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Lifestyle / 暮らし

A beautiful Auwälder feels good

自分の住んでる街を流れる川に沿ってこんな森があればきっと気持ち良いよね。
Ich wünschte, es gäbe in Japan viele solche Auwälder.

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communication / 会話・報道 Lifestyle / 暮らし

Differences between Japanese and German public broadcasting on Instagram

Written in Japanese

わたくしインスタグラムもしてるんですが、日本の公共放送であるNHKのインスタとドイツの公共放送であるTagesschauのインスタの内容を見比べて、なんとも表現し難いものすごい衝撃を受けています。
 
あまりにもクオリティーに差がありすぎてどう解釈していいのか悩んでいます。はっきり言って、NHKのインスタの内容は最も伝える表現力が必要な分野にも関わらずなにを伝えたいのか全く分かりません。日本の場合、芸能界がすごく発達していて著名人を表に出すことで影響力があるのは分かるんですが、その絵を見た人はなにを考えるんだろう。
 
それに比べ、ドイツの公共放送は本当にプロフェショナルだなと思います。伝えたいことをそのまま、ストレートに、背景となる絵も的確です。見ているだけで色々と勉強になります。
 
投稿数も投稿内容もフォローしている人数もなにもかもが違いすぎてて言葉がでません。
 
本当に、衝撃です、衝撃です、衝撃です。

ちなみにNHKはオンラインの他にもニュースや外国人向けのNHK World Japanのようなインスタもあります。

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オーバーアマガウの受難劇が延期される / The Passion Play of Oberammergau is postponed

ドイツのオーバーアマガウで10年に1度開催の400年前から続くオペラのような劇が2年後に延期されました。
   
ドイツバイエルン州の最南端に近い、オーストリアとの国境に近いアルプスにオーバーアマガウという人口5400人程度の町があります。アルプスに囲まれて自然豊かな本当にきれいな街です。このオーバーアマガウは10年毎に村人総出の受難劇が催される場所として有名です。受難劇とはキリストが十字架刑で殺され受難を受ける過程に関する物語で、オーバーアマガウでは17世紀からずっと開催されていて、世界中から観光客が集まる大きなイベントです。
 
前回2010年に続き2020年に開催される予定でしたが、コロナパンデミックによる影響で2022年に延期されました。2018年頃から準備していた出演者や長期間取材していたクルーも延期という状況に衝撃が走ったと思います。コロナおそるべし。
 
2010年は山の上から音楽を聴くことができ?ましたが、いまだ直接には劇は見れていないので残念です。世界中にあるイベントのなかでも、ぜひ良い席で見てみたいショーです。

ちなみにこのオーバーアマガウという街の近くにもマッターホルンと言われる山があります。素晴らしいところです。

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産

違法伐採に対するEUの取り組み / Illegal logging – evaluation of EU rules (fitness check)

一般市民にとって、森林の違法伐採問題はイメージはできても身近な問題として感じることが難しいものです。しかし、違法伐採をして利益を得ている存在は現実にあります。
  
一般的に、違法伐採とは国内法に違反した木材の収穫のことです。違法伐採によって経済、社会、環境に大きな影響を与える国際的な問題です。違法伐採を規制する国際的な動きとして、ヨーロッパには2つの主な法的措置があります。そのひとつが2013年から取り組まれているEU木材規制(EUTR)です。
  
EUTRは、木材産業に関わる事業者にとって、違法伐採木材のEU圏内市場での取扱禁止、輸入木材の情報を積極的に提供することとリスクアセスメント手順の実施(違法伐採された木材製品の発生リスク評価等)、リスク軽減対策としてトレーサビリティ義務、市場における木材製品の取扱者が供給側に関する情報を詳細に記録しなければならない、という3つの要件を定めています。
   
合法的に伐採されていない木材や木材製品の取引を禁止する法規制が進んでいるところですが、こうした法規制はそれまでの取り組みや成果を評価し、次の政策に活かすための評価期間が設けられています。このEUの違法伐採に関する法規制について、1月から2月までがフィードバック期間として設定され、成果と今後のロードマップが示されました。
この評価・適合性チェックでは、これらの規制が国際的視点からどのように機能しているか、その効果、効率、関連性、一貫性があるかどうか等、そして圏内の取り組みを効果的に補完しているかどうかが診断されます。
 
