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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産

違法伐採に対するEUの取り組み / Illegal logging – evaluation of EU rules (fitness check)

一般市民にとって、森林の違法伐採問題はイメージはできても身近な問題として感じることが難しいものです。しかし、違法伐採をして利益を得ている存在は現実にあります。
  
一般的に、違法伐採とは国内法に違反した木材の収穫のことです。違法伐採によって経済、社会、環境に大きな影響を与える国際的な問題です。違法伐採を規制する国際的な動きとして、ヨーロッパには2つの主な法的措置があります。そのひとつが2013年から取り組まれているEU木材規制(EUTR)です。
  
EUTRは、木材産業に関わる事業者にとって、違法伐採木材のEU圏内市場での取扱禁止、輸入木材の情報を積極的に提供することとリスクアセスメント手順の実施(違法伐採された木材製品の発生リスク評価等)、リスク軽減対策としてトレーサビリティ義務、市場における木材製品の取扱者が供給側に関する情報を詳細に記録しなければならない、という3つの要件を定めています。
   
合法的に伐採されていない木材や木材製品の取引を禁止する法規制が進んでいるところですが、こうした法規制はそれまでの取り組みや成果を評価し、次の政策に活かすための評価期間が設けられています。このEUの違法伐採に関する法規制について、1月から2月までがフィードバック期間として設定され、成果と今後のロードマップが示されました。
この評価・適合性チェックでは、これらの規制が国際的視点からどのように機能しているか、その効果、効率、関連性、一貫性があるかどうか等、そして圏内の取り組みを効果的に補完しているかどうかが診断されます。
 
チェックの結果は概ね良好で、違法伐採阻止の枠組みとして機能できているという評価をした国や機関が多いです。
先の課題として、特に森林認証制度との効果的な関連性について規制の改善と拡張を望む意見もありました。

Illegal logging – evaluation of EU rules (fitness check)

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナパンデミックによる木材包装業界への影響 / Impact of corona pandemics on the Wood packaging industry

ドイツ木材包装業界の業界団体であるHPEが、コロナパンデミックによる影響の調査結果を公開しました。この連邦協会には420社が参加し、業界全体売上の8割以上を占め、木材需要は推定約600万m3、とても大きな団体です。
  
調査対象企業の72%がマイナス影響、64%が中程度から高程度のマイナス傾向。調査対象企業の51%が木箱製造業(Kistenhersteller)で特に悪影響を受けていて、パレット製造の分野では42%。この差異の理由は、パンデミックの影響が特に強い機械工学、スタンド建設、自動車製造の分野で包装の需要が減った一方で食品や医薬品はほとんどがパレットで出荷されるため損失も低くなっているという考察。反対に、コロナ危機の影響を部分的または前向きに受けている企業もある。調査対象企業の30%が特にパレット製造、木箱製造および保管で恩恵を受けた。移動制限や物流チェーンでの商品の流れに困難が伴なっている一方で倉庫サービスなどの需要が高まっている。
 
勤務形態の変化については、この業界の企業の短時間勤務の平均レベルは40%程度。近い将来の見通してについては、回答者の30%が減損の増加を予想、24%が問題は同じレベルで継続、少なくとも26%の企業が悲観していない。一方で年間の見通しについては影響への見解はほぼ均衡する。回答者の36%が注文やキャンセルに関する減損が減少し、38%が減損が増加、15%が現状と変わらないと予想している。
 
将来の最大の課題点はどこかという質問には、仕事の確保(18%)と従業員の健康状況(17%)が大きく、コロナ禍の木材包装業界の主な関心事は、従業員の生活のこと。これは主に家族経営の中小企業で構成される業界の特別な責任感がでているらしい。
  
ドイツ木材包装業界のコロナパンデミックによる影響です

Corona-Blitzumfrage des HPE: Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter stehen im Fokus der Unternehmen

19. Mai 2020 Presse

Bad Honnef. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. hat – noch vor Beginn der aktuellen Lockerungen – unter seinen Mitgliedern eine Corona-Blitzumfrage gestartet, an der 151 Unternehmen teilgenommen haben. Dabei kommt Überraschendes zu Tage: Obgleich die negativen Entwicklungen der Wirtschaft auch die Holzpackmittelindustrie hart treffen, überwiegen doch in dieser fast ausschließlich von kleinen und mittelständischen geprägten sowie regional sehr verwurzelten und oft seit Generationen in Familienhand befindlichen Betrieben die Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze und die Gesundheit der Mitarbeiter. „Das ist typisch HPE. In Guten und in schlechten Zeiten steht die Branche zusammen und nimmt ihre Verantwortung – teils in 6. oder gar 7. Generation – nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter sehr ernst. Für viele war es ein schwerer Schritt, überhaupt zum ersten Mal in der langen Firmengeschichte vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch zu machen“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des seit 150 Jahren bestehenden Verbands.

