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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナパンデミックによる木材包装業界への影響 / Impact of corona pandemics on the Wood packaging industry

ドイツ木材包装業界の業界団体であるHPEが、コロナパンデミックによる影響の調査結果を公開しました。この連邦協会には420社が参加し、業界全体売上の8割以上を占め、木材需要は推定約600万m3、とても大きな団体です。
  
調査対象企業の72%がマイナス影響、64%が中程度から高程度のマイナス傾向。調査対象企業の51%が木箱製造業(Kistenhersteller)で特に悪影響を受けていて、パレット製造の分野では42%。この差異の理由は、パンデミックの影響が特に強い機械工学、スタンド建設、自動車製造の分野で包装の需要が減った一方で食品や医薬品はほとんどがパレットで出荷されるため損失も低くなっているという考察。反対に、コロナ危機の影響を部分的または前向きに受けている企業もある。調査対象企業の30%が特にパレット製造、木箱製造および保管で恩恵を受けた。移動制限や物流チェーンでの商品の流れに困難が伴なっている一方で倉庫サービスなどの需要が高まっている。
 
勤務形態の変化については、この業界の企業の短時間勤務の平均レベルは40%程度。近い将来の見通してについては、回答者の30%が減損の増加を予想、24%が問題は同じレベルで継続、少なくとも26%の企業が悲観していない。一方で年間の見通しについては影響への見解はほぼ均衡する。回答者の36%が注文やキャンセルに関する減損が減少し、38%が減損が増加、15%が現状と変わらないと予想している。
 
将来の最大の課題点はどこかという質問には、仕事の確保(18%)と従業員の健康状況(17%)が大きく、コロナ禍の木材包装業界の主な関心事は、従業員の生活のこと。これは主に家族経営の中小企業で構成される業界の特別な責任感がでているらしい。
  
ドイツ木材包装業界のコロナパンデミックによる影響です

Corona-Blitzumfrage des HPE: Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter stehen im Fokus der Unternehmen

19. Mai 2020 Presse

Bad Honnef. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. hat – noch vor Beginn der aktuellen Lockerungen – unter seinen Mitgliedern eine Corona-Blitzumfrage gestartet, an der 151 Unternehmen teilgenommen haben. Dabei kommt Überraschendes zu Tage: Obgleich die negativen Entwicklungen der Wirtschaft auch die Holzpackmittelindustrie hart treffen, überwiegen doch in dieser fast ausschließlich von kleinen und mittelständischen geprägten sowie regional sehr verwurzelten und oft seit Generationen in Familienhand befindlichen Betrieben die Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze und die Gesundheit der Mitarbeiter. „Das ist typisch HPE. In Guten und in schlechten Zeiten steht die Branche zusammen und nimmt ihre Verantwortung – teils in 6. oder gar 7. Generation – nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter sehr ernst. Für viele war es ein schwerer Schritt, überhaupt zum ersten Mal in der langen Firmengeschichte vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch zu machen“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des seit 150 Jahren bestehenden Verbands.