チェックの結果は概ね良好で、違法伐採阻止の枠組みとして機能できているという評価をした国や機関が多いです。
先の課題として、特に森林認証制度との効果的な関連性について規制の改善と拡張を望む意見もありました。

Illegal logging – evaluation of EU rules (fitness check)

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナパンデミックによる木材包装業界への影響 / Impact of corona pandemics on the Wood packaging industry

ドイツ木材包装業界の業界団体であるHPEが、コロナパンデミックによる影響の調査結果を公開しました。この連邦協会には420社が参加し、業界全体売上の8割以上を占め、木材需要は推定約600万m3、とても大きな団体です。
  
調査対象企業の72%がマイナス影響、64%が中程度から高程度のマイナス傾向。調査対象企業の51%が木箱製造業(Kistenhersteller)で特に悪影響を受けていて、パレット製造の分野では42%。この差異の理由は、パンデミックの影響が特に強い機械工学、スタンド建設、自動車製造の分野で包装の需要が減った一方で食品や医薬品はほとんどがパレットで出荷されるため損失も低くなっているという考察。反対に、コロナ危機の影響を部分的または前向きに受けている企業もある。調査対象企業の30%が特にパレット製造、木箱製造および保管で恩恵を受けた。移動制限や物流チェーンでの商品の流れに困難が伴なっている一方で倉庫サービスなどの需要が高まっている。
 
勤務形態の変化については、この業界の企業の短時間勤務の平均レベルは40%程度。近い将来の見通してについては、回答者の30%が減損の増加を予想、24%が問題は同じレベルで継続、少なくとも26%の企業が悲観していない。一方で年間の見通しについては影響への見解はほぼ均衡する。回答者の36%が注文やキャンセルに関する減損が減少し、38%が減損が増加、15%が現状と変わらないと予想している。
 
将来の最大の課題点はどこかという質問には、仕事の確保(18%)と従業員の健康状況(17%)が大きく、コロナ禍の木材包装業界の主な関心事は、従業員の生活のこと。これは主に家族経営の中小企業で構成される業界の特別な責任感がでているらしい。
  
ドイツ木材包装業界のコロナパンデミックによる影響です

Corona-Blitzumfrage des HPE: Arbeitsplatzsicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter stehen im Fokus der Unternehmen

19. Mai 2020 Presse

Bad Honnef. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. hat – noch vor Beginn der aktuellen Lockerungen – unter seinen Mitgliedern eine Corona-Blitzumfrage gestartet, an der 151 Unternehmen teilgenommen haben. Dabei kommt Überraschendes zu Tage: Obgleich die negativen Entwicklungen der Wirtschaft auch die Holzpackmittelindustrie hart treffen, überwiegen doch in dieser fast ausschließlich von kleinen und mittelständischen geprägten sowie regional sehr verwurzelten und oft seit Generationen in Familienhand befindlichen Betrieben die Sorgen um die Sicherheit der Arbeitsplätze und die Gesundheit der Mitarbeiter. „Das ist typisch HPE. In Guten und in schlechten Zeiten steht die Branche zusammen und nimmt ihre Verantwortung – teils in 6. oder gar 7. Generation – nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter sehr ernst. Für viele war es ein schwerer Schritt, überhaupt zum ersten Mal in der langen Firmengeschichte vom Instrument der Kurzarbeit Gebrauch zu machen“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des seit 150 Jahren bestehenden Verbands.