Auch sonst lassen die Ergebnisse aufhorchen: So berichten 72,5 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen. 64 Prozent der befragten Unternehmen berichten von mittleren bis gravierenden negativen Umsatzentwicklungen. Bei den Bereichen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, ergibt sich dagegen ein eher differenziertes Bild: So ist die Kistenherstellung laut 51 Prozent der Befragten besonders negativ betroffen, während dies im Bereich der Palettenherstellung nur 42 Prozent der befragten Unternehmen so sehen. „Ein wesentlicher Grund für diesen recht großen Unterschied dürfte sein, dass Kisten besonders in den Bereichen Maschinenbau, Messebau und Automotive benötigt werden, die ja bekanntermaßen von der Pandemie besonders getroffen wurden. Lebensmittel und Pharmazeutika werden hingegen überwiegend auf Paletten verschickt, hier sind die Verluste daher auch geringer“, so Kirschner. Ebenfalls interessant: Es gibt laut HPE-Blitzumfrage auch Unternehmen, die insgesamt oder in Teilbereichen positiv von der Corona-Krise betroffen sind. So gaben rund 30 Prozent an, dass unter anderem die Bereiche Palettenherstellung, Kistenherstellung und Lagerung davon profitiert hätten. „Bei Lagerdienstleistungen ist das leicht erklärbar. Einerseits führen die Reisebeschränkungen dazu, dass keine Abnahmen der bereits produzierten Maschinen und Anlagen und damit auch kein Versand erfolgen können. Andererseits gibt es weiterhin Schwierigkeiten beim Warenfluss in den Logistikketten und damit auch mit der Teileversorgung“, erklärt Kirschner. Beim Thema Kurzarbeit gaben 43 Prozent der Befragten an, bislang keine beantragt zu haben. Dem stehen rund 61 Prozent der Betriebe gegenüber, die bereits Kurzarbeit angemeldet haben oder die dies aktuell vorbereiten. Dazu Kirschner: „Laut unserer Befragung liegt der durchschnittliche Umfang der Kurzarbeit in den Betrieben bei rund 41 Prozent. Das war für viele das erste Mal.“ Beim Blick auf die kommenden drei Monate ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Rund 30 Prozent der Befragten erwarten zunehmende Beeinträchtigungen, knapp 24 Prozent gaben an, dass die Probleme auf gleichem Niveau weitergehen und immerhin 26 Prozent der Unternehmen blicken optimistischer in die nahe Zukunft. Bei der Einschätzung bis zum Jahresende halten sich Optimisten wie Pessimisten fast die Waage: 36 Prozent der Befragten geben an, dass die Beeinträchtigungen in Sachen Aufträge und Stornierungen abnehmen werden, 38 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass diese zunehmen werden und 15 Prozent gehen davon aus, dass sich nichts verändern wird. Die Prognose für 2021 trauten sich hingegen nur 75 Prozent der Unternehmen zu. „Hier ergab sich ein sehr heterogenes Bild: 24 Prozent sind optimistisch, 22 Prozent glauben an eine sich nicht verändernde Lage und 21 Prozent gehen von schlechteren wirtschaftlichen Entwicklungen aus. Dass es sehr viel besser oder sehr viel schlechter wird, glauben hingegen die Wenigsten. Eine weitere Frage befasste sich mit den Problemen in der Lieferkette. „Die Sorgen diesbezüglich spielen tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings besteht eine ernstzunehmende Unsicherheit im Hinblick auf die Kontinuität und die Qualität der Schnittholzversorgung“, erklärt der HPE-Geschäftsführer.

Abschlussfrage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft

Spannendes Finale der HPE-Umfrage war eine frei zu beantwortende Frage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft, an der sich 125 Unternehmen beteiligten: Danach stehen die Sicherung der Arbeitsplätze (18 Prozent) und die Gesundheit der Arbeitnehmer (17 Prozent) gemeinsam an erster Stelle – dicht gefolgt von der Liquiditätssicherung, die für 11 Prozent der befragten Unternehmen ein wichtiges Thema darstellt. „Die Sorge der Holzpackmittelbranche gilt in allererster Linie den Mitarbeitern und der wirtschaftlichen Existenz dieser Mitarbeiter. Das zeigt das besondere Verantwortungsbewusstsein der Branche, die überwiegend aus familiengeführten kleinen und mittelständisch geprägten Unternehmen besteht“, so Marcus Kirschner und schließt: „Alles in allem kann man sagen, dass die Lage zwar ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Und die wichtigste Erkenntnis unserer Umfrage besagt ganz klar: Unsere Unternehmen sind seit Generationen dem Wohle der Mitarbeiter verpflichtet und am langfristigen Erfolg orientiert. Das überstrahlt die negativen Entwicklungen deutlich und macht die Stärke der Branche aus.“ HPE/DS

Grafiken zur HPE-Umfrage: HPE e.V.

Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. feierte 2019 sein 150-jähriges Bestehen. Er ist ein Fachverband mit mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie, die etwa 80 % des Branchenumsatzes von rund 2,3 Mrd. Euro repräsentieren. Die Mitglieder des HPE sind Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik. Der hochgerechnete Holzbedarf der Branche liegt – inklusive der Kleinbetriebe unter 20 Mitarbeitern – bei rund sechs Mio. Kubikmetern. 

Weitere Informationen unter www.hpe.de

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オーストリアアルプスのオオカミがちょっと問題 / Wolf in the Austrian Alps becomes a little problem

Written in Japanese (related article is below)

オーストリアアルプスでオオカミ🐺がでて牧草地で飼われている羊を襲っています。オオカミはEUでは保護対象になっていて、ドイツでも500頭ほどいて17の群れがあります。
 
被害状況に応じて酪農家は州政府から経済的支援を受けることができます。農家が心配していることは、けが人がでないか、将来的にこれまでと同じように酪農家として羊を飼っていくことができるのか、未来を含めた生活に関わることです。州政府側は保護対象として見られているオオカミを管理することをEUやNGOに働きかけようとしています。
 
オーストリアチロル州では、高山牧草地におけるオオカミ対策と保護の経済的な実現可能性を試験する取り組みをしています。日本ではプロジェクト実行可能性を判断するフィジビリティスタディと言われる方法です。
 
野生動物管理と農業と経済、これらは複雑に関連しているのでその間には課題が多いです。国境とかヒトが区分けした決まりに従うことなく、願わくは、こういう問題解決に繋がるようなことに自分のもってる時間を使いたいと思っています。

„Wolf gefährdet Almen und ängstigt Menschen“

Wolfssichtungen und Schafsrisse in Matrei i. O. sowie die Wolfssichtung am Bruckerberg führen zur Verunsicherung bei Tierhaltern und in der Bevölkerung. „Der Wolf ist in Europa schon lange kein gefährdetes Tier mehr“, so LHStv. Josef Geisler. 21. Mai 2020

Der Wolf ist in Tirol auf Beutezug.
Der Wolf ist in Tirol auf Beutezug.