Auch sonst lassen die Ergebnisse aufhorchen: So berichten 72,5 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen. 64 Prozent der befragten Unternehmen berichten von mittleren bis gravierenden negativen Umsatzentwicklungen. Bei den Bereichen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, ergibt sich dagegen ein eher differenziertes Bild: So ist die Kistenherstellung laut 51 Prozent der Befragten besonders negativ betroffen, während dies im Bereich der Palettenherstellung nur 42 Prozent der befragten Unternehmen so sehen. „Ein wesentlicher Grund für diesen recht großen Unterschied dürfte sein, dass Kisten besonders in den Bereichen Maschinenbau, Messebau und Automotive benötigt werden, die ja bekanntermaßen von der Pandemie besonders getroffen wurden. Lebensmittel und Pharmazeutika werden hingegen überwiegend auf Paletten verschickt, hier sind die Verluste daher auch geringer“, so Kirschner. Ebenfalls interessant: Es gibt laut HPE-Blitzumfrage auch Unternehmen, die insgesamt oder in Teilbereichen positiv von der Corona-Krise betroffen sind. So gaben rund 30 Prozent an, dass unter anderem die Bereiche Palettenherstellung, Kistenherstellung und Lagerung davon profitiert hätten. „Bei Lagerdienstleistungen ist das leicht erklärbar. Einerseits führen die Reisebeschränkungen dazu, dass keine Abnahmen der bereits produzierten Maschinen und Anlagen und damit auch kein Versand erfolgen können. Andererseits gibt es weiterhin Schwierigkeiten beim Warenfluss in den Logistikketten und damit auch mit der Teileversorgung“, erklärt Kirschner. Beim Thema Kurzarbeit gaben 43 Prozent der Befragten an, bislang keine beantragt zu haben. Dem stehen rund 61 Prozent der Betriebe gegenüber, die bereits Kurzarbeit angemeldet haben oder die dies aktuell vorbereiten. Dazu Kirschner: „Laut unserer Befragung liegt der durchschnittliche Umfang der Kurzarbeit in den Betrieben bei rund 41 Prozent. Das war für viele das erste Mal.“ Beim Blick auf die kommenden drei Monate ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Rund 30 Prozent der Befragten erwarten zunehmende Beeinträchtigungen, knapp 24 Prozent gaben an, dass die Probleme auf gleichem Niveau weitergehen und immerhin 26 Prozent der Unternehmen blicken optimistischer in die nahe Zukunft. Bei der Einschätzung bis zum Jahresende halten sich Optimisten wie Pessimisten fast die Waage: 36 Prozent der Befragten geben an, dass die Beeinträchtigungen in Sachen Aufträge und Stornierungen abnehmen werden, 38 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass diese zunehmen werden und 15 Prozent gehen davon aus, dass sich nichts verändern wird. Die Prognose für 2021 trauten sich hingegen nur 75 Prozent der Unternehmen zu. „Hier ergab sich ein sehr heterogenes Bild: 24 Prozent sind optimistisch, 22 Prozent glauben an eine sich nicht verändernde Lage und 21 Prozent gehen von schlechteren wirtschaftlichen Entwicklungen aus. Dass es sehr viel besser oder sehr viel schlechter wird, glauben hingegen die Wenigsten. Eine weitere Frage befasste sich mit den Problemen in der Lieferkette. „Die Sorgen diesbezüglich spielen tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings besteht eine ernstzunehmende Unsicherheit im Hinblick auf die Kontinuität und die Qualität der Schnittholzversorgung“, erklärt der HPE-Geschäftsführer.

Abschlussfrage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft

Spannendes Finale der HPE-Umfrage war eine frei zu beantwortende Frage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft, an der sich 125 Unternehmen beteiligten: Danach stehen die Sicherung der Arbeitsplätze (18 Prozent) und die Gesundheit der Arbeitnehmer (17 Prozent) gemeinsam an erster Stelle – dicht gefolgt von der Liquiditätssicherung, die für 11 Prozent der befragten Unternehmen ein wichtiges Thema darstellt. „Die Sorge der Holzpackmittelbranche gilt in allererster Linie den Mitarbeitern und der wirtschaftlichen Existenz dieser Mitarbeiter. Das zeigt das besondere Verantwortungsbewusstsein der Branche, die überwiegend aus familiengeführten kleinen und mittelständisch geprägten Unternehmen besteht“, so Marcus Kirschner und schließt: „Alles in allem kann man sagen, dass die Lage zwar ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Und die wichtigste Erkenntnis unserer Umfrage besagt ganz klar: Unsere Unternehmen sind seit Generationen dem Wohle der Mitarbeiter verpflichtet und am langfristigen Erfolg orientiert. Das überstrahlt die negativen Entwicklungen deutlich und macht die Stärke der Branche aus.“ HPE/DS

Grafiken zur HPE-Umfrage: HPE e.V.

Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. feierte 2019 sein 150-jähriges Bestehen. Er ist ein Fachverband mit mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie, die etwa 80 % des Branchenumsatzes von rund 2,3 Mrd. Euro repräsentieren. Die Mitglieder des HPE sind Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik. Der hochgerechnete Holzbedarf der Branche liegt – inklusive der Kleinbetriebe unter 20 Mitarbeitern – bei rund sechs Mio. Kubikmetern. 