Auch sonst lassen die Ergebnisse aufhorchen: So berichten 72,5 Prozent der befragten Unternehmen von negativen Auswirkungen. 64 Prozent der befragten Unternehmen berichten von mittleren bis gravierenden negativen Umsatzentwicklungen. Bei den Bereichen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, ergibt sich dagegen ein eher differenziertes Bild: So ist die Kistenherstellung laut 51 Prozent der Befragten besonders negativ betroffen, während dies im Bereich der Palettenherstellung nur 42 Prozent der befragten Unternehmen so sehen. „Ein wesentlicher Grund für diesen recht großen Unterschied dürfte sein, dass Kisten besonders in den Bereichen Maschinenbau, Messebau und Automotive benötigt werden, die ja bekanntermaßen von der Pandemie besonders getroffen wurden. Lebensmittel und Pharmazeutika werden hingegen überwiegend auf Paletten verschickt, hier sind die Verluste daher auch geringer“, so Kirschner. Ebenfalls interessant: Es gibt laut HPE-Blitzumfrage auch Unternehmen, die insgesamt oder in Teilbereichen positiv von der Corona-Krise betroffen sind. So gaben rund 30 Prozent an, dass unter anderem die Bereiche Palettenherstellung, Kistenherstellung und Lagerung davon profitiert hätten. „Bei Lagerdienstleistungen ist das leicht erklärbar. Einerseits führen die Reisebeschränkungen dazu, dass keine Abnahmen der bereits produzierten Maschinen und Anlagen und damit auch kein Versand erfolgen können. Andererseits gibt es weiterhin Schwierigkeiten beim Warenfluss in den Logistikketten und damit auch mit der Teileversorgung“, erklärt Kirschner. Beim Thema Kurzarbeit gaben 43 Prozent der Befragten an, bislang keine beantragt zu haben. Dem stehen rund 61 Prozent der Betriebe gegenüber, die bereits Kurzarbeit angemeldet haben oder die dies aktuell vorbereiten. Dazu Kirschner: „Laut unserer Befragung liegt der durchschnittliche Umfang der Kurzarbeit in den Betrieben bei rund 41 Prozent. Das war für viele das erste Mal.“ Beim Blick auf die kommenden drei Monate ergibt sich ein uneinheitliches Bild. Rund 30 Prozent der Befragten erwarten zunehmende Beeinträchtigungen, knapp 24 Prozent gaben an, dass die Probleme auf gleichem Niveau weitergehen und immerhin 26 Prozent der Unternehmen blicken optimistischer in die nahe Zukunft. Bei der Einschätzung bis zum Jahresende halten sich Optimisten wie Pessimisten fast die Waage: 36 Prozent der Befragten geben an, dass die Beeinträchtigungen in Sachen Aufträge und Stornierungen abnehmen werden, 38 Prozent der Unternehmen sind der Ansicht, dass diese zunehmen werden und 15 Prozent gehen davon aus, dass sich nichts verändern wird. Die Prognose für 2021 trauten sich hingegen nur 75 Prozent der Unternehmen zu. „Hier ergab sich ein sehr heterogenes Bild: 24 Prozent sind optimistisch, 22 Prozent glauben an eine sich nicht verändernde Lage und 21 Prozent gehen von schlechteren wirtschaftlichen Entwicklungen aus. Dass es sehr viel besser oder sehr viel schlechter wird, glauben hingegen die Wenigsten. Eine weitere Frage befasste sich mit den Problemen in der Lieferkette. „Die Sorgen diesbezüglich spielen tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle. Allerdings besteht eine ernstzunehmende Unsicherheit im Hinblick auf die Kontinuität und die Qualität der Schnittholzversorgung“, erklärt der HPE-Geschäftsführer.

Abschlussfrage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft

Spannendes Finale der HPE-Umfrage war eine frei zu beantwortende Frage zu den größten Herausforderungen für die Zukunft, an der sich 125 Unternehmen beteiligten: Danach stehen die Sicherung der Arbeitsplätze (18 Prozent) und die Gesundheit der Arbeitnehmer (17 Prozent) gemeinsam an erster Stelle – dicht gefolgt von der Liquiditätssicherung, die für 11 Prozent der befragten Unternehmen ein wichtiges Thema darstellt. „Die Sorge der Holzpackmittelbranche gilt in allererster Linie den Mitarbeitern und der wirtschaftlichen Existenz dieser Mitarbeiter. Das zeigt das besondere Verantwortungsbewusstsein der Branche, die überwiegend aus familiengeführten kleinen und mittelständisch geprägten Unternehmen besteht“, so Marcus Kirschner und schließt: „Alles in allem kann man sagen, dass die Lage zwar ernst, aber nicht hoffnungslos ist. Und die wichtigste Erkenntnis unserer Umfrage besagt ganz klar: Unsere Unternehmen sind seit Generationen dem Wohle der Mitarbeiter verpflichtet und am langfristigen Erfolg orientiert. Das überstrahlt die negativen Entwicklungen deutlich und macht die Stärke der Branche aus.“ HPE/DS

Grafiken zur HPE-Umfrage: HPE e.V.

Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. feierte 2019 sein 150-jähriges Bestehen. Er ist ein Fachverband mit mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie, die etwa 80 % des Branchenumsatzes von rund 2,3 Mrd. Euro repräsentieren. Die Mitglieder des HPE sind Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik. Der hochgerechnete Holzbedarf der Branche liegt – inklusive der Kleinbetriebe unter 20 Mitarbeitern – bei rund sechs Mio. Kubikmetern. 

Weitere Informationen unter www.hpe.de

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産

オーストリアアルプスのオオカミがちょっと問題 / Wolf in the Austrian Alps becomes a little problem

Written in Japanese (related article is below)

オーストリアアルプスでオオカミ🐺がでて牧草地で飼われている羊を襲っています。オオカミはEUでは保護対象になっていて、ドイツでも500頭ほどいて17の群れがあります。
 
被害状況に応じて酪農家は州政府から経済的支援を受けることができます。農家が心配していることは、けが人がでないか、将来的にこれまでと同じように酪農家として羊を飼っていくことができるのか、未来を含めた生活に関わることです。州政府側は保護対象として見られているオオカミを管理することをEUやNGOに働きかけようとしています。
 
オーストリアチロル州では、高山牧草地におけるオオカミ対策と保護の経済的な実現可能性を試験する取り組みをしています。日本ではプロジェクト実行可能性を判断するフィジビリティスタディと言われる方法です。
 
野生動物管理と農業と経済、これらは複雑に関連しているのでその間には課題が多いです。国境とかヒトが区分けした決まりに従うことなく、願わくは、こういう問題解決に繋がるようなことに自分のもってる時間を使いたいと思っています。

„Wolf gefährdet Almen und ängstigt Menschen“

Wolfssichtungen und Schafsrisse in Matrei i. O. sowie die Wolfssichtung am Bruckerberg führen zur Verunsicherung bei Tierhaltern und in der Bevölkerung. „Der Wolf ist in Europa schon lange kein gefährdetes Tier mehr“, so LHStv. Josef Geisler. 21. Mai 2020

Der Wolf ist in Tirol auf Beutezug.
Der Wolf ist in Tirol auf Beutezug.

Die Wölfe sind europarechtlich mehrfach streng geschützt. „Das darf nicht dazu führen, dass dadurch unsere Kulturlandschaft gefährdet wird und sich die Menschen nicht mehr aus dem Haus trauen. Der Wolf hat bei uns in Tirol keine bedingungslose Daseinsberechtigung“, so Bauernbundomann LHStv. Josef Geisler. 

Geisler fordert die EU und NGOs zum Umdenken auf: „Der Wolf ist in Europa schon lange nicht mehr gefährdet und der Schutzstatus für den Wolf muss neu bewertet werden. Alleine in Deutschland leben derzeit 500 Wölfe in 17 Rudeln. Pro Jahr kommen 200 bis 220 Welpen dazu. Wildtiere müssen nach den Bedürfnissen der Menschen gemanagt werden.“

Almwirtschaft absichern

„Auch habe ich es satt, dass bei der Diskussion um die Wolfsrisse das Leid der gerissenen Tiere regelmäßig heruntergespielt wird. Teilweise werden den Schafen und Ziegen ganze Körperteile bei lebendigem Leib abgebissen bzw. ganze Herden von im Jagdrausch des Wolfes über Felsvorsprünge in den Tod gestürzt“, schildert Geisler unmissverständlich deutlich die Sachlage. Er ist in Sachen Rückkehr des Wolfes schon lange in engem Austausch mit dem Südtiroler Bauernbund. 