Die Wölfe sind europarechtlich mehrfach streng geschützt. „Das darf nicht dazu führen, dass dadurch unsere Kulturlandschaft gefährdet wird und sich die Menschen nicht mehr aus dem Haus trauen. Der Wolf hat bei uns in Tirol keine bedingungslose Daseinsberechtigung“, so Bauernbundomann LHStv. Josef Geisler. 

Geisler fordert die EU und NGOs zum Umdenken auf: „Der Wolf ist in Europa schon lange nicht mehr gefährdet und der Schutzstatus für den Wolf muss neu bewertet werden. Alleine in Deutschland leben derzeit 500 Wölfe in 17 Rudeln. Pro Jahr kommen 200 bis 220 Welpen dazu. Wildtiere müssen nach den Bedürfnissen der Menschen gemanagt werden.“

Almwirtschaft absichern

„Auch habe ich es satt, dass bei der Diskussion um die Wolfsrisse das Leid der gerissenen Tiere regelmäßig heruntergespielt wird. Teilweise werden den Schafen und Ziegen ganze Körperteile bei lebendigem Leib abgebissen bzw. ganze Herden von im Jagdrausch des Wolfes über Felsvorsprünge in den Tod gestürzt“, schildert Geisler unmissverständlich deutlich die Sachlage. Er ist in Sachen Rückkehr des Wolfes schon lange in engem Austausch mit dem Südtiroler Bauernbund. 

„Ja, wir haben in Tirol ein faires und unbürokratisches Entschädigungsmodell für gerissene Nutztiere geschaffen, aber unseren Bauernfamilien geht es nicht um die finanzielle Entschädigung, sondern eben um das Wohlergehen ihrer Tiere. Viele Almbauern überlegen sich sehr gut, ob sie ihre Tiere in Zukunft noch auf die Alm bringen sollen, und das wäre für die Tiroler Almwirtschaft fatal“, so Geisler. Die Almwirtschaft stelle laut Geisler für Tirol, seine Bevölkerung und Urlauber ein unverzichtbares Alleinstellungsmerkmal dar. „Ohne unsere Almwirtschaft wäre unser Land nicht das, was es ist. Die herrliche Kulturlandschaft, die Erholungssuchende aus aller Herren Länder zum Wandern einlädt, wäre mit einem Mal eine Wald- und Staudenlandschaft. Und unsere heimischen Nutztiere würden auf einmal um ihr Tierwohl gebracht. Birgt doch der Sommer auf der Alm einen ganz wesentlichen Beitrag für mehr Fitness und Wohlbefinden der Tiere in sich.“ 

Herdenschutz nicht machbar

Kürzlich präsentierte das Land Tirol eine Machbarkeitsstudie zum Thema Herdenschutz, um die praktische Umsetzbarkeit sowie die Grenzen und Kosten von Herdenschutz mit Weidezaun bzw. Hund aufzuzeigen. 

„Leider mussten wir auch hier feststellen, dass auf einem Großteil unserer Almen ein Herdenschutz erst gar nicht machbar ist, da die Topographie bzw. die starke Frequenz durch Wanderer die Umsetzung entsprechender Herdenschutzmaßnahmen nicht zulassen. Von den Kosten und dem Arbeitsaufwand ganz zu schweigen.“ Nichtsdestotrotz mache das Land erste Schritte in Sachen Herdenschutz. 

Tirol lasse seine Bauern nicht im Stich, so der LH-Stellvertreter weiter, und zahle Entschädigungen aus: „Aber die Freiland- und Almhaltung deckt den Tisch für Raubtiere, und ein Bauer ist nicht der Futtermittelproduzent für Wölfe.“ Das Land Tirol habe bereits mehrere Maßnahmen von Entschädigungs- und Herdenschutzmaßnahmen gesetzt, aber Geisler hält dennoch fest: „Der Erhalt der heimischen Almwirtschaft und die Sicherheit stehen an oberster Stelle, und bislang hat noch kein Wolfexperte die Gefahr für Menschen komplett ausschließen können und erste Bauern überlegen bereits jetzt ihre Tiere nicht mehr auf die Almen zu bringen. Entnahmen als letzte Konsequenz sind daher auch laut österreichischen Wolfmanagement-Plan nicht auszuschließen.“

 

LAbg. Mayerl: Entnahme von „Problemwölfen“ erleichtern

Seit letzter Woche häufen sich die Wolfsrisse in Osttirol. Für Bezirksbauernobmann LAbg. Martin Mayerl bedeutet das im Hinblick auf die bevorstehende Almsaison eine sehr große Verunsicherung. 21. Mai 2020

“Problemwölfe müssen entnommen werden”, fordert der Osttiroler LAbg. Martin Mayerl.