Weitere Informationen unter www.hpe.de

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オーストリアの木材産業が危機対策に集中 / Austrian timber industry concentrates on crisis measures

Written in Japanese (related article is below)

オーストリアの森林に関する危機について、5月末までにおよそ20万㎥の損傷した木材を受け入れること、木材輸入の減少に努めること、損傷した木材を長期間保存するための保管施設の調整など、危機対策に集中的に取り組むことに、連邦政府と製材業界が合意しました。

2017年以降、オーバーエスターライヒ州、ニーダーエスターライヒ州、ブルゲンラント州、シュタイアーマルク州南部で年間降水量が不足しています。年間降水量に関して、これらの地域では、約3年間で平均15〜30%の降雨がありませんでした。旱魃や乾燥により、キクイムシの蔓延が広がり、これにより損傷する木材の数が大幅に増加しました。2019年には、約430万㎥の損傷した木材がオーストリア全土で発生しました。これは、日本最大の林業地域である九州全体の年間スギ素材生産量に匹敵する量です。オーストリアの生産量のおよそ6割が、2019年に損傷した木材が原因である可能性があるとされています。

 

06.05.2020.

Holzindustrie gibt wieder Gas

Wärme und Trockenheit begünstigen die Vermehrung des Borkenkäfers in unseren Wäldern. Schon im Vorjahr fielen diesem Schädling 2,2 Mio. Festmeter Holz zum Opfer, für heuer muss man mit einer noch größeren Katastrophe rechnen. Insgesamt mussten in den letzten Jahren rund 20.000 Hektar Waldflächen abgeholzt werden, davon 13.000 Hektar im Waldviertel. Bei einem Gespräch mit Vertretern der Sägeindustrie wurde dieses Problem und mögliche Schritte nun besprochen.

Franz Kirnbauer, Obmann der Fachgruppe Holzindustrie in der Wirtschaftskammer Niederösterreich: „Wir werden bis Ende des Monats zusätzliche 200.000 Festmeter Holz aus den heimischen Wäldern abholen und auch die internen Lagerkapazitäten massiv erhöhen. Wir wollen so noch mehr auf heimisches Holz setzen und damit natürlich auch die Importe aus dem Ausland reduzieren.“ Positiv sei auch, dass mit dem Wiederhochfahren der Wirtschaft nun die Nachfrage nach Schnittholz aktuell wieder ansteigen würde.

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Die Zusagen, dass die Industrie mehr Holz als bisher aus den Wäldern holt und auch neue Lager aufbaut, sind wichtige erste Schritte. Wir sind aktuell erst am Anfang des Jahres, uns stehen noch viele Wochen mit Trockenheit und klimabedingten Nutzungen bevor. Deshalb werden wir gemeinsam genau beobachten, wie sich die Situation in unseren Wäldern und die Abholung des Holzes das ganze Jahr über entwickelt.“

Landwirtschaftskammer NÖ-Präsident Johannes Schmuckenschlager: „Die Waldbesitzer sind sehr gewissenhaft bei der Aufarbeitung der befallenen Waldflächen und der Waldpflege, aber das frische Holz muss von der Säge- und Zellstoffindustrie auch rasch aus dem Wald gebracht und verarbeitet werden, um die Schädigung durch den Borkenkäfer eindämmen zu können. Gemeinsam werden wir auch eine Koordinierungsstelle einrichten, um auch die Abstimmung zwischen der Forstwirtschaft und der Industrie zu verbessern.“

Bereits vor einigen Tagen haben Pernkopf und Schmuckenschlager entschlossene Maßnahmen zu Rettung des Waldes eingemahnt, unter anderem die Reduzierung der Holzimporte. „Zusätzlich zu den Zusagen der Sägeindustrie braucht es noch weitere Schritte. Denn der Klimawandel und seine Folgen sorgen dafür, dass tausende Hektar Wald zusammenbrechen. Der Schaden ist enorm, er trifft aber nicht nur die Waldbesitzer, sondern die gesamte Gesellschaft, denn der Wald ist Wasserspeicher, sorgt für saubere Luft und kühlt das Klima. Wir brauchen weitere Investitionen in die Wiederaufforstung von klimafitten Wäldern und Entlastungen für die betroffenen Waldbauern. Und auch jeder Einzelne kann etwas beitragen, indem er auf heimisches Holz als Baustoff oder Energielieferant setzt.“

 