„Ja, wir haben in Tirol ein faires und unbürokratisches Entschädigungsmodell für gerissene Nutztiere geschaffen, aber unseren Bauernfamilien geht es nicht um die finanzielle Entschädigung, sondern eben um das Wohlergehen ihrer Tiere. Viele Almbauern überlegen sich sehr gut, ob sie ihre Tiere in Zukunft noch auf die Alm bringen sollen, und das wäre für die Tiroler Almwirtschaft fatal“, so Geisler. Die Almwirtschaft stelle laut Geisler für Tirol, seine Bevölkerung und Urlauber ein unverzichtbares Alleinstellungsmerkmal dar. „Ohne unsere Almwirtschaft wäre unser Land nicht das, was es ist. Die herrliche Kulturlandschaft, die Erholungssuchende aus aller Herren Länder zum Wandern einlädt, wäre mit einem Mal eine Wald- und Staudenlandschaft. Und unsere heimischen Nutztiere würden auf einmal um ihr Tierwohl gebracht. Birgt doch der Sommer auf der Alm einen ganz wesentlichen Beitrag für mehr Fitness und Wohlbefinden der Tiere in sich.“ 

Herdenschutz nicht machbar

Kürzlich präsentierte das Land Tirol eine Machbarkeitsstudie zum Thema Herdenschutz, um die praktische Umsetzbarkeit sowie die Grenzen und Kosten von Herdenschutz mit Weidezaun bzw. Hund aufzuzeigen. 

„Leider mussten wir auch hier feststellen, dass auf einem Großteil unserer Almen ein Herdenschutz erst gar nicht machbar ist, da die Topographie bzw. die starke Frequenz durch Wanderer die Umsetzung entsprechender Herdenschutzmaßnahmen nicht zulassen. Von den Kosten und dem Arbeitsaufwand ganz zu schweigen.“ Nichtsdestotrotz mache das Land erste Schritte in Sachen Herdenschutz. 

Tirol lasse seine Bauern nicht im Stich, so der LH-Stellvertreter weiter, und zahle Entschädigungen aus: „Aber die Freiland- und Almhaltung deckt den Tisch für Raubtiere, und ein Bauer ist nicht der Futtermittelproduzent für Wölfe.“ Das Land Tirol habe bereits mehrere Maßnahmen von Entschädigungs- und Herdenschutzmaßnahmen gesetzt, aber Geisler hält dennoch fest: „Der Erhalt der heimischen Almwirtschaft und die Sicherheit stehen an oberster Stelle, und bislang hat noch kein Wolfexperte die Gefahr für Menschen komplett ausschließen können und erste Bauern überlegen bereits jetzt ihre Tiere nicht mehr auf die Almen zu bringen. Entnahmen als letzte Konsequenz sind daher auch laut österreichischen Wolfmanagement-Plan nicht auszuschließen.“

 

LAbg. Mayerl: Entnahme von „Problemwölfen“ erleichtern

Seit letzter Woche häufen sich die Wolfsrisse in Osttirol. Für Bezirksbauernobmann LAbg. Martin Mayerl bedeutet das im Hinblick auf die bevorstehende Almsaison eine sehr große Verunsicherung. 21. Mai 2020

“Problemwölfe müssen entnommen werden”, fordert der Osttiroler LAbg. Martin Mayerl.

„In diesen Tagen starten unsere Bauern damit, ihre Tiere auf die Almen zu bringen. Wenn der Wolf bereits jetzt bei helllichtem Tag in unmittelbarer Siedlungsnähe auftaucht, möchte ich mir gar nicht vorstellen, wie sich dann die Lage im Sommer auf den Almen zuspitzt. Das verunsichert nicht nur unsere Bauern, sondern auch die Menschen, die in diesen Siedlungen wohnen bzw. im Sommer Wanderungen unternehmen“, erklärt Mayerl und ergänzt: „Dass der Wolf keine Scheu mehr vor Siedlungsgebieten hat, so wie das kürzlich in Bruck und Matrei der Fall war, ist kein natürliches Verhalten.“ Darüber hinaus sieht Mayerl die Jahrhunderte lang praktizierte Almwirtschaft massiv gefährdet. „Ein Nebeneinander von Almtieren und einer zunehmenden Wolfspopulation ist nicht möglich. Auch für den Tourismus, der derzeit coronabedingt wohl sehr viele Herausforderungen hat, ist die Präsenz von auffälligen Wölfen wohl alles andere als zuträglich.“

Wirksamer Herdenschutz ist nur sehr selten möglich

Das vom Land beauftragte Büro Alpe, das eine Machbarkeitsstudie zum Herdenschutz auf der Alm erstellt hat, kommt darüber hinaus zum Schluss: „Wirksamer Herdenschutz ist aufgrund der Topographie nur auf einem ganz kleinen Teil der Almen möglich. Die Kosten betragen zwischen 8 und  70 Euro je Schaf und sind aus der Landwirtschaft nicht zu erwirtschaften.“