„In diesen Tagen starten unsere Bauern damit, ihre Tiere auf die Almen zu bringen. Wenn der Wolf bereits jetzt bei helllichtem Tag in unmittelbarer Siedlungsnähe auftaucht, möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie sich dann die Lage im Sommer auf den Almen zuspitzt. Das verunsichert nicht nur unsere Bauern, sondern auch die Menschen, die in diesen Siedlungen wohnen bzw. im Sommer Wanderungen unternehmen“, erklärt Mayerl und ergänzt: „Dass der Wolf keine Scheu mehr vor Siedlungsgebieten hat, so wie das kürzlich in Bruck und Matrei der Fall war, ist kein natürliches Verhalten.“ Darüber hinaus sieht Mayerl die Jahrhunderte lang praktizierte Almwirtschaft massiv gefährdet. „Ein Nebeneinander von Almtieren und einer zunehmenden Wolfspopulation ist nicht möglich. Auch für den Tourismus, der derzeit coronabedingt wohl sehr viele Herausforderungen hat, ist die Präsenz von auffälligen Wölfen wohl alles andere als zuträglich.“

Wirksamer Herdenschutz ist nur sehr selten möglich

Das vom Land beauftragte Büro Alpe, das eine Machbarkeitsstudie zum Herdenschutz auf der Alm erstellt hat, kommt darüber hinaus zum Schluss: „Wirksamer Herdenschutz ist aufgrund der Topographie nur auf einem ganz kleinen Teil der Almen möglich. Die Kosten betragen zwischen 8 und  70 Euro je Schaf und sind aus der Landwirtschaft nicht zu erwirtschaften.“

Mayerl war bei der Präsentation der Studie dabei und zitiert Studienautor Daniel Mettler zu seinen Erfahrungen aus der Schweiz: „Herdenschutz hat auch Grenzen. Herdenschutz funktioniert in Kombination mit Regulierung und gezielten Abschüssen.“

Der Bauernbund wird sich auf nationaler und europäischer Ebene für eine Lockerung des Schutzstatus für den Wolf einsetzen. Derzeit gibt es europaweit über 30.000 Wölfe. „Dieses Tatsache bedeutet, dass der Wolf keineswegs mehr vom Aussterben bedroht ist. Deswegen verlangen wir, die guten Erhaltungszustände des Wolfes europaweit zu sehen. Dieses Vorhaben wird aber nicht von heute auf morgen umsetzbar sein. Bei allem Gegenwind, der dazu zu erwarten ist, brauchen die Bauern praxisnahe Lösungen des Problems. Das kann nur durch eine erleichterte Entnahme von auffälligen Wölfen und Problemwölfen erreicht werden“, so Martin Mayerl abschließend.

アルプスには農家だけではなく観光客など多くの人が訪れます。オオカミによって観光業にも影響がでることは想像しやすいです。

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まだ続く森林土壌の乾燥 / Forest soil still drying

ドイツの乾燥問題はまだ続いています。
今夏の干ばつを防ぐために必要な雨量はまだありません。
2020年は天候についてもHorror-Jahr「恐怖の年」と専門家は言ってます。
森林にとっては雨不足、干ばつ問題、キクイムシ問題、コロナの影響はまだまだ続きそうです。

2020年5月6日から5月18日までの2週間の経過
1952年から2019年までの土壌乾燥度を比較したもの。特にここ3年程度がひどいです

バーデンヴュルテンベルクでは乾燥問題に対応する森林所有者に対して支援をしようと政府も働きかけていますが、反対意見もありスムーズにはいかないようです。夏までに森林再生戦略(eine Gesamtstrategie zur Wiederbewaldung)を発表すると。

19. Mai 2020, 15:53 Uhr

Regierung – Stuttgart:Regierung will Waldbesitzern im Kampf gegen Dürre helfen

Agrar

Peter Hauk (CDU) spricht bei einer Regierungspressekonferenz. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Stuttgart (dpa/lsw) – Wegen der anhaltenden Trockenheit will die Landesregierung Waldbesitzern noch stärker unter die Arme greifen. Dürre, Hitze und Schädlinge wie der Borkenkäfer machten den Bäumen zu schaffen, erklärte Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Auch die Corona-Pandemie wirke sich auf die Wälder aus: Der Export der Sägewerke sei in der Krise teils völlig zusammengebrochen, der Abtransport stocke. Wenn das Holz aber im Wald gelagert wird, werde es von Käfern besiedelt, die dann neue Bäume befielen. Ruinöse Holzpreise und hohe Kosten für die Aufarbeitung von Schadhölzern führten dazu, dass viele Waldbesitzer nicht mehr in der Lage sein werden, ihre Wälder zu pflegen.

“Wir müssen die Waldbesitzer animieren, den Wald zu erhalten”, sagte Hauk. Bei den bisherigen Hilfen müsse nachgesteuert werden, sagte Hauk. Die Rede ist von einer Flächenprämie, um Waldbesitzer zu unterstützen, Wälder auch in einem wirtschaftlich und klimatisch extrem schwierigen Umfeld weiter ordnungsgemäß zu pflegen. Er kündigte bis zum Sommer eine Gesamtstrategie zur Wiederbewaldung an.

Die SPD kritisierte das Vorhaben. Eine Flächenprämie für Waldbesitzer berge die Gefahr von Gießkannensubventionen – also Hilfe auch für die, die es gar nicht benötigen, betonte Reinhold Gall, der forstpolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Die von Bund und Land bereits im Herbst bereitgestellten Millionen seien zudem bislang kaum vor Ort angekommen.

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Austrian webinar for drone utilization

Written in Japanese

オーストリア連邦農業地域観光省が主催する農村地域活性化プログラムのオンラインセミナーに参加しました。
 
このプログラムは、農業や林業、バリューチェーン、環境保護、エネルギー生産、農村観光に関係する多くの参加者の協力とネットワークを促進することを目的に農村地域の課題に対する意識を高めることを目指しています。
 
第2回目のセミナー内容は農山村でのドローン活用の可能性についてです。資源量調査から管理体制整備までドローンはあらゆる場面で効果的に利用できることが研究面でも実務面でも分かってきています。

Webinar Drohnenflug im und über den Wald

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Austrian timber market report May 2020

Written in Japanese (original article is below)

Weltweit hat die Covid-19-Pandemie die Wirtschaft hart getroffen. In allen wichtigen Wirtschaftsregionen ist die Konjunktur im 1. Quartal 2020 deutlich eingebrochen. Experten prognostizieren für Österreich, dass die Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um mehr als 5% zurückgehen wird.
  