KÖSTINGER: VEREINBARUNG MIT SÄGEINDUSTRIE SOLL SITUATION ENTSCHÄRFEN

Mai 8, 2020 | Allgemein, Borkenkäfer

200.000 Festmeter Schadholz werden zusätzlich bis Ende Mai abgenommen

Wien, 7. Mai 2020 (aiz.info). – Angesichts der dramatischen Borkenkäfersituation in Österreich ist die rasche Aufarbeitung von befallenen Bäumen ein Gebot der Stunde. Durch die Corona-Krise ist jedoch der Holzmarkt enorm unter Druck geraten, heimisches Holz findet so gut wie keinen Absatz mehr. Um diese Situation zu entschärfen hat Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger gemeinsam mit den Ländern eine Vereinbarung mit der Sägeindustrie geschlossen. Demnach werden 200.000 Festmeter österreichisches Schadholz zusätzlich bis Ende Mai von der Sägeindustrie abgenommen, damit können die Lager entlastet werden. Weiters sieht die Vereinbarung eine kontinuierliche Schadholzabnahme und die Reduktion der Importe während der Zeit mit Anfall von Borkenkäferholz vor. Das Datenmanagement zwischen Forstwirtschaft und Sägeindustrie soll verbessert werden, außerdem sollen höhere Kapazitäten bei Nasslagern geschaffen werden, um Schadholz für längere Zeit lagern zu können.

“Die Situation in unseren Wäldern ist alarmierend. Die aktuelle Trockenheit und der Borkenkäfer sind eine tödliche Mischung. Dieser Schädling entwaldet derzeit ganze Regionen in Niederösterreich und Oberösterreich. Befallene Bäume sollten rasch aus dem Wald transportiert und verarbeitet werden, aber die Lager sind voll und wir haben die schlimmste Zeit noch nicht überstanden. Wir müssen nun alle zusammenhalten, um die weiteren katastrophalen Auswirkungen auf unsere Wälder zu verhindern. Die Zusagen der Industrie sind eine wichtige Sofortmaßnahme und ein bedeutender gemeinsamer Verhandlungserfolg. Wir werden seitens der Bundesregierung unseren Waldbauern weiterhin zur Seite stehen”, betonte Köstinger bei einem Lokalaugenschein in der Nähe von Grein (OÖ).

Pernkopf: Tausende Hektar Wald brechen zusammen

“Die Zusage der Industrie, dass mehr Holz als bisher aus den Wäldern abgeholt werden soll, ist sehr wichtig. Zusätzlich braucht es noch weitere Schritte, denn der Klimawandel und seine Folgen sorgen dafür, dass tausende Hektar Wald zusammenbrechen. Der Schaden ist enorm, er trifft aber nicht nur die Waldbesitzer, sondern die gesamte Gesellschaft, denn der Wald ist ein bedeutender Wasserspeicher, er sorgt für saubere Luft und kühlt das Klima”, erklärte Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf. Jeder Einzelne könne die betroffenen Waldbauern unterstützen, indem er auf heimisches Holz als Baustoff oder Energielieferant setze.

Hiegelsberger: Waldbauern doppelt belastet

“Die hohen Temperaturen und die Niederschlagsdefizite im Sommer 2019 förderten die Entwicklung des Borkenkäfers. 2020 fand er im trockenen März und April ideale Bedingungen vor. Wenn die befallenen Stämme jetzt nicht aus dem Wald geräumt werden, dann steigert sich die Schadmenge bis in den Sommer enorm”, unterstrich OÖ Agrarlandesrat Max Hiegelsberger. “Unsere Waldbauern trifft die Belastung durch die Corona-Krise und klimatische Veränderungen doppelt hart, daher braucht es hier eine umfassende Unterstützung. Der Wald kann seine vielfältigen Funktionen für die Gesellschaft nur erfüllen, wenn Kahlflächen wieder aufgeforstet und gepflegt werden”, so Hiegelsberger. Bund, Länder, Gemeinden, Industrie und Forstwirte müssten nun an einem Strang ziehen, um weitere katastrophale Auswirkung des Borkenkäfers in den österreichischen Wäldern zu verhindern.

Enorme Trockenheit gefährdet heimische Wälder

Durch die enorme Trockenheit und wochenlang fehlenden Niederschläge sind die österreichischen Wälder in ernste Gefahr geraten. Bereits seit 2017 zeigt sich ein Defizit in der Jahresniederschlags-Summe in Oberösterreich, Niederösterreich, im Burgenland und in weiten Teilen der Südsteiermark. In diesen Regionen fehlen im Schnitt seit ungefähr drei Jahren zwischen 15 und 30% an Niederschlägen.

