますが、特用林産物から生産活動をして生計を営む場合もあり、林業生産は多様な事業であるといえます。

前提2、林業で扱う資源は半有限的な長期再生可能資源であること

森林を構成する主要素である樹木は年々成長を続けますが、その蓄積が木材として利用する段階になるまで長い年月がかかります。持続的な木材生産と森林環境を保つためには、森林がもつ環境に対する働きを損なうことなく森林が成長する分の一部を活用していくことで循環可能な利用を促し、林業の理想とされる保続という概念のもと森林経営が実行されます。つまり、林業で扱う資源は、蓄積されるまで長い時間がかかることから一定期間に得られる資源は有限とも言え、ある範囲における資源の全体量が決まってるビジネスゆえに資源分配の仕方により利害関係者間の合意形成が困難になる場合もあります。

前提3、林業は十分な経験が必要な専門職であること

林業の生産過程は、苗木生産から植林、下刈り、間伐、伐採、検量、運搬までその作業内容は、素人が簡単に新規参入できるほど単純なものではありません。地域の自然環境的な特徴や歴史的背景、経営的判断や利害関係者との調整などを踏まえて総合的に判断され、ひとつひとつ実施されています。もちろん、それはどの産業でも同様ですが、林業の場合、それに加え、現場では巨木の伐倒など命に直接的に関わる作業も多いので、十分な知識と経験をもった作業者でなければ重大な事故になるリスクが大きいのです。さらに、組織であればチームとして複数名で作業に取り組む場合が多いので、ひとりの責任だけでは済まされません。それゆえに、特に森林整備に関わる場合、新規参入者がチャレンジ的な試みで取り組む事業としてはリスクがあまりにも大きく、支援をする側もそれ相応の覚悟と準備が必要になると思います。よって、現場で林業に従事する者は、常に専門職としての高い意識と技術が要求されています。ヨーロッパで、森林管理官(フォレスター)のような専門職の社会的地位や収入が高いのはそのためです。

前提4、林業は社会資本と公共財を扱うこと

林業は森林という環境そのものを扱います。林業をする現場は、ほとんどの場合、直接的に或いは間接的に、その地域の生活基盤であり、景観であり、社会を構成するインフラに近いものです。自然環境の一部でもあり公共財的な性質をもっているため、単純に林業の経済的メリットだけを追求すると、そうした性質に付随するあらゆる価値を損なう恐れがあります。環境経済学などの学問分野では、これを環境財とか生態系サービスとか言ったりします。森林、湿地、山地等をはじめとする陸域生態系と内陸淡水生態系及びそれらのサービスの保全や持続可能な利用を確保することは、持続可能な開発目標(SDGs)におけるグローバル指標のターゲットのひとつにも挙げられていますね。

 

そうした林業という産業がもつ特徴を踏まえた上で、ではどうすれば新しいアクターは地域の森林とその管理に関わる主体と良い関係を築いていけるのか、私は大きく4つのアプローチがあると思います。

 

1.既存の主体及びスキームへの参画型アプローチ

1つ目は、既にその地域にある林業・木材産業分野の主体やビジネススキームの中に入り、組織がもつ目的や産業全体の発展等を目指し、自らが取り組むアプローチです。関わろうとする地域に、たとえ規模は小さくとも林業・木材産業というものがあるのであれば、必ず林業事業体に当たる組織や人物がいて、森林資源が製品/商品となり販売されるまでのビジネススキームが存在しているはずです。ひとつの地域において、同じ資源を用いてもビジネスのスキームや木材の流れは決してひとつだけではなく、主体となる組織は複数ある場合が通常ですので、その中から自身の関心ポイントに合わせて参画していく方法です。

2.新たな主体及びスキーム形成の新規参入型アプローチ

2つ目は、既にその地域にある林業・木材産業分野の主体やビジネススキームに新たな主体として加わり、自身が所属する組織の目的や産業全体の発展等を目指し、取り組むアプローチです。

3.ソリューション提供による後方支援型アプローチ

3つ目は、

4.事業推進の環境を整える間接的支援型アプローチ

Stakeholder Pyramid

 

このように大きく4つに分けていますが、どのアプローチも関わろうと考えているその地域の状況を把握する必要があることは、当然のことです。例えば、その地域で森林・林業・木材産業分野で主体として活動している組織や人物は誰なのか、それら主体と自治体との関係はどうなのか、これまでどのような政策や取り組みがされてきたのか、森林資源の状態はどうなのか、などです。

長年、林業経済分野で調査研究に従事された元筑波大学の志賀和人さんは著書でこのように述べておられます。

森林・林業政策の策定過程とともに林業経営組織の意思決定において、戦略的・管理的・業務的決定を誰がどのように担い、そこにどのような問題があるのか、それを解明、改善しない限り、真の解決策にはならない。現代社会は、市場経済(私的セクター)、制度・政策(公的セクター)、地域社会(共的セクター)が相互に重層的に重なり合い、時間の経過とともに国や地域特有の関係を形成し、しかもそれが常に変化の過程の中にある。この空間軸と時間軸における関係性や歴史性と切り離された諸外国の事例や、全体構造の一部を切り取り、それを理想型としてもその定着は困難である。地域森林管理の主体形成と長期持続性の源泉を考えるうえで、利害関係者と経営組織間のバランスのとれた意思決定の仕組みをどう構築するか、それが重要となる。[…]
[…] 林業経営や森林管理は、地域的多様性や長期的持続性が重要な分野であるが故に各時点の状況変化を意思決定に利用、反映するオープン・ループ・コントロールによる対応が不可欠である。環境変化に対して、なるべく現場に近いところでその情報が共有化され、それを管理方針に反映する仕組みとそれを可能にする経営組織の構築が重要である。

地域森林管理の主体形成と林業労働問題(2011)404~407頁

 

地域の森林(管理)に関わる主体を理解するためには、その地域の林業・木材産業を形成している各セクターの空間的な位置付けを認識する必要があり、概念図にするとこんな感じかなと勝手に解釈しています。(汚くてごめんなさい)

3つの軸は、時間経過、ソーシャルキャピタル(社会関係資本)の程度、インフラストラクチャー(社会資本)の程度です。

ここでいうソーシャルキャピタル(Social Capital)は、人々の信頼関係や互酬性の規範、社会的ネットワークなどの社会組織の重要性を意味します。また、インフラストラクチャー(Infrastructure)は、社会的経済基盤と社会的生産基盤とを形成するものを意味します。3つの軸はある地域のある年(時間)における社会構造の空間を表現し、円は林業・木材産業分野の市場経済(私的セクター)、制度・政策(公的セクター)、地域社会(共的セクター)を指し、時間によってその重なりや相互関係は変化します。それは地域の状況により各セクターの大きさ及び円の大きさとその社会的ポジションが異なります。