2020年5月のオーストリア木材市況が公表されました(記載価格は2020年4月から5月上旬の期間の取引を参照、消費税が加算される正味価格)
オーストリアの製材所は4月末までで時短営業は終わっているが、生産については未だ減産が続いている。
木材を運び出して製材することは早急にできないため、キクイムシ被害に対応するため保管所の拡大が進められている。
特に北部のNÖとOÖで損傷木が多く、このことが木材価格を引き下げ、またドイツバイエルン州とチェコで価格が下がっていることもオーストリアの価格引き下げに影響を与えている。
合板用、紙パルプ材用の在庫もまだたくさんあるので、溜まる損傷木を処理することが難しい状況。
 
In den Borkenkäfer Hot-Spot-Gebieten von Nieder- und Oberösterreich ist die von der Sägeindustrie angekündigte Abnahme von zusätzlichen 200.000 fm an einer gestiegenen Abfrachtgeschwindigkeit spürbar, zeitgleich wurden jedoch österreichweit weitere Preisabsenkungen angekündigt bzw. bereits umgesetzt. Die existenzbedrohenden Tiefstpreise in Bayern und Tschechien üben zudem einen fortdauernden Preis- und Mengendruck nach Österreich aus.

Holzmarktbericht der LKÖ Mai 2020

Mai 15, 2020 | Allgemein, Holzmarktbericht

Weltweit hat die Covid-19-Pandemie die Wirtschaft hart getroffen. In allen wichtigen Wirtschaftsregionen ist die Konjunktur im 1. Quartal 2020 deutlich eingebrochen. Experten prognostizieren für Österreich, dass die Wirtschaftsleistung im Jahr 2020 um mehr als 5% zurückgehen wird.

Der Nadelsägerundholzmarkt ist nach wie vor stark überlastet. Die Rundholzlager der Sägewerke sind aufgrund der hohen Mengen aus der Winterschlägerung, laufend aufzuarbeitenden und auch abzunehmenden Kalamitätshölzern und historisch hohen Importmengen nur insofern aufnahmefähig, als zur gleichen Zeit eingeschnitten wird. Die Produktion der Sägewerke läuft aufgrund der Corona bedingten Exportdrosselungen zwar noch auf reduziertem Niveau, einzelne Betriebe haben die Kurzarbeit wegen guter Auftragslage mit Ende April wieder beendet. Der Holzabtransport aus dem Wald erfolgt größtenteils nur schleppend, wodurch Waldlager aufgrund der notwendigen Aufarbeitung von Kalamitäten weiter zunehmen. Forstseitig ist man daher bemüht Nasslagerkapazitäten auszubauen, um Qualitätsverluste zu vermeiden. In den Borkenkäfer Hot-Spot-Gebieten von Nieder- und Oberösterreich ist die von der Sägeindustrie angekündigte Abnahme von zusätzlichen 200.000 fm an einer gestiegenen Abfrachtgeschwindigkeit spürbar, zeitgleich wurden jedoch österreichweit weitere Preisabsenkungen angekündigt bzw. bereits umgesetzt. Die existenzbedrohenden Tiefstpreise in Bayern und Tschechien üben zudem einen fortdauernden Preis- und Mengendruck nach Österreich aus.

Die Standorte der Papier- Zellstoff- und Plattenindustrie sind ebenfalls sehr gut mit Nadelindustrierundholz bevorratet. Die Mengennachfrage ist flau, die Abfrachtung stark verzögert und der Abbau von Waldlagern daher nahezu unmöglich. Mancherorts wird Faserholz mit dem Sägerundholz zu Niedrigstpreisen mitgeliefert, um Forstschutzerfordernissen gerecht zu werden. Waldverbände versuchen auch bei diesem Sortiment durch die Anlage von Trockenlagern zu einer Entspannung die Lage beizutragen. Nur alternative Vermarktungsmöglichkeiten von Großmengen in der Bioökonomie werden längerfristig zu einer Entlastung dieses Marktsegmentes beitragen können.

Am Energieholzmarkt ist die Vermarktung von Mengen außerhalb laufender Verträge auf Dauer unmöglich. Aufgrund fehlender Verwertungsalternativen von Faserholz drängt nun auch dieses Sortiment verstärkt in den Energieholzmarkt und verschärft die Lage zusätzlich.

Alle angegebenen Preise beziehen sich auf Geschäftsfälle im Zeitraum April – Anfang Mai 2020 und sind Nettopreise, zu denen die Umsatzsteuer zuzurechnen ist. Für den Holzverkauf an Unternehmer gelten folgende Steuersätze: bei Umsatzsteuerpauschalierung für alle Sortimente 13 %, bei Regelbesteuerung sind für Energieholz/Brennholz 13 % und für Rundholz 20 % anzuwenden.