Der Klimawandel verschärft somit die Situation zusehends, denn durch Trockenheit geschwächte Bäume sind anfälliger für den Borkenkäfer. Das führt zu einem massiven Anstieg der Schadholzzahlen: 2019 sind österreichweit aufgrund des Borkenkäfers rund 4,3 Mio. Festmeter Schadholz angefallen, davon allein 2,2 Mio. Festmeter in Niederösterreich. Rund 62% der gesamten österreichischen Holzernte sind 2019 auf Schadholz zurückzuführen. In den vergangenen Jahren hat der Borkenkäfer allein in Niederösterreich auf einer Fläche von rund 20.000 ha gewütet.

Die rasche Aufarbeitung von befallenen Bäumen und ein schneller Abtransport sind nun entscheidend, um die weitere Ausbreitung des Borkenkäfers einzudämmen. Dazu soll die nunmehr erzielte Vereinbarung mit der Sägeindustrie einen wichtigen Beitrag leisten.

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コロナウイルスの流行は森林・林業にどのような影響があるのか④ / how the coronavirus epidemic is affecting on Forests and Forestry 4

Written in Japanese

コロナウイルス流行が拡大するなか、季節はすっかり春になりました。今日は南ドイツ・バイエルン州のミュンヘンでは、日中は20度に近い気持ちの良い天気になりました。

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コロナウイルスの流行は森林・林業にどのような影響があるのか② / how the coronavirus epidemic is affecting on Forests and Forestry 2

Written in Japanese

コロナウイルス流行により、ドイツのヘッセン州では森林へのキクイムシ被害の危険性が高くなっています。

2020年2月上旬にドイツでは暴風の影響により、倒木など森林への被害が全土でありました。暴風は毎年のように冬季にヨーロッパに影響を与えますが、森林への被害がでた場合は、通常、すぐに被害木の処理をすることが必要です。被害にあった木をそのままにしておくと、暖かな気候になったときに虫による森林への被害を大きくしてしまうからです。ところが、今年はコロナウイルス流行により森林で作業する従事者にも影響がでていることで、その危険性が高くなっています。

また、木材の収穫から輸送、販売にいたるまでのサプライチェーンへの影響が大きく木材産業全体で停滞している様子が伺えます。人の移動制限をしているため、ポーランド、ルーマニア、チェコ共和国からの労働者が従事できなくなっている。

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Kassel (dpa/lhe) – Die Folgen der Corona-Krise erschweren die Arbeiten in Hessens stark angeschlagenen Wäldern. “Die Lieferketten von der Holzernte über den Transport bis zum Holzabsatz sind beeinträchtigt und stagnieren teilweise”, sagte Michael Gerst, Leiter des Landesbetriebs Hessen Forst am Donnerstag in Kassel. Durch Stürme und die extreme Dürre der vergangenen Jahre sei eine “hoch brisante Waldschutzsituation” entstanden. Besserung sei nicht in Sicht: “Alles spricht dafür, dass sich der Borkenkäfer wieder massenhaft vermehrt.”

“Wir rechnen auch in diesem Jahr mit vielen weiteren absterbenden Bäumen”, erklärte Gerst. Um der Lage einigermaßen Herr zu bleiben, wolle man zuerst die Bäume aus dem Wald holen, die der Sturm im Februar umgeworfen habe, sowie frisch befallene Bäume. Dadurch solle den Käfern das Brutmaterial entzogen werden. Oberste Priorität habe die Rettung der intakten Waldbestände in Ost- und Südhessen, sowie der Schutz des benachbarten Waldbesitzes.

Gleichzeitig hat die Aufforstung begonnen. “Wir werden in diesem Jahr etwa 650 Hektar mit circa drei Millionen Pflanzen wiederbewalden”, sagte eine Sprecherin von Hessen Forst. Die Arbeiten liefen flächendeckend in allen Forstämtern, schwerpunktmäßig aber im Norden, weil dort die Schäden insgesamt am größten seien. Allerdings behindere die Corona-Krise die Arbeiten: “Unseren Unternehmern fehlen die Arbeitskräfte, analog zur Landwirtschaft, und der Holzmarkt stagniert, auch weil der Absatz nach Fernost eingebrochen ist.”