Mayerl war bei der Präsentation der Studie dabei und zitiert Studienautor Daniel Mettler zu seinen Erfahrungen aus der Schweiz: „Herdenschutz hat auch Grenzen. Herdenschutz funktioniert in Kombination mit Regulierung und gezielten Abschüssen.“

Der Bauernbund wird sich auf nationaler und europäischer Ebene für eine Lockerung des Schutzstatus für den Wolf einsetzen. Derzeit gibt es europaweit über 30.000 Wölfe. „Dieses Tatsache bedeutet, dass der Wolf keineswegs mehr vom Aussterben bedroht ist. Deswegen verlangen wir, die guten Erhaltungszustände des Wolfes europaweit zu sehen. Dieses Vorhaben wird aber nicht von heute auf morgen umsetzbar sein. Bei allem Gegenwind, der dazu zu erwarten ist, brauchen die Bauern praxisnahe Lösungen des Problems. Das kann nur durch eine erleichterte Entnahme von auffälligen Wölfen und Problemwölfen erreicht werden“, so Martin Mayerl abschließend.

アルプスには農家だけではなく観光客など多くの人が訪れます。オオカミによって観光業にも影響がでることは想像しやすいです。

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産

まだ続く森林土壌の乾燥 / Forest soil still drying

ドイツの乾燥問題はまだ続いています。
今夏の干ばつを防ぐために必要な雨量はまだありません。
2020年は天候についてもHorror-Jahr「恐怖の年」と専門家は言ってます。
森林にとっては雨不足、干ばつ問題、キクイムシ問題、コロナの影響はまだまだ続きそうです。

2020年5月6日から5月18日までの2週間の経過
1952年から2019年までの土壌乾燥度を比較したもの。特にここ3年程度がひどいです

バーデンヴュルテンベルクでは乾燥問題に対応する森林所有者に対して支援をしようと政府も働きかけていますが、反対意見もありスムーズにはいかないようです。夏までに森林再生戦略(eine Gesamtstrategie zur Wiederbewaldung)を発表すると。

19. Mai 2020, 15:53 Uhr

Regierung – Stuttgart:Regierung will Waldbesitzern im Kampf gegen Dürre helfen

Agrar

Peter Hauk (CDU) spricht bei einer Regierungspressekonferenz. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Stuttgart (dpa/lsw) – Wegen der anhaltenden Trockenheit will die Landesregierung Waldbesitzern noch stärker unter die Arme greifen. Dürre, Hitze und Schädlinge wie der Borkenkäfer machten den Bäumen zu schaffen, erklärte Agrarminister Peter Hauk (CDU) am Dienstag in Stuttgart. Auch die Corona-Pandemie wirke sich auf die Wälder aus: Der Export der Sägewerke sei in der Krise teils völlig zusammengebrochen, der Abtransport stocke. Wenn das Holz aber im Wald gelagert wird, werde es von Käfern besiedelt, die dann neue Bäume befielen. Ruinöse Holzpreise und hohe Kosten für die Aufarbeitung von Schadhölzern führten dazu, dass viele Waldbesitzer nicht mehr in der Lage sein werden, ihre Wälder zu pflegen.

“Wir müssen die Waldbesitzer animieren, den Wald zu erhalten”, sagte Hauk. Bei den bisherigen Hilfen müsse nachgesteuert werden, sagte Hauk. Die Rede ist von einer Flächenprämie, um Waldbesitzer zu unterstützen, Wälder auch in einem wirtschaftlich und klimatisch extrem schwierigen Umfeld weiter ordnungsgemäß zu pflegen. Er kündigte bis zum Sommer eine Gesamtstrategie zur Wiederbewaldung an.

Die SPD kritisierte das Vorhaben. Eine Flächenprämie für Waldbesitzer berge die Gefahr von Gießkannensubventionen – also Hilfe auch für die, die es gar nicht benötigen, betonte Reinhold Gall, der forstpolitische Sprecher der SPD-Fraktion. Die von Bund und Land bereits im Herbst bereitgestellten Millionen seien zudem bislang kaum vor Ort angekommen.