Holzmarktbericht_Mai

Preistabelle_Mai

Preisentwicklung

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フィンランドの木材貿易事情 / Finnish timber trade situation

Written in Japanese (original article is below)

フィンランドの主な製材輸出国のひとつはエジプト。その主な輸出先の産業は観光と石油に由来しているものだけど、どちらもコロナウイルスの影響で上手くいっていない。もうひとつは中国。コロナの影響で工業生産全体で急激な減速があったけど、今は明らかに改善している。イギリスでは建設部門がほぼ停止していて、5月に再開する予定。サウジアラビアでは、原油価格の急激な下落が建設を縮小する予測。ドイツとフランスでは、建設が大幅に減少している。あと日本の状況ではフィンランドからの製材輸出状況は今の状態が妥当だと。
 
オーストリアの業界誌が取り上げる記事で日本とフィンランドのことが書かれていた。フィンランド大使館にフィンランド形式の木造建築物を日本の技術者と協力して素早く建てた先例だっていう話だと思うけど、これはまるで、技術者付き木造建築製品の輸出の例だな。

Japan am Beginn einer neuen Holzbauära

Tragkonstruktion aus Finnland in nur elf Tagen errichtet

Ein Artikel von Raphael Zeman | 14.05.2020 – 10:39 Dieser Holzpavillon ist ein Vorzeigebeispiel für internationale Zusammenarbeit. Unter anderem wurde schon bei der Herstellung der Holzbauelemente in Finnland auf die Gegeben- und Gepflogenheiten in Japan geachtet. Laut dem Architekten Atsushi Ueda habe die Ära des Bauens mit Holz dort gerade erst begonnen und ein grenzübergreifender Austausch sei dabei für alle Beteiligten von Vorteil.

Seit Anfang Mai bereichert der Holzpavillon die finnische Botschaft in Tokio und wird fortan als Veranstaltungsort genutzt. Während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2021 soll zudem das finnische Nationalteam darin untergebracht werden. Die von der finnischen Holzindustrie Metsä Wood gefertigten Elemente wurden im Werk von Timberpoint in Loviisa abgebunden. Die schnelle Herstellung der vorgefertigten Elemente innerhalb von nur sieben Wochen sei auch auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Produzenten von Beginn an in den Planungsprozess involviert waren und eng mit dem Statiker zusammenarbeiteten, so Metsä Wood in einer Aussendung. Ein besonderes Detail stellte dabei die Treppe aus Furnierschichtholz-Platten dar: „Die Treppe lag mir am meisten am Herzen. Sie war außerordentlich anspruchsvoll und hochwertig und es hat Spaß gemacht, sie zu bauen“, erzählt Marko Suonpää, Miteigentümer von Timberpoint.

Teamarbeit ist Um und Auf

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Ein 25 t-Mobilkran reichte aus, um die vorgefertigten Holzelemente zu montieren. © Metsä Wood

Bereits bei der Herstellung der Holzbauelemente wurde auf die Vorgehensweise in Japan geachtet. Da die dortige Gesetzgebung die Verwendung großer Transportfahrzeuge im Stadtgebiet verbietet, waren die Bauteile maximal 9 m lang. Zudem wurden sie in der Reihenfolge der Montage in die Container gelegt und dann nach Japan verschifft. Vor Ort übernahm dann der Holzbaubetrieb Puurakentajat die Montage der Tragkonstruktion, welche in nur elf Tagen errichtet wurde. Danach war Guest House unter der Leitung des japanischen Architekten Atsushi Ueda für den Fenstereinbau und die Fertigstellung der Innenräume und sichtbaren Oberflächen zuständig. „Das Design des Pavillons unterscheidet sich deutlich vom japanischen Stil. Das Beste ist die Vorfertigung“, so Ueda.

„Wenn sie gut konzipiert sind, können neue Holzstrukturen leicht auf älteren Fundamenten errichtet werden“, befindet Jyrki Huttunen, CEO von Puurakentajat. In diesem Fall wurde der Pavillon mithilfe eines 25 t-Mobilkrans auf einer bestehenden Garage platziert. Nach den Olympischen Spielen kann der Pavillon abgebaut und an einem anderen Standort neu errichtet werden.

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„Die Zusammenarbeit mit den japanischen Zimmerleuten lief sehr gut, auch wenn wir keine gemeinsame Sprache haben“, erzählt Huttunen und Ueda fügt hinzu: „Es wäre für beide Länder von Vorteil, wenn wir diese Verbindung und dieses Netzwerk für die Zukunft ausbauen würden. Die neue Ära des Bauens mit Holz hat in Japan gerade erst begonnen. Ich bin fest davon überzeugt, dass dies auch für Finnland eine große Chance ist.“

Quelle: Metsä Wood

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If the oak comes before the ash, there is a big wash

Written in Japanese (original article is below)

Ein Patentrezept für den Schutz der Wälder gebe es nicht, daher sei es wichtig, die Natur wenigstens versuchsweise ihren eigenen Weg gehen zu lassen – und ihn dabei wissenschaftlich zu beobachten. Von einem privaten Waldbesitzer könne man das kaum erwarten.

森林を保護するための万能な処方箋はない。だから、自然の中で少なくとも試験的に方法を試し、それを科学的に観察することが重要。ただそうした見地は私有林の所有者からはほとんど期待できない。

 

12. Mai 2020, 7:11 Uhr

Agrar:Dürre und Schädlinge: Land erntet doppelt so viel Holz

Agrar

Holz stapelt sich an einem Feldweg in einem Wald. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbobild (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Magdeburg (dpa/sa) – Nach Stürmen, Dürren und Schädlingsbefall hat der Landesforstbetrieb (LFB) Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren mehr als doppelt so viele Bäume gefällt wie eigentlich geplant. Seit 2018 schlage der Landesforstbetrieb jährlich 1,2 bis 1,5 Millionen Festmeter Holz ein, teilte Sachsen-Anhalts öffentlicher Waldbesitzer mit. Geplant waren demnach nur rund 670 000 Festmeter. Mit dem massenhaften Fällen will der LFB dem Borkenkäfer das Brutholz entziehen und so die weitere Ausbreitung des Schädlings eindämmen.