Für Privatwaldeigentümer sieht die Situation laut dem Hessischen Waldbesitzerverband schlimm aus: “Die stehen jetzt vor der Wand”, sagte Geschäftsführer Christian Raupach. Es sei eine absurde Situation: Auf der einen Seite seien die kahlen Flächen durch die Waldschäden der vergangenen Jahre so groß, dass die Baumschulen nicht genug Bäume liefern könnten. Gleichzeitig würden sie ihre Pflanzen aber nicht los, weil die Waldarbeiter aus Polen, Rumänien und Tschechien fehlten.

Wirtschaftliche Probleme hatten viele Privatwaldbesitzer schon vor der Corona-Krise. Nun gehe ihnen die Liquidität aus. Man sei dankbar dafür, sagte Raupach, dass die Soforthilfen des Landes Hessen auch für die Forstwirtschaft zur Verfügung stehen sollen. Inwieweit sie helfen, muss sich erst noch zeigen: “Die Betriebe prüfen gerade, ob die Kriterien für sie passen.”

Corona-Krise behindert Kampf gegen den Borkenkäfer (Süddeutsche Zeitung)

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オーストリアの森林認証の運用状況 / Operation status of forest certification in Austria, Europe

English version is below

お客様のご依頼で欧州オーストリアでの森林認証の運用状況について、現地の関係者にお話しを伺いました。

日本の森林・林業・木材産業に関する試験研究を行う国立機関である森林総合研究所の研究者様よりご依頼いただき、視察コーディネート及び通訳を通して海外調査のご活動をご支援いたしました。

今回の海外調査は、欧州オーストリアでの森林認証の運用状況などを関係者にヒアリングし、日本の林業・木材産業の状況を踏まえた議論を通じて、ひいては地域産業のさらなる発展に寄与することを目的とするものです。地元中小規模の製材企業から集成材を取り扱う世界的な大企業まで、また、公的な森林を経営管理する半官半民企業を訪問し、現地にてキーパーソンから説明を受け、森林認証を介した木材産業の在り方について情報交換をしました。

森林認証の説明についてはこちらをご覧ください。
森林認証とはなにか

オーストリアでは森林認証の取得・運用は木材流通を展開するスタンダードとなっているなかで、地域の関係者が森林認証をひとつの動機として団結し、林業の地域産業としての地位を築き上げていることが分かります。一方で、住民の森林への要求が刻々と変化するなかで地域の森林を活かすための課題もあることが分かりましたが、そうした経験談を実際に担当者からお話いただくことでより理解が深まり、国は違えど木材産業に携わる者として学ぶ点は大変多いと思います。

喜代七屋/合同会社喜代七では、森林認証などに関わる海外調査支援はもちろん、地域で森林認証の導入検討から認証取得まで、お客様のご要望に沿った業務内容をご相談の上、ご支援いたします。ご関心のある方はお気軽にお問合せください。

お問い合わせはこちら 問い合わせフォーム

※本記載内容はお客様及びご関係者様のご了承のもと公開しております。

 

We supported overseas survey activities through visit coordination and interpretation, because we received a request from a researcher at the Forestry and Forest Products Research Institute in Japan, which is a national institution that conducts experimental research on the Japanese forestry and timber industries.

In this overseas survey, we interviewed the relevant parties regarding the operational status of forest certification in Austria. The purpose of this survey is to contribute to the further development of local industries through discussions based on the situation of Japanese forestry and timber industries. We visited a local sawmill company, a large global company handling laminated timber, and a company that manages public forests. We received explanations from key persons at the site and exchanged information on the ideals of the timber industry through forest certification.

Click here for an explanation of forest certification.
[what’s the forest certification?]

In Austria, operating forest certification has become the standard for developing timber distribution. During this survey, we understood that local stakeholders united forest certification as a motivation and built up the status of forestry as a local industry. On the other hand, we found that there are problems to make a better forest management of local forests as residents’ demands for forests change every moment. I think that there are many points to learn as a person who is involved in the timber industry, although it is different in the country.

Kiyoshichi LLC supports not only overseas surveys related to forest certification, but also supports services tailored to customers’ needs, from introduction of forest certification to acquisition of certification in the region. Please feel free to contact us if you are interested.

* The contents of this description are open to the public with the consent of customers and related parties.