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Agriculture, Forestry & Fisheries / 農林水産 Geographic Information Science / 地理情報科学

Austrian webinar for drone utilization

Written in Japanese

オーストリア連邦農業地域観光省が主催する農村地域活性化プログラムのオンラインセミナーに参加しました。
 
このプログラムは、農業や林業、バリューチェーン、環境保護、エネルギー生産、農村観光に関係する多くの参加者の協力とネットワークを促進することを目的に農村地域の課題に対する意識を高めることを目指しています。
 
第2回目のセミナー内容は農山村でのドローン活用の可能性についてです。資源量調査から管理体制整備までドローンはあらゆる場面で効果的に利用できることが研究面でも実務面でも分かってきています。

Webinar Drohnenflug im und über den Wald

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coronavirus pandemic / コロナパンデミック

コロナウイルスによる封鎖の影響を受けたヨーロッパの港 / European Ports Hit by Coronavirus Lockdowns

コロナパンデミックにより、ヨーロッパ貿易港の3分の2で船の寄港が大幅に減った。フェリーやクルーズ船の乗客数は記録的な低水準。ロッテルダム、ハンブルク、ロサンゼルス、ニューヨークなどの大きなハブ港が最も影響を受けているけど、2008年金融危機後のように、最も早く回復することも期待されている。

European Ports Hit Hard by Coronavirus Lockdowns

Two-thirds of European ports report falling ship calls as pandemic triggers sharp contraction in global supply chains

European ports have been the hardest hit by crashing trade volumes due to the coronavirus pandemic. The Port of Hamburg in Germany is shown above. Photo: Krisztian Bocsi/Bloomberg News

By May 18, 2020 12:25 pm ET

European ports have been the world’s hardest hit trade gateways from the coronavirus pandemic, with up to two-thirds reporting significant declines in ship calls this month in a sign of the deep contraction in global supply chains.

The International Association of Ports and Harbors said in a report that in the first week of May around 65% of big European ports saw up to a quarter fewer ships coming in, compared with the average at this time of year.

Around 40% of ports outside Europe, including those in the U.S., saw a similar decline in port calls over the same period.

The reduced port calls come as container ship lines have sharply cut back on sailings out of Asia, scaling back capacity on the Asia-Europe and trans-Pacific lanes that are the backbones of global trade.



Shipping and port executives expect canceled sailings to peak in June and then start falling if the pandemic stops spreading and lockdowns continue to be relaxed. Container ships, car carriers and industrial dry-bulk vessels have been the hardest hit as manufacturing plants and auto factories continue to be rattled, while passenger numbers on ferries and cruise ships remain at record lows.

“In the coming weeks, several of the larger ports anticipate significant downturns in volumes due to blank sailings especially in the container and car moving segments,” said Theo Notteboom, a professor of port economics at the University of Antwerp in Belgium and a co-author of the report that was released on Friday.

“The larger hubs like Rotterdam, Hamburg, Los Angeles and New York will be impacted the most but are also expected to recover the fastest, as was the case after the 2008 financial crisis,” Mr. Notteboom said.

The study covered a total of 76 ports.

The figures paint a bleak picture of supply chains that have been roiled first by greatly diminished supplies from China after the country shut down a swath of its manufacturing sector in February to contain the spread of the virus and then by lockdowns in Western countries that have decimated consumer demand.

Retailers in the West have canceled large numbers of orders from Asian suppliers as a result, particularly from apparel providers.

“With global container volumes down overall between 8% and 10% and imports from Asia down between 10% and 15%, European and North American businesses are operating on survival mode to preserve cash, often suspending transit requests for goods already on their way,” Mr. Notteboom said.

Vessel operators are dropping scheduled sailings in a bid to conserve cash and maintain freight rates.

Denmark-based research group Sea-Intelligence LLC said Monday that canceled container ship sailings from Asia to Europe are up 350% from the average at this time of the year, while voided journeys to U.S. gateways on the West and East coasts were up 280% and 300%, respectively.

Port of Los Angeles Executive Director Gene Seroka said last week that activity in the country’s busiest port was at 80% compared with normal levels, after an 18.5% year-over-year drop in container volumes in the first quarter.

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A walk in the fresh green season

eine Jahreszeit, in der das frische Grün schön ist und der Spaziergang in der Nähe meines Hauses angenehm ist
新緑が綺麗で家の近くの散歩が楽しい季節です