Seit 2018 schlägt der Betrieb ausschließlich Schadholz – also Bäume, die bei Stürmen beschädigt oder durch Schädlinge befallen wurden. Wenigstens die Qualität des Schadholzes sei dabei in den vergangenen beiden Jahren besser geworden, berichtete der LFB: Wurden 2018 vor allem Bäume aus den Wäldern geholt, die von Stürmen gebrochen und umgeworfen wurden, ernten die Förster inzwischen vor allem Holz, das von Borkenkäfern befallen ist. “Bei stehenden Käferbäumen kann unter günstigen Umständen, durch eine gute Logistikkette, Holz in relativ frischer Qualität an die Abnehmer geliefert werden”, so der LFB.

Die enormen Mengen an Holz, die durch den massiven Einschlag auf den Markt geschwemmt werden, seien jedoch eine große Herausforderung, räumte der Direktor des Landesforstbetriebes, Bernd Dost, ein. “Der Einschlag kann aber nicht zurückgefahren werden.” Daher suche der Betrieb den Kontakt zu den Vermarktern und schaffe gleichzeitig Lagerkapazitäten, damit nicht alle geschlagenen Bäume direkt auf dem Holzmarkt landen und dort weiter die Preise drücken. Bis mindestens August werde der Landesforstbetrieb noch mit dem Schadholz aus den Landeswäldern beschäftigt sein, schätzte der Direktor.

Private Waldbesitzer sehen die Strategie der Landesregierung kritisch. Das Schadholz überschwemme den Markt und mache die Ernte für die Waldbesitzer unrentabel, sagte Uwe Daum, Vorstandsvorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Ostharz, in der sich 29 Waldbesitzer aus dem Harz organisieren. “Da tut uns der Landesforstbetrieb gar keinen Gefallen mit”. Die Wälder in Privatbesitz seien oft schwerer erreichbar, die Ernte des Schadholzes lohne sich daher für viele nicht. “Wir werden deshalb noch sehr viel länger mit dem Thema zu tun haben als bis zum August”.

Das Land unterstützt auch private Förster beim Abtransport von Schadholz und der Aufforstung. Dabei ist das Agrarministerium jedoch auch Bundesmittel angewiesen – und die sind unglücklich unter den Ländern verteilt. So wurde das Geld aus Berlin nicht nach der Betroffenheit von Waldschäden verteilt, sondern nach dem Anteil der Wälder an der Fläche des Bundeslandes insgesamt. Die ist in Sachsen-Anhalt mit 26 Prozent eher gering. Nach Regierungsangaben zählt das Land aber zu den fünf mit den größten Waldschäden.

Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) und Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) versuchten Ende April vergeblich, Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) zu Korrekturen zu bewegen. Stattdessen wollte sich die Bundesministerin dafür einsetzen, dass andere Bundesländer nicht abgerufene Fördermittel freiwillig stark betroffenen Ländern zur Verfügung stellen. In Sachsen-Anhalt waren von 11 Millionen Euro, die für die Förderung des Abtransports von Schadholz im ganzen Jahr zur Verfügung standen, Ende April bereits 8 Millionen Euro beantragt.

Förster Daum bewertet den Kahlschlag zum Waldschutz aber nicht nur aus ökonomischen Gründen kritisch, sondern auch aus ökologischen. “Auch tote Bäume haben eine Funktion im Wald“, sagte Daum. Sie würden zum Beispiel Schatten spenden und so verhindern, dass die Sonne direkt auf den Waldboden scheint und ihn so austrocknet.

Auch Naturschützer sehen das Vorgehen mit Skepsis. Das Abholzen sei der einzige Weg, das Holz noch einigermaßen gut zu vermarkten, sagte der stellvertretende Vorsitzende des BUND Sachsen-Anhalt, Dieter Leupold. Aus wirtschaftlicher Sicht sei die Strategie also nachvollziehbar, jedenfalls für private Waldbesitzer. Vom Land wünscht sich Leupold aber etwas mehr Mut: “Man sollte auch große Flächen befallenen Waldes sich selbst überlassen, um zu schauen, welche Strategie die Natur entwickelt”, sagte der Umweltschützer.

Ein Patentrezept für den Schutz der Wälder gebe es nicht, daher sei es wichtig, die Natur wenigstens versuchsweise ihren eigenen Weg gehen zu lassen – und ihn dabei wissenschaftlich zu beobachten. Von einem privaten Waldbesitzer könne man das kaum erwarten. Wohl aber könnten auch diese etwas mehr Demut zeigen, sagte Leupold. Die privaten Besitzer hätten mit den Monokulturen, durch die die Wälder nun besonders anfällig seien, jahrelang gutes Geld verdient. Das räche sich nun. Die Wälder fielen nun den Auswirkungen des Klimawandels zum Opfer, vor denen Umweltschützer schon lange warnten.

Inzwischen werfen die privaten Wälder laut Förster Daum kaum noch Geld ab, wenn überhaupt. Einen dritten Dürresommer würden viele private Waldbesitzer nicht überstehen, sagte er. Doch er ist bester Dinge, dass kein solcher dritter Sommer ins Haus steht. Grund dafür ist eine alte Försterweisheit: “Kommt die Eiche vor der Esche, gibt es eine große Wäsche”, zitiert Daum. Und in diesem Frühjahr sei die Eiche deutlich vor der Esche gekommen.

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イタリアにおける認証された養殖水産物と消費者の行動の関係 / The relationship between certified aquaculture and consumer behavior in Italy

Written in English and Japanese (related article is below)

Interestingly, I read a recent paper surveyed on organic certification of farmed seafood and consumer preferences. Thank you so much, Dr. #FabrizioCapoccioni at #CREA (Council for Agricultural Research and Agricultural Economy Analysis) in Italy, for sending me your research. Not only in the fisheries field but also in other fields, there is the problem about „These are similar products, but if inexpensive A with unknown sales channel and expensive B with certificate environmentally friendly, which one would you buy?“. In Italy, more than 70% of families spend about 2000-6000 JPY per month on farmed seafood, and about half of consumers tend to buy certified food despite its high price. After all, I wonder if the conditions under which a certificated product can exert its effect are related to whether the consumer knows the intent of the certification or whether the consumer believes in the certified product.
 

養殖された魚介類の有機認証(organic certification)と消費者の選好について調査された最近の論文があります。水産分野に限らず「同様の商品でどのような生産工程を経て販売されているか分からないが安価なモノとしっかり環境に配慮している認証を受けた少し高価なモノ、どちらを買いますか」という問題があります。イタリアでは、養殖された水産食品に7割以上の家族が月平均2000~6000円くらい使っていて、消費者の約半分が割高だけど認証を受けた食品を買う傾向があるそうです。やっぱり、認証された商品がその効果を発揮できる条件は、消費者がその認証の意図を知っているのかどうか、もしくは、消費者が認証商品を信じているかどうか、という状況が関係しているのかな?

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Consumer Preferences for Farmed Seafood: An Italian Case Study

Domitilla Pulcini, Simone Franceschini, Luca Buttazzoni, Cristina Giannetti & Fabrizio Capoccioni Pages 445-460 | Published online: 16 Apr 2020

Come molti settori dell’economia italiana, anche l’acquacoltura ha subìto un rallentamento dovuto all’emergenza sanitaria legata alla pandemia in atto. Il lockdown con la conseguente chiusura dei ristoranti ha infatti modificato le abitudini e le attitudini dei consumatori italiani verso i prodotti ittici di allevamento. Secondo un recentissimo studio pubblicato dalla rivista scientifica internazionale Journal of Aquatic Food Product Technology dal titolo Consumer Preferences for Farmed Seafood: An Italian Case Study (Preferenze dei consumatori per il pesce d’allevamento: un caso di studio italiano) è emerso, infatti, che prima dell’emergenza sanitaria, gli italiani preferivano mangiare i prodotti dell’acquacoltura a casa (73%), ma almeno una volta al mese più di un quarto degli intervistati li consumava all’esterno: ristoranti di pesce (46%), taverne (32%) seguiti da ristoranti asiatici di sushi (25%).

«Oggi però, da un giorno all’altro, nonostante le aziende di acquacoltura abbiano continuato a avorare, rifornendo di prodotti freschi la grande distribuzione – ha spiegato Fabrizio Capoccioni, ricercatore del CREA Zootecnia e Acquacoltura, fra gli autori dello studio – sono venuti meno molti sbocchi di mercato, come le mense pubbliche e aziendali e soprattutto la ristorazione. Di questo ne hanno risentito in particolare gli allevamenti di molluschi, cioè  mitili, vongole e ostriche, che rappresentano il settore produttivo più importante per volumi in Italia.  Ciò ha comportato  che un gran quantitativo di prodotto adatto alla vendita, è rimasto in acqua invenduto».

Eppure l’acquacoltura, particolarmente in Italia, può rappresentare una soluzione alla crescente domanda di pesce, in quanto è in grado di produrre cibo fresco, da filiere corte ed estremamente controllate. Freschezza, qualità, sicurezza e sostenibilità, infatti, caratterizzano da sempre l’acquacoltura italiana, una delle migliori sul mercato, in quanto garantisce da sempre prodotti dagli elevati standard qualitativi (con controlli e mangimi di pregiata qualità ad es.), mantenendo prezzi competitivi rispetto ai prodotti esteri. Ricchi di proteine, acidi grassi nobili a lunga catena (PUFA omega-3), vitamine e minerali, inoltre, i prodotti dell’acquacoltura (pesci, molluschi e crostacei, ma anche le alghe), sono essenziali in una dieta sana e bilanciata.

«Per questo – conclude Capoccioni– il ritorno alla normalità deve rappresentare per l’acquacoltura italiana un’opportunità di rilancio, con il contributo decisivo di un consumatore consapevole, attento ed informato che sappia scegliere la qualità garantita dei nostri prodotti di allevamento».

 L’articolo è disponibile su richiesta ai seguenti indirizzi: fabrizio.capoccioni@crea.gov.it; domitilla.pulcini@crea.gov.it.

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日本の農林水産業のためのコロナ対策措置 / Corona countermeasures for Japanese agriculture, forestry and fisheries

Written in Japanese

EyeCatch: 新型コロナウイルスの影響を受けている農業者が利用可能な助成金まとめ, SMART AGRI

コロナパンデミックによって、日本の農林水産業でもまだ見えていない部分も含めて大きな影響がでてくると思う。
 
他分野に比べて生産現場での作業自体には比較的影響が少ないかもしれないけど、ほとんどの場合サプライチェーンのどこかで流れが止まるような状態になっている、と思う。
 
農林水産業に従事する方々に対してはどのような支援制度があるのか、日本の行政の動きも注視しているけど、いくつかよく分からないところもある。例えば、輸出原木の一時保管のためにその費用を林業経営体に支援するというものがある。補正予算額は約10億円、実施主体は全木連。対象が原木だけで製材にはないらしい。あと政府の輸出額目標が5兆円になっていたのは知らなかった。

 

農林水産省

新型コロナウイルス感染症の影響を受ける農林漁業者・食品関連事業者への